Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bund Deutscher Innenarchitekten bietet Kompetenzworkshops in Zusammenarbeit mit der HAWK

10.08.2011
Wenn der Knall des Luftballons zum Studium gehört

Ein lauter Knall hat jetzt den Schlusspunkt unter eine besondere Reihe von fünf Praxis-Workshops für angehende Innenarchitektinnen und -architekten der HAWK-Fakultät Gestaltung gesetzt.

Das Kompetenzfeld Interior Architecture / Interior Design hatte erneut in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA) Experten aus der Wirtschaft eingeladen, die den Studierenden den aktuellen Stand verschiedener Bereiche ihres Fachgebietes vorstellten. Studium am Puls der Zeit eben. Den Knall hatte ein geplatzter Ballon verursacht, den Thomas Plötzner, Referent zum Thema Raumakustik, nutzte, um dessen Nachhallzeit in einer Werkstatt zu messen. Denn auch mit dem Thema Raumakustik müssen sich Innenarchitekten befassen.

Das Spektrum der fünf Workshop-Themen umfasste die Bereiche Textile Bodenbeläge, Holztechnik, Badgestaltung, Lichtplanung und eben Raumakustik. Die Workshops wurden von Michael Jülke und Arnold Derks, als Vertreter des BDIA Niedersachsen und Bremen, sowie Prof. Günter Weber von der Fakultät Gestaltung vorbereitet und moderiert. In einer gesonderten Einführung hatten die Vertreter des BDIA ihren künftigen Kollegen Einblicke in den Berufsalltag von Innenarchitekten gegeben.

In den fünf Workshops sammelten die Studierenden praktische Erfahrungen zu dem jeweiligen Themengebiet. So standen beispielsweise eine konkrete Badplanung, besagte Nachhallberechnung für eine Werkstatt und die Einführung in die Bodenverlegung auf dem Stundenplan.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr mit drei Workshops waren wieder kompetente Referenten, renommierte Firmen aus verschiedenen Bereichen des Innenausbaus und arrivierte Innenarchitekten in Hildesheim zu Gast.

Badgestaltung war der Themenschwerpunkt beim ersten Termin mit der Firma Hansgrohe mit drei Fachreferaten zu Grundsätzen und technischen Hinweisen bei der Badgestaltung. Im zweiten Workshop gab Liljana Groh von der Fa. Schorn und Groh Einblicke in die Produktions- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Furnieren. Die Studierenden konnten aus der reichhaltigen Sammlung von Proben schöpfen.

Der Workshop Textile Bodenbeläge wurde von den Experten und Anwendungstechnikern der Fa. Anker begleitet. Die Fachreferate hielten die Produktdesignerin Ines Binder sowie der Sachverständige für Bodenbeläge, Peter Schwarzmann. Anschließend referierte Ralf Wershoven von der Fa. Erco sehr anschaulich zum Thema Lichtwirkung und -steuerung. Den Abschluss bildete der Workshop zur Raumakustik mit der Fa. OWA als Firmenpartner.

Die namhaften Experten und Partner aus der Industrie gewährten neue und kompetente Einblicke in die professionelle Praxis. Und nicht zuletzt ergaben sich für die Studierenden wertvolle Kontakte mit den Fachreferenten, den Industriepartnern und den praktizierenden Innenarchitekten aus Niedersachsen für ihre weitere berufliche Laufbahn. Nach der sehr positiven Resonanz ist die Fortsetzung der Workshops geplant.

Sabine zu Klampen | idw
Weitere Informationen:
http://www.hawk-hhg.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise