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Innovationen bei der Biosignalverarbeitung

07.07.2008
Workshop vom 16. bis 18. Juli 2008 an der Universität Potsdam

"Biosignalverarbeitung: Innovationen bei der Erfassung und Analyse bioelektrischer und biomagnetischer Signale" ist das Thema eines Workshops, der vom 16. bis 18. Juli 2008 an der Universität Potsdam stattfindet.

Veranstalter sind die Fachausschüsse "Biosignale" und "Magnetische Methoden in der Medizin" der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) sowie das Zentrum für Dynamik komplexer Systeme der Universität Potsdam. Der Workshop findet nach 2006 zum zweiten Mal in Potsdam statt und unterstützt den Ausbau eines Informations- und Kommunikationsnetzes der teilnehmenden Forschungsgruppen.

Die Biosignalverarbeitung begleitet den medizinischen Lebenslauf eines Menschen vom Anfang bis zum Ende: Von der möglichen Registrierung des Herzschlags (Elektrokardiogramm, EKG) im Vorfeld der Geburt bis zur Feststellung des Todes durch das Ausbleiben jeglicher Gehirnstromaktivität im Elektroenzephalogramm (EEG). In beiden Fällen werden entsprechende Biosignale des menschlichen Körpers gemessen, mit mathematischen Methoden analysiert und das Ergebnis dem Arzt als Diagnoseunterstützung angeboten.

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»Biosignalverarbeitung »DGBMT

Die Biosignalverarbeitung als ein zentrales Arbeitsgebiet in der Biomedizinischen Technik ist charakterisiert durch eine rasante Methodenentwicklung zur Lösung solch vielschichtiger Problemstellungen. Als integratives Element trägt sie wesentlich dazu bei, den ungebrochenen Bedarf an mehr diagnostischen und prognostischen Informationen, an neuen und insbesondere gering belastenden Messverfahren und an interdisziplinärer Analyse komplexer physiologischer Zusammenhänge bei steigenden Qualitäts- und Quantitätsanforderungen abzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen die Registrierung und Analyse von elektrischen und magnetischen Feldern des Körpers, insbesondere die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser methodischen Ansätze sowie ihre klinische Relevanz und Bedeutung für die Forschung. Dies ist von besonderem Gewicht, da mehrere erfolgversprechende Ansätze bisher keinen beziehungsweise einen zu geringen Einsatz in der klinischen Routine gefunden haben.

Thematische Schwerpunkte der Veranstaltung sind neue Methoden zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen sowie die mehrdimensionale Datenzerlegung und Quellenrekonstruktion in der klinischen Anwendung. Außerdem gibt es Kurse zu den Grundlagen der Biosignalverarbeitung, der Forschungsförderung und zum Berufseinstieg. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative "Biosignalverarbeitung" der DGBMT statt.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen PD Dr. Niels Wessel aus dem Zentrum für Dynamik komplexer Systeme, Tel.: 0331/977-1639 oder 030/9417-2450, E-Mail: wessel@agnld.uni-potsdam.de sowie PD Dr. Hagen Malberg, E-Mail: malberg@iai.fzk.de zur Verfügung.

Das Programm der Tagung ist im Internet unter ww.dgbmt.de/biosignalverarbeitung abrufbar.

Sylvia Prietz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm167_08.htm

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