Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Beim „ungelösten Fall“ ist das Kind im Mittelpunkt

18.11.2010
MHH und Kinderkrankenhaus auf der Bult laden Kinderneurologen zu Seminar ein

Durch bildgebende, biochemische und genetische Untersuchungsmethoden können bei Kindern mit chronischen Erkrankungen des Nervensystems oft die Ursachen der Erkrankung aufgedeckt werden. Die genaue Diagnose ist unabdingbar für eine ursächliche Behandlung. Leider gelingt es aber nicht immer.

Auch wenn die Mediziner bei weitem nicht alle möglichen Ursachen für Erkrankungen des Nervensystems kennen, ist die Vielzahl bekannter genetischer und biochemischer Defekte so groß, dass kein Kinderneurologe sie überblicken kann. Seit 19 Jahren treffen sich daher einmal im Jahr Kinderneurologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um gemeinsam Kinder mit unklaren Krankheitsbildern zu untersuchen und darüber zu diskutieren.

In diesem Jahr findet das Seminar „Der ungelöste Fall“ bereits zum dritten Mal in Hannover statt, organisiert von Professor Dr. Hans-Jürgen Christen vom Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover, Dr. Hans Hartmann von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Professor Dr. Ulrich Stephani von der Universitätskinderklinik Schleswig-Holstein, Campus Kiel.

Am 19. und 20. November 2010 werden in der MHH, Gebäude I2, Hörsaal A, neun Kinder in Anwesenheit der Eltern von ihren behandelnden Ärzten vorgestellt und von nationalen und internationalen Experten untersucht. Anschließend wird das Krankheitsbild gemeinsam diskutiert. Besondere Beachtung finden dabei die Befunde der bildgebenden Untersuchungen, die von Professor Dr. Heinrich Lanfermann, Direktor des MHH-Instituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, und seinen Mitarbeitern vorgestellt werden. „Dies bedeutet für die Kinder und Familien eine einmalige Gelegenheit, dass über die Erkrankung mit großem und breitem Sachverstand gesprochen wird und für die etwa 200 Teilnehmer eine Gelegenheit zum Austausch“, sagt Professor Christen.

Wir laden Pressevertreter ein an dem Seminar teilzunehmen am

- Freitag, 19. November 2010, von 12.30 bis 18.30 Uhr und am Sonnabend, 20. November 2010, von 8 bis 13.30 Uhr in der

- MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, Gebäude I2, Hörsaal A.

Dass sich kinderneurologische Forschung lohnt, hat Professor Dr. Robert Steinfeld aus Göttingen bewiesen. Im vergangenen Jahr konnte er bei zwei Kindern mit einer autistischen Erkrankung eine Störung des Hirnstoffwechsels nachweisen, die sich medikamentös behandeln lässt. Durch die Therapie können die Kinder ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern. Wie häufig eine solche Erkrankung Ursache einer autistischen Störung ist, ist noch unbekannt. Für seine Arbeit wurde ihm der mit 10.000 Euro dotierte Maximilian-May-Preis zuerkannt, der ihm am 19. November im Rahmen der Tagung verliehen wird.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Professor Christen, christen@hka.de, oder Dr. Hartmann, hartmann.hans@mh-hannover.de, zur Verfügung.

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Praxisworkshop Mikrooptische Beleuchtungsanwendungen, 12.09.17 in Göttingen
24.04.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

nachricht 1. Essener Gefahrguttage am 19.-20. September 2017 mit fachbegleitender Ausstellung
24.04.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen