Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Zertifikatskurse zur Verbindungstechnik in der Elektronik

10.05.2010
Hand- und Reparaturlöten in der Elektronikfertigung

Bundesagentur für Arbeit fördert berufliche Qualifikation von Kurzarbeitern

Feste Kurse ab Juni, Firmenschulungen nach Absprache
Die Produktionsbedingungen in der deutschen Elektronikindustrie befinden sich im rapiden Wandel. Kleine Losgrößen, applikationsspezifisches Know-how und "Hands-On Experience" im Aufbau elektrischer Schaltkreise gewinnen an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich auf Nischenmärkte spezialisiert haben. Zur "Verbindungstechnik in der Elektronik" gibt es jetzt Fraunhofer-Kurse, die AZWV-zertifiziert sind - also von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können. Die ersten festen Kurse "Reparaturlöten von SMT-Bauteilen SMT 3" finden im Juni und September statt, weitere Kurse zu Handlötverbindungen folgen im November. Bei Bedarf können Schulungen in Firmen individuell vereinbart werden. Weitere Informationen unter http://www.academy.fraunhofer.de.

Die Fraunhofer Academy, München, ist seit Januar 2010 nach den AZWV-Richtlinien der Bundesagentur für Arbeit zertifiziert. Mit der "Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung" hat die Bundesagentur einen Rahmen für die Qualitätssicherung bei der Weiterbildung geschaffen. Unternehmen sollen mit diesen zertifizierten Kursen Phasen der Kurzarbeit für die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen. Die Fraunhofer Academy, die die Weiterbildungsangebote der Fraunhofer-Gesellschaft bündelt, hat bereits eine Reihe von Kursen nach AZWV zertifizieren lassen. Mit den Verbindungstechnik-Kursen können Fachkräfte zudem einen Nachweis über ihre Qualifikation in moderner Aufbau- und Verbindungstechnik erbringen - für die Arbeitgeber ein Vorteil im Wettbewerb gegenüber Unternehmen ohne geprüfte Mitarbeiter.

Schulungen wie "Reparaturlöten von SMT-Bauteilen SMT 3" finden unter dem Dach der Fraunhofer Academy am Zentrum für Verbindungstechnik in der Elektronik (ZVE) des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Oberpfaffenhofen statt. Das ZVE ist vom amerikanischen "Institute for Interconnecting and Packaging Electronic Circuits" (IPC) als Trainingszentrum akkreditiert.

Die Nacharbeit und Reparatur von SMT-Baugruppen erfordert im Vergleich zur bedrahteten Technik aufgrund der Gehäusevielfalt einen wesentlich höheren Geräteaufwand und eine entsprechende Schulung des Personals. Dieser Kurs macht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den modernsten Geräten für die SMT-Reparatur vertraut und vermittelt ihnen diverse Reparaturtechniken.

Der SMT3-Kurs dauert fünf Tage und wird vom 21. bis 25. Juni und vom 13. bis 17. September angeboten. Die Teilnehmeranzahl ist auf 12 begrenzt, die Kosten liegen bei 1.190 Euro, an denen sich je nach Einzelfall die Agentur für Arbeit noch beteiligt. Die Kurse "Herstellung von zuverlässigen Handlötverbindungen HL 1" und "Herstellung von zuverlässigen Handlötverbindungen HL-THT / SMT" folgen zu ähnlichen Konditionen vom 15. bis 19.11. und vom 22. bis 26.11.2010.

Als größte Vertragsforschungseinrichtung Europas mit über 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft ein Forschungsvolumen von 1,5 Milliarden Euro jährlich. Diesen Wissensvorsprung, so die Fraunhofer Academy, könnten Unternehmen jetzt noch besser für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter nutzen.

Kontakt:
Dipl.-Päd. Martin Fischer, Telefon 089 1205 1599
academy@fraunhofer.de
Veröffentlichung frei, Beleg erbeten - Bildmaterial und Pressetext mit weiterführenden Links bei

http://www.mpr-frankfurt.de oder auf Anfrage.

Fraunhofer Academy | idw
Weitere Informationen:
http://www.academy.fraunhofer.de
http://www.mpr-frankfurt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik