Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verfahrens-Transfer erhöht Abwechslung im Regal

03.07.2008
Die Einführung eines neuen Produktes wird von Unternehmen sorgsam vorbereitet. Wenn Produktentwickler und Verpackungsdesigner ihr Werk getan haben, sind die Marketing- und Werbespezialisten an der Reihe.

Dennoch ist es schwer, im dynamischen Umfeld des Handels Aufmerksamkeit für Neueinführungen zu generieren. Zumal das Prädikat "neu" heute bei Verbrauchern keine Reizschwelle mehr berührt. Wer dagegen eine echte Innovation entwickelt, bekommt das Gespräch darüber meist gratis dazu.

Doch echte "Brüche" mit den Konsumgewohnheiten, besonders im Bereich Lebensmittel, erfordern prozesstechnisches Insider-Wissen und F&E-Ressourcen. Oder eine Vorlage, die bereits in anderen Segmenten funktioniert. Wie die Molekulargastronomie dem Handel und der Industrie kreative Impulse geben kann, verrät der Praxis-Workshop "Molekulargastronomie trifft Industrie" am 9./10. Juli in Bremerhaven.

Handel und Industrie prüfen Möglichkeiten der Molekulargastronomie

Die Suche nach neuen Erfahrungen, unsere "Neu-Gier" ist Antrieb für Ver-besserungen in allen Lebensbereichen. Auch unsere Auswahl von Lebensmitteln ist davon bestimmt, den intensivsten, für unser Empfinden reizvollsten Geschmack aufzuspüren. Geschmack ist ein komplexer Sinneseindruck. Wenn das Auge etwas anderes erwartet, als der Gaumen erkennt, erlebt man sein kulinarisches blaues Wunder. Die Molekulargastronomie setzt ganz bewusst auf diese kalkulierten Irritationen, denn das Vordergründige langweilt schnell.

Den Spielraum der Möglichkeiten erweitern, um das Geschmacksempfinden zu kitzeln - zum Beispiel mit heißem Eis, Fruchtschäumen, Fruchtmayonaise und verkapseltem Mozarella - diesen Kniff wollen sich industrielle Lebensmittelproduzenten und Handelsvertreter von Spitzengastronomen abschauen. Der Workshop am 9. und 10. Juli am ttz Bremerhaven schlägt die Brücke zwischen den beiden Bereichen.

Die Forscher aus dem Bereich Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik verfügen über langjährige Erfahrung mit Kreationen und Verfahren der Molekularküche, die die Grenzen von Lebensmitteln neu definiert haben. Innovative Produktideen für die Bereiche Convenience, Fingerfood und Dessert stehen dabei im Mittelpunkt. Lebensmittelproduzenten können hier noch bedeutendes Marktpotenzial erschließen, sich von Produkten der Wettbewerber abgrenzen und als "Geschmackspionier" wahrgenommen zu werden.

Eckdaten zum Seminar:
Wann: 9.7.-10.7.2008
Wo: ttz Bremerhaven, Fischkai 1, 27572 Bremerhaven
Zielgruppe: Entscheider aus Industrie, Handel und Catering
Anmeldung bis, bei Martin Schüring, Tel 0471/4832-170 oder 0163-4944890 oder mschuering@ttz-bremerhaven.de
Kosten: 480 € + MwSt
Programm: Download unter www.ttz-bremerhaven.de
Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Team ausgewiesener Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik, Analytik sowie Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement, Gesundheitssysteme sowie Verwaltung & Software.
Kontakt:
Britta Rollert
ttz Bremerhaven, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0471 / 4832-121/-124
Fax: 0471 / 4832-129
brollert@ttz-bremerhaven.de

Britta Rollert | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttz-bremerhaven.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Virtuelle Welten: Forschungstrends in der mobilen 3D-Datenerfassung
30.11.2016 | Fraunhofer IPM

nachricht Workshop Biodegradierbare Schichten für Verpackung und Medizin
24.11.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie