Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

edacentrum: "Call for Papers" zum 3. edaWorkshop 2010

17.11.2009
Das edacentrum ruft zur Einreichung von Beiträgen zum edaWorkshop 2010 (4.-5.5.2010 in Hannover) auf.

Wie in den Vorjahren werden sich die Forscher auf dem Gebiet der Entwurfsautomatisierung mit Spezialisten führender Industrieunternehmen zum zweitägigen Informationsaustausch über die neuesten Möglichkeiten und Notwendigkeiten von EDA-Anwendungen auf dem edaWorkshop treffen.

Wissenschaftliche Beiträge, Vorträge, Erfahrungsberichte, Demonstrationen in vielfältiger Form werden wieder Gelegenheit geben, Erfahrungen auszutauschen und neue Netzwerke von der Forschung bis zur Industrie zu installieren.

Hannover, 17.11.2009, Mit Spannung erwartet das edacentrum aus Hannover den edaWorkshop 2010, der am 4./5. Mai 2010 in Hannover EDA-Fachleute (EDA: Electronic Design Automation) aus Wissenschaft und Industrie zusammenführen wird. Angesichts verschärfter Ausgabendisziplin ist es ein wichtiges Ziel des Workshops, die Wettbewerbsfähigkeit bedeutender Zweige der deutschen Industrie durch ein gemeinsames Vorgehen von Forschung, Industrie und öffentlicher Hand zu stützen.

"Gerade unter den aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Randbedingungen kommt der anwendungsnahen EDA-Forschung als Multiplikator für den effizienten Entwurf mikroelektronischer Schaltungen eine besondere Bedeutung zu. In der Verknüpfung des Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie ,IKT 2020' mit den industriellen Anwendungen sehen wir eine große Chance, zielgerichtet Ergebnisse mit hoher Wertschöpfung und neuem Arbeitsplatzpotential zu erreichen", sagt Professor Wolfgang Rosenstiel, Mitglied der Tagungsleitung und Vorstandsvorsitzender des edacentrum. Das Forschungsprogramm "IKT 2020" orientiert sich bei der öffentlichen Förderung der IKT auf die Anwendungsfelder Automobil/Mobilität, Maschinenbau/Automatisierung, Gesundheit/Medizintechnik, Logistik/Dienstleistungen und Energie/Umwelt. Für die EDA-Entwicklungsingenieure heißt das, die effiziente und herstellungsorientierte Entwicklung von sicheren, sparsamen, robusten und zuverlässigen Systemen voranzutreiben, die sich durch hohe Komplexität auf geringstem Raum auszeichnen.

Wie in den Vorjahren werden sich die Forscher auf dem Gebiet der Entwurfsautomatisierung mit Spezialisten führender Industrieunternehmen zum zweitägigen Informationsaustausch über die neuesten Möglichkeiten und Notwendigkeiten von EDA-Anwendungen auf dem edaWorkshop treffen. Wissenschaftliche Beiträge, Vorträge, Erfahrungsberichte, Demonstrationen in vielfältiger Form werden wieder Gelegenheit geben, Erfahrungen auszutauschen und neue Netzwerke von der Forschung bis zur Industrie zu installieren.

Das edacentrum wendet sich mit dem "Call for Papers" an Interessierte aus Forschung, Mikroelektronik-Industrie und Anwendung, die bereits auf diesem Gebiet arbeiten oder darin ihre Entwicklungsrichtung sehen. Erwartet werden Beiträge für das Tagungsprogramm in folgenden Kategorien:

- 1. Wissenschaftliche Beiträge aus Forschungeinrichtungen und Industrie, die neue Ergebnisse der EDA-Forschung und Entwicklung vorstellen.
- 2. Vorträge mit Visions- oder Überblickscharakter zu wissenschaftlichen und praxisrelevanten Themenbereichen.
- 3. Beiträge zur Anwendungsrelevanz und wirtschaftlichen Bedeutung technischer Problemstellungen oder lösungen.
- 4. Erfahrungsberichte und Berichte zur Ergebnisverwertung in der industriellen Praxis.

- 5. Demonstrator-Beiträge von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen, insbesondere von solchen aus "IKT 2020"-EDA-Projekten.

Einreichung von Beiträgen bis zum 14.01.2010 über http://www.edcentrum.de/edaworkshop

Über edacentrum e.V.
Das edacentrum ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Institution zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet Electronic Design Automation (EDA). Es initiiert, begutachtet und begleitet industriegeführte und vom BMBF geförderte EDA-F&E-Projekte und bietet ein umfangreiches Spektrum an Dienstleistungen rund um EDA an. Weiterhin unterstützt es die Bündelung vorhandener EDA-Kompetenz an deutschen Forschungseinrichtungen durch die Stimulation von EDA-Clusterforschungsprojekten und von EDA-Netzwerken. Zusätzlich betreibt das edacentrum Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die Entwurfsautomatisierung als zentralen Lösungsgedanken für das Komplexitätsproblem der Mikroelektronik im höheren Firmenmanagement, in der Politik und in der Öffentlichkeit stärker transparent zu machen.

Dr. Dieter Treytnar | idw
Weitere Informationen:
http://www.edacentrum.de/edaworkshop

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop: Future Trends in DNA-based Nanotechnology vom 29. Mai bis 2. Juni 17
23.05.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

nachricht Dritter internationaler Workshop „Innovations in Oncology“: Anmeldung offen
18.05.2017 | Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften