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Deutsch-usbekischer Workshop zur Pflanzenbiotechnologie

05.11.2008
Vom 27.-28. Oktober 2008 haben sich 20 deutsche und usbekische Wissenschaftler/innen in Bonn zu einem gemeinsamen Workshop zur „Pflanzenbiotechnologie, Phyto-Chemie und pharmazeutische Naturstoffe“ in Bonn getroffen.

Ziel des Workshops war der Informationsaustausch über die jeweiligen Forschungsschwerpunkte in diesen Fachgebieten und die Sondierung möglicher Themenschwerpunkte für zukünftige Kooperationen zwischen einzelnen Instituten.

Die zentralasiatische Flora bietet ein großes Reservoir an Pflanzen mit einem großen, zum Teil noch unerforschten Potenzial zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe. Darüber hinaus ist Zentralasien die Ursprungsregion und das Diversitätszentrum zahlreicher, weltweit angebauter Kulturpflanzen und verfügt über ein großes Reservoir an pflanzengenetischen Ressourcen (alte Sorten von Nutzpflanzen, sowie verwandte Wildsorten), die zur Entwicklung neuer Varietäten genutzt werden können. Zentralasien verfügt über spezifische klimatische Bedingungen (Niederschläge, Trockenheit, Temperaturen, Bodenfeuchtigkeit), die ideal für die Erforschung neuer Pflanzenvaritäten sind.

Das BMBF hat den Workshop durch sein Internationales Büro unterstützt. Die zentralasiatischen Länder, zu denen auch Usbekistan gehört rücken zunehmend in den Fokus europäischer und internationaler Politik. Die Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 eine EU-Zentralasienstrategie auf den Weg gebracht. Vor allem der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen Ländern kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Einzelne Nationen wie Kasachstan haben eine hohe wirtschaftliche Wachstumsdynamik und werden verstärkt in den Ausbau der nationalen Forschung investieren. Ziel des BMBF ist es, diese Chancen für den Ausbau der Wissenschaftskooperation mit der Region zu nutzen.

Die wissenschaftliche Vorbereitung und Durchführung des Workshops wurde von Prof. Michael Keusgen, Institut für Phamazeutische Chemie an der Philipps-Universität Marburg übernommen.

Quelle: Internationales Büro des BMBF

| Internationales Büro des BMBF
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de
http://www.kooperation-international.de/countries/themes/info/detail/data/37185/

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