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Kürzer, Schneller, Genauer: Physiker der Universität Hannover zeigt Möglichkeiten der Attophysik

21.08.2002


Prof. Maciej Lewenstein veröffentlicht Ergebnisse in Science



Viele Prozesse in Atomen und Molekülen laufen in winzigen Bruchteilen von Sekunden ab, den sogenannten Attosekunden. Bislang gab es kein Verfahren, das schnell genug gewesen wäre, um solche Prozesse zu beobachten.

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Prof. Maciej Lewenstein, Leiter der Arbeitsgruppe Theoretische Quantenoptik am Fachbereich Physik der Universität Hannover, hat neben anderen Arbeitsgruppen die theoretischen Grundlagen für ein solches Verfahren entwickelt. Mit Hilfe von ultrakurzen Laserpulsen ist es jetzt mehreren experimentellen Forschergruppen gelungen, Attosekunden-Röntgenpulse zu erzeugen, die kurz genug sind, um die dynamischen Prozesse in Atomen und Molekülen direkt zu beobachten. Die neuen Verfahren finden zum Beispiel Anwendung in der Lasermedizin, der Festkörperphysik oder der Nanotechnologie.

Die Forschungsergebnisse von Prof. Lewenstein werden in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Science" vorgestellt.

Karin Oppermann | Presseinformation

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