Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

1. INPLISTA Workshop zu Lebensmittelstandards

28.02.2008
Welcher Standard für welchen Hersteller?

IFS, HACCP, QS, BRC, EUREPGAP, ISO 22000 oder Codex Alimentarius - die Fülle der Standards für Qualität und Sicherheit im Lebensmittelbereich verunsichert manchen Hersteller. Denn nicht alle Standards sind für jede Produktgruppe oder jeden Produzenten relevant. Der Workshop "Lebensmittel-standards - Anwendungen in der Praxis" am 16. April im Comfort Hotel Bremerhaven bringt auf den Punkt, welche der global anerkannten Richtlinien im Einzelfall von Nutzen sind. Die Veranstaltung im Rahmen des EU-Projektes INPLISTA richtet sich an kleine und mittelgroße Lebensmittelproduzenten, Lieferanten und Handelsvertreter.

Interaktive Fallbeispiele und konkrete Erfahrungsberichte machen die Anforderungen transparent und erleichtern deren Umsetzung.

Anfang des Jahres ist die neue Version des International Food Standard (IFS), Version 5, in Kraft getreten. Die Anforderungen an Prozesse und Abläufe in der Lebensmittelproduktion wurden darin neu spezifiziert. Sind solche Standards Pflicht oder Kür für kleine und mittelständische Produzenten? Die große Zahl an Regularien und Verordnungen für mehr Transparenz und beste Produktqualität bringen Hersteller in Zugzwang. Sie wollen den Vorgaben des Handels entsprechen, sind jedoch unsicher, welche Standards für Sie wirklich einen praktischen Nutzen haben. Der erste Workshop im Rahmen des EU-Projektes INPLISTA liefert darauf klare Antworten. Experten vermitteln, wie diese Vorgaben interpretiert und in die Praxis umgesetzt werden können.

... mehr zu:
»IFS

Nach einer einleitenden Vorstellung des Projektes INPLISTA durch Jessica Wildner vom ttz wird der Bogen von theoretischen Vorgaben zur praktischen Hilfestellung geschlagen. Dr. Claude Boiselle von der Amtlichen Lebensmittelkontrolle gibt einen Überblick über die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten und informiert über die Aufgabe der amtlichen Lebensmittelüberwachung. Anne Kipphardt, Qualitätssicherheitsbeauftragte bei der Gewürzmühle Nesse GmbH, hat die Einführung von IFS bei kleinen und mittelständischen Unternehmen begleitet. Ihre Erfahrungsberichte helfen Anwendern, Irrwege zu vermeiden und den Aufwand einer Umstellung realistisch einzuschätzen. Daniela Gröting, Lebensmitteltechnologin und Auditorin bei SGS Institut Fresenius GmbH, führt Prüfungen für IFS, BRC und QS durch und betreut europaweit Lieferantenaudits. Die Situation kleiner und mittelständischer Unternehmen ist ihr Maßstab für Handlungsempfehlungen.

Sind die aktuellen Anforderungen geklärt, erwartet die Teilnehmer ein Ausblick in die Zukunft der Kühlkettenüberwachung. Wie Zeit-/Temperatur-Indikatoren die Transparenz erhöhen, macht Dr. Yee Hilz, Projektkoordinatorin des EU-Projektes FRESHLABEL, in ihrem Vortrag deutlich. Zeit-/Temperatur-Indikatoren zeigen Un-terbrechungen in der Kühlkette durch Verfärbungen des Labels an. Diese neuarti-gen Frischesiegel sind einfach anwendbar und für Verbraucher ein verlässliches Zeichen für den einwandfreien Produktzustand.

Das Ziel des EU-Projektes INPLISTA ist der Aufbau einer europäischen Informati-onsplattform, die auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist. Durch freien Zugriff auf neueste Erkenntnisse und Vorgaben soll die Wirtschaftskraft von Akteuren der Lebensmittelbranche gestärkt und der Informa-tionsaustausch belebt werden. Dafür setzen sich in der zweijährigen Projektlaufzeit 16 Partner aus 14 Ländern ein. Koordiniert wird INPLISTA vom ttz Bremerhaven. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Kommission.

Workshopdaten
Veranstalter: Technologie-Tranfer-Zentrum Bremerhaven (ttz)
Datum: 16. April 2008
Zeit: 9.00 bis ca. 17.30
Ort: Comfort Hotel, Am Schaufenster 7, 27572 Bremerhaven
Teilnahmegebühr
Workshop: 65€ (Enthalten sind die Seminarunterlagen, Getränke und ein Mittags-buffet)
Gemeinsames Abendessen am Vorabend, den 15. April 2008: 25€ (optional)
Anmeldeschluß: 1. April 2008
Anmeldung bei:
Jessica Wildner: jwildner@ttz-bremerhaven.de
Dr. Yee Hilz: vhilz@ttz-bremerhaven.de
FAX: 0471/ 4832 129
Pressekontakt:
Britta Rollert,
ttz Bremerhaven, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0471 / 4832-121/-124
Fax 0471 / 4832-129
E-Mail: brollert@ttz-bremerhaven.de

Britta Rollert | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttz-bremerhaven.de
http://www.sustainaqua.org

Weitere Berichte zu: IFS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Mit Kompetenz im digitalen Zeitalter punkten
27.06.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht Fazit der Pilotphase – Qualifizierung für Schulleiterinnen und Schulleiter hat sich bewährt
22.06.2017 | Heraeus Bildungsstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Der schärfste Laserstrahl der Welt

Physikalisch-Technische Bundesanstalt entwickelt einen Laser mit nur 10 mHz Linienbreite

So nah an den idealen Laser kam bisher noch keiner: In der Theorie hat ein Laser zwar genau eine einzige Farbe (Frequenz bzw. Wellenlänge). In Wirklichkeit...

Im Focus: Wellen schlagen

Computerwissenschaftler verwenden die Theorie von Wellenpaketen, um realistische und detaillierte Simulationen von Wasserwellen in Echtzeit zu erstellen. Ihre Ergebnisse werden auf der diesjährigen SIGGRAPH Konferenz vorgestellt.

Denkt man an einen See, einen Fluss oder an das Meer, so sieht man vor sich, wie sich das Wasser kräuselt, wie Wellen gegen die Felsen schlagen, wie Bugwellen...

Im Focus: Making Waves

Computer scientists use wave packet theory to develop realistic, detailed water wave simulations in real time. Their results will be presented at this year’s SIGGRAPH conference.

Think about the last time you were at a lake, river, or the ocean. Remember the ripples of the water, the waves crashing against the rocks, the wake following...

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Maßgeschneiderte Nanopartikel gegen Krebs gesucht

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wolken über der Wetterküche: Die Azoren im Fokus eines internationalen Forschungsteams

29.06.2017 | Geowissenschaften

Wellen schlagen

29.06.2017 | Informationstechnologie