Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dienstleistung Innovationsmanagement

22.07.2014

Workshop des Thüringer Netzwerks für Innovationsmanagement an der EAH Jena

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind im Bereich des Innovationsmanagements regelmäßig mit dem Problem der Ressourcenknappheit konfrontiert. Innovationskooperationen können dem entgegenwirken.

Vor diesem Hintergrund zielt das von Professor Dr. Heiko Haase geleitete Projekt „Thüringer Netzwerk für Innovationsmanagement“ (TNIM) darauf ab, technologieorientierten KMU einen kooperativen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen zu ermöglichen.

Im Rahmen des vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Thüringer Netzwerks für Innovationsmanagement (TNIM) fand am 18. Juli ein Workshop in der EAH Jena statt.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Planung der zukünftigen Vernetzung von Innovationsdienstleistern, Kammerverbänden, Hochschulen und KMU im genannten Projekt.

Projektkoordinator Nick Leithold informierte über den organisatorischen Ablauf des Workshops. Anschließend stellte Anika Thomas den Kompetenzkreis „Center for Innovation and Entrepreneurship“ (CIE) der EAH Jena vor.

Tino Woschke präsentierte das Projekt „Lean Innovation für KMU“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und in engem Bezug zum TNIM steht. Arndt Lautenschläger erläuterte die Ergebnisse einer in Thüringen durchgeführten Studie zum Innovationmanagement in technologieorientierten KMU.

Es folgte eine Projektpräsentation zum Thema „KMU-kreativ“ durch die Netzwerkmanagerin Josephine Hage von der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft.

Nach der Vorstellung dieser Kurzbeiträge erläuterte Nick Leithold Ziele und Arbeitsbereiche des TNIM und moderierte die abschließende Diskussionsrunde, in welcher die Anforderungen an das Netzwerk ermittelt wurden, um das TNIM thematisch untersetzen zu können.

In der Diskussion fiel besonders die mangelnde Vernetzung von Dienstleistungsanbietern im Bereich des Innovationsmanagements auf. Unmittelbare Aufgabe sahen alle Workshopteilnehmer deshalb in der Ermittlung von Akteuren und entsprechenden gemeinsamen Arbeitsbereichen.

Die Teilnehmerwerbung der Netzwerkpartner (insbesondere der KMU) soll auf der persönlichen Ebene stattfinden. Weiterhin ist zur Realisierung des TNIM eine gemeinsame Verweisstruktur angedacht, die zur Erfüllung der Wünsche und Bedürfnisse der Beteiligten im TNIM einen wichtigen Beitrag leistet. Für einen wirksamen Transfer von Know-how im Innovationsmanagement sind regelmäßige Treffen der Beteiligten des Netzwerkes vorgesehen.

Weitere Informationen: http://www.tnim.fh-jena.de

Nick Leithold / sn

Weitere Informationen:

http://www.tnim.fh-jena.de
http://www.fh-jena.de

Sigrid Neef | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zu Einblicken in die unterschiedlichen Ebenen des 3D-Druckens und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten - 2017
26.04.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Praxisworkshop Mikrooptische Beleuchtungsanwendungen, 12.09.17 in Göttingen
24.04.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie