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Was darf Gesundheit kosten?

21.09.2010
ASPEKTE DER BETRIEBLICHEN GESUNDHEIT UND INNOVATIVEN MEDIZINISCHEN VERSORGUNG BEIM FRAUNHOFER INNOVATIONSFORUM IN DER DISKUSSION.

Am 4. und 05. November 2010 reflektieren namhafte Experten aus Wirtschaft, Gesundheit und Politik auf dem Fraunhofer Innovationsforum in Leipzig das Thema „Demografie und Gesundheitsressourcen“.

Dabei dreht es sich um Innovationen aus Medizin und Gesundheitswissenschaften sowie um die Notwendigkeit der Gesundheitsförderung im beruflichen Alltag in einer alternden Gesellschaft. Die Veranstaltung ist offen für Interessierte, Anmeldungen sind noch möglich.

Krankmachende Arbeitsbedingungen sind sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber unannehmbare Voraussetzungen. Welche Strategien und Lösungen zum Erhalt und zur Wiederherstellung von Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers gibt es?

Wie kann ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut und professionalisiert werden? Auf mehr als 20 Vorträge und Workshops zu diesen Fragen dürfen die Teilnehmer des Fraunhofer Innovationsforum gespannt sein. Unter den Experten sind keine geringeren als Professor Bert Rürup, ehemaliger Vorsitzender der gleichnamigen Kommission, oder Professor Peter Sawicki, der mit Akribie im Rahmen der Leitung des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen den Nutzen und den Schaden me

dizinischer Maßnahmen am Patienten bewertete. Ziel des Forums ist unter anderem die Erstellung eines Katalogs „Leipziger Gesundheitskriterien“. Der Höhepunkt ist die feierliche Verleihung des Corporate Health Award, der an diejenigen Unternehmen verliehen wird, die sich nachweisbar stark und überdurchschnittlich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bemühen.

Das FRAUNHOFER Innovationsforum tagt in Leipzig nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2008 bereits zum zweiten Mal. Es richtet sich insbesondere an Personen aus Wirtschaft, Gesundheitswesen und Politik, ist aber offen für alle Interessierten. Die Ausrichter sind neben dem Fraunhofer IZI die Europäische Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern e.V., der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. sowie die Krankenkasse DAK.

Gäste sind herzlich willkommen und können sich bis zum Veranstaltungstag noch unter www.age-plus-health.eu anmelden und registrieren.

Ansprechpartner:
Dr. Wilhelm Gerdes
Telefon +49 341 35536-9300
Fax +49 341 35536-89300
wilhelm.gerdes@izi.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie
Perlickstraße 1 04103 Leipzig
Telefon +49 341 35536-1000 Fax +49 341 35536-89300 info@izi.fraunhofer.de
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 59 Institute an über 40 Standorten in ganz Deutschland. Rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,6 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, den USA und Asien gefördert.

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI ist Mitglied des Fraunhofer-Verbund Life Sciences. Ziel des Instituts ist es, spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurswissenschaften für Partner aus der medizinorientierten Industrie und Wirtschaft zu finden. Der Fokus liegt dabei auf der Regenerativen Medizin, d.h. bei zelltherapeutischen Ansätzen zur Wiederherstellung funktionsgestörter Gewebe und Organe bis hin zum biologischen Ersatz durch in vitro gezüchteter Gewebe (Tissue Engineering). Damit die Gewebe ohne Probleme anwachsen können, müssen zelluläre und immunologische Abwehr- und Kontrollmechanismen erfasst und in die Verfahrens- und Produktentwicklung integriert werden. Darüber hinaus ergibt sich eine Vielzahl von Aufgaben für neue Produkte und Verfahren. Das Institut ist besonders kliniknah orientiert und übernimmt Qualitätsprüfungen, GMP-Herstellung von klinischen Prüfmustern und klinische Studien im Auftrag. Darüber hinaus unterstützt es die Erlangung von Herstellungsgenehmigungen und Zulassungen.

Eva Martinek | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.izi.fraunhofer.de

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