Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Seminarreihe "Entwicklung von Medizinprodukte-Software" gestartet

04.09.2007
Am 29. Oktober ist es soweit: Das erste Seminar mit dem Titel "Grundlagen der richtlinienkonformen Softwareentwicklung" findet im Rahmen der Seminarreihe "Entwicklung von Medizinprodukte-Software" in Stuttgart statt.

Die als Prüf- und Zertifizierungsinstitut akkreditierte EUROCAT Institute for Certification and Testing GmbH hat zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE ein Weiterbildungsprogramm speziell für Ingenieure und Verantwortliche entwickelt, die als Softwareentwickler oder Qualitätsmanager im Bereich der Medizintechnik tätig werden möchten bzw. bereits tätig sind und Ihre Kenntnisse im Bereich der Softwareentwicklung im gesetzlich regulierten Umfeld vertiefen wollen.

Die insgesamt sechs Präsenzveranstaltungen einer Seminarreihe decken mit ihrer unterschiedlichen thematischen Ausrichtung alle Kernbereiche medizintechnischer Software- und Systementwicklung jenseits der eigentlichen Implementierung ab. Schwerpunkte sind unter anderem die Modellierung hocheffizienter Entwicklungsprozesse, Architekturkonzeptionen medizintechnischer Software sowie Konfigurations- und Risikomanagement bei der Entwicklung kritischer Systeme.

Der Lehrstoff berücksichtigt dabei insbesondere die einschlägigen, internationalen regulatorischen Anforderungen und ist mit zahlreichen Praxisbeispielen und Übungen aufbereitet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle Veranstaltungen der Seminarreihe besucht haben, erhalten nach bestandener Prüfung ein qualifiziertes Zertifikat. Der Besuch einzelner Seminare der Reihe ist aufgrund der in sich abgeschlossenen Themenblöcke ebenfalls möglich.

... mehr zu:
»Systementwicklung

Die gelungene Kombination aus gebündelter Kompetenz in der Best-Practices-Softwareentwicklung und weitreichender Erfahrung hinsichtlich der Prüfung und Zertifizierung von Software im Hinblick auf internationale regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte lässt dieses Seminarangebot aus der Vielfalt der angebotenen Weiterbildungsveranstaltungen hervortreten. Die Referenten geben dabei keineswegs nur Lehrbuchwissen weiter. Sie verfügen durch zahllose Kooperationen und Projekte mit Firmen der Medizintechnik- und IT-Industrie über fundiertes Richtlinien- und Normenwissen sowie den Erfahrungsschatz des anwendungsorientierten Praktikers.

Die Seminarreihe wird im Zeitraum von Oktober 2007 bis Oktober 2008 in modernen Tagungsstätten jeweils einmal in Stuttgart und in Frankfurt/Main abgehalten. Sie kann einschließlich Zertifikatsprüfung zum attraktiven Paketpreis belegt werden. Die ausgewählten Partnerhotels bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besondere Übernachtungskonditionen an. Anmeldungen sind ab sofort unter http://www.medizinprodukte-software.de möglich.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Frank Seelisch
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax +49 631 6800-1099
frank.seelisch@
iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklung. Die Produkte unserer Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen, Telekommunikationseinrichtungen und Telematikanlagen über Informationssysteme und medizintechnische Geräte bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Unsere Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit sind wir der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe - vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer tragen wir seit über einem Jahrzehnt maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei.

Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagieren wir uns gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 56 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten wir die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Dr. Frank Seelisch | idw
Weitere Informationen:
http://www.medizinprodukte-software.de

Weitere Berichte zu: Systementwicklung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung
06.12.2016 | Haus der Technik e.V.

nachricht CAD – Bemaßung und F + L Tolerierung - aktuelle Normen leicht präsentiert!
05.12.2016 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie