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Effektive Wege zu den Umweltzielen der EU

13.01.2009
Energiewirtschaft und Nachhaltigkeit stehen im Fokus eines deutsch-französischen Workshops am 29. und 30. Januar im Kongresszentrum Karlsruhe.

Organisatoren sind das Deutsch- Französische Institut für Umweltforschung (DFIU) der Universität Karlsruhe (TH) und das französische Centre de Recherche en Economie et Droit de l'Energie (CREDEN) der Université Montpellier I. Kernthema der Veranstaltung ist das umweltpolitische Dreifach-Ziel der Europäischen Union für 2020.

Dieses europäische Umweltziel beinhaltet für den Energiesektor die Reduzierung des Endenergiebedarfs und der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent. Gleichzeitig soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent am Gesamtenergieverbrauch steigen. Um dies zu erreichen, sind Neuerungen in der Energietechnik sowie eine umfassende Neustrukturierung des Energiemarktes notwendig, die langfristig zu spürbaren Veränderungen sowohl auf der Bedarfs-, als auch auf der Versorgungsseite des europäischen Energiesystems führen. Die nationalen Charakteristika des französischen und deutschen Energiesektors sind eine Basis für die Diskussion darüber, wie sich die europäischen Anforderungen bewältigen lassen.

Der Workshop richtet sich an französische und deutsche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie. Im Blickpunkt stehen die politischen Rahmenbedingungen und Instrumente für die Durchsetzung der umweltbezogenen Ziele. Darüber hinaus geht es um technische Entwicklungen, die notwendig sind, um die drei Umweltziele der EU (CO2-Reduktion, Energieeffizienz, Ausbau erneuerbarer Energien) zu erreichen. Die ökonomischen Konsequenzen für die Energiesysteme sind ein weiteres Thema.

Die Workshopbeiträge behandeln beispielsweise eine systematische Nachhaltigkeitsbewertung in Energieprojekten, neue Konzepte und Technologien für energieeffiziente Gebäude, innovative Technologien für ein intelligentes Energiemanagement sowie Faktoren, die für den Kauf von Ökostrom ausschlaggebend sind. Ausserdem zeigen Modelle die zukünftige Rolle erneuerbarer Energien in der europäischen Elektrizitätsversorgung.

Das komplette Programm ist zu finden unter: http://www-dfiu.wiwi.uni-karlsruhe.de/workshop-energie/index.htm Die Veranstaltung im Konzerthaus des Kongresszentrums Karlsruhe ist öffentlich (Tagungsgebühr 80 Euro). Die Vorträge sind in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung. Anmeldungen an: sylvain.cail@kit.edu.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU) der Universität Karlsruhe (TH) sowie zum französischen Centre de Recherche en Economie et Droit de l'Energie (CREDEN) der Université Montpellier I unter: http://www-iip.wiwi.uni-karlsruhe.de/DFIU http://www.creden.univ-montp1.fr/fr/accueil.html Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschten eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

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