Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ZiF-Tagung zu "The Enculturated Body: Skalen verkörperter Bedeutung in der Kommunikation"

17.06.2008
Einladung zu Performance mit japanischem Tanz

Vom 26. bis 28. Juni findet im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld unter der Leitung von Scott Jordan (Psychologie, Normal/Illinois), Jürgen Streeck (Sprachwissenschaft, Austin/Texas) sowie Ipke Wachsmuth (KI-Forschung, Bielefeld) die Tagung "The Enculturated Body: Skalen verkörperter Bedeutung in der Kommunikation" statt.

In diesem Workshop soll zunächst der theoretische und empirische Nutzen der Gründung von Bedeutung in der Theorie dynamischer Systeme untersucht und dann im Speziellen auf den Begriff eines Enculturated Body (eines Körpers, wie er durch Normen und Werte kulturellen Kontextes geprägt ist) bezogen werden. Der entscheidende Gedanke liegt in Folgendem: Auf der einen Seite können gängige individuenbezogene, mechanistische Modelle von Bedeutung und Kommunikation zwar Kausalzusammenhängen Rechnung tragen, auf der anderen Seite fällt es allerdings schwer, mit ihrer Zuhilfenahme die Entstehung von Bedeutung zu erklären.

Sämtliche Arbeiten über kausale Modelle befassen sich mit Mechanismen, während Bedeutung, weil sie keine kausalen Wirkungen hat, dann als ein Epiphänomen gesehen werden muss. Die Sichtweise eines Enculturated Body konzipiert diesen dagegen als eine sich selbst erhaltende Verkörperung der multiplen Skalen kulturellen Kontextes, aus dem er hervorgeht und in welchem er sich selbst erhalten muss. Daraus ergibt sich, dass derartige Verkörperungen natürlich und notwendig 'über' den Kontext sind, den sie verkörpert haben und in welchem sie sich selbst erhalten.

... mehr zu:
»ZiF
Eine Konzeption von Bedeutung im Sinne eines verkörperten 'Worübers' stellt den Enculturated Body als ein in natürlicher Weise sinnstiftendes System dar und konzipiert Kommunikation als einen Akt des gemeinsamen Erzeugens, Teilens und Erhaltens von natürlich verkörperter Bedeutung.

Tagungssprache ist Englisch.

Besonders einladen möchten wir zu einer öffentlichen Tanz-Performance mit Professor Tomie Hahn (Rensselaer Polytechnic Institute, Troy) am 26. Juni um 19:00 Uhr im Plenarsaal des ZiF mit dem Titel "Moving Culture - An Evening of Japanese Dance".

Tagungszeiten:
26. Juni, 9:00 Uhr - 20:30 Uhr
27. Juni' 9:30 Uhr - 16:45 Uhr
28. Juni, 9:30 Uhr - 12:30 Uhr
Inhaltliche Fragen bitte direkt an die Veranstaltungsleitung:
Prof. Dr. Ipke Wachsmuth,
E-Mail: ipke@techfak.uni-bielefeld.de
Anfragen zur Tagungsorganisation an:
Marina Hoffmann (Tagungsbüro des ZiF), Tel. 0521 106 2768, Fax: 0521 106 6024,
E-Mail: marina.hoffmann@uni-bielefeld.de

Torsten Schaletzke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bielefeld.de/
http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2008/06-25-Jordan.html

Weitere Berichte zu: ZiF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik

aCar - Der elektrische „Alleskönner“

21.08.2017 | Verkehr Logistik

Ein Hauch von Galaxien im Zentrum eines gigantischen Galaxienhaufens

21.08.2017 | Physik Astronomie