Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wasser ist Leben

20.08.2010
Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ auf der IFAT ENTSORGA von 13. – 17. September 2010, Neue Messe München, Halle B2 Stand 131/230
• 18 bayerische Unternehmen und Institute präsentieren innovative Energie- und Umwelttechnik
• Im Fokus: Umweltreinhaltung, regenerative Energieerzeugung und Entsorgung
• Internationales Brokerage Event zum Thema Umwelttechnologie am 15. September 2010

Weltweit haben, laut einem Bericht der Vereinten Nationen, beinahe 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. In Deutschland liegt der durchschnittliche Abwasseranfall zwischen 90 und 300 Liter pro Person und Tag. 90 Prozent der deutschen Bevölkerung sind an Abwasserreinigungssysteme angeschlossen. Die hohe Abwassermenge und der steigende Bedarf an sauberem Wasser bedingen eine energieeffiziente und leistungsfähige Abwasserreinigung.

In diesem Bereich ist die Cleartec Water Management GmbH aus Marktrodach in Oberfranken mit ihrem System Cleartec® Biotextil tätig. Sie hat ein textiles Hochleistungsfestbett zur Abwasserreinigung entwickelt. Dieses innovative biologische System wird im kombinierten Verfahren zur Leistungssteigerung in herkömmlichen Kläranlagen verwendet. Das textile Hochleistungsfestbett ist platzsparend, umweltschonend und senkt Investitions- sowie Betriebskosten von Kläranlagenbetreibern. Weiterhin kann das System zur Aufbereitung und Vorbehandlung von industriellen Abwässern direkt im Betrieb vor Ort eingesetzt werden.

Das Unternehmen forscht auch in weiteren Bereichen der Wasseraufbereitung.
Die Cleartec Water Management GmbH ist nur einer von insgesamt 18 Ausstellern auf dem Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ und 15 weiteren Ausstellern auf dem direkt benachbarten Gemeinschaftsstand des KUMAS e.V. Die dort präsentierten Projekte reichen von vielfältigsten Entsorgungs- und Wiederaufbereitungssystemen über Lösungen für alternative Energieerzeugung bis hin zu Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen. Weiterhin präsentieren sich der Umweltcluster Bayern, das Kompetenzzentrum Umwelt e. V. KUMAS sowie das Netzwerk BAIKUM.
Internationaler Brokerage Event Umwelttechnologie
am 15. September 2010
Bereits zum vierten Mal in Folge organisiert das EU-Kooperationsbüro der Bayern Innovativ GmbH eine europäische Kooperationsbörse auf der IFAT ENTSORGA mit den speziellen Themenbereichen: Wasser- und Abwasserbehandlung, Recycling/Urban Mining, Waste to Energy/Biogas.
Die Kooperationsbörse bietet den teilnehmenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, in vorarrangierten, 30-minütigen Einzelgesprächen potenzielle Kooperationspartner aus anderen europäischen Ländern kennenzulernen, um Ansatzpunkte für eine künftige technische Zusammenarbeit zu finden. Die Technologieprofile werden in einem Online-Katalog veröffentlicht und geben jedem Teilnehmer die Möglichkeit, bilaterale, 30-minütige Gespräche mit den für sie interessanten Unternehmen zu buchen. Es haben sich bereits mehr als 100 Unternehmen angemeldet.

Weitere Informationen http://www.bayern-innovativ.de/brokerage2010

Der Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ
Der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geförderte Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ auf der IFAT ENTSORGA mit 200 m² wird von der Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert. Der Gemeinschaftsstand gibt jedem einzelnen Aussteller die Möglichkeit, auf internationalen Leitmessen seine Kompetenz individuell unter der seit über zehn Jahren etablierten Dachmarke Bayern Innovativ darzustellen. Die Aussteller bilden in ihrer Gesamtheit einen repräsentativen Querschnitt der Innovationskraft junger Unternehmen und Forschungsinstitute aus Bayern. Weiterhin organisiert die Bayern Innovativ GmbH auf der IFAT ENTSORGA im Auftrag des KUMAS e. V. deren Gemeinschaftsstand mit weiteren 105 m² in direkter Nachbarschaft.

Überblick über das Messeprogramm http://www.bayern-innovativ.de/messen

Bayern Innovativ GmbH
Die Bayern Innovativ GmbH ist einer der größten Knotenpunkte für Innovation und Kooperation in Europa. Sie wurde 1995 vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer in Nürnberg gegründet. Durch den Ausbau interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sowie dem Transfer von Ergebnissen aus wissenschaftlichen Instituten werden neue Entwicklungen angestoßen. Über zahlreiche themenspezifische Kongresse, Kooperationsforen und Gemeinschaftsstände auf Hightech-Messen baute Bayern Innovativ in zehn Technologien und Branchen international ausgerichtete Netzwerke auf, unterstützt durch einen professionellen, multimedialen Informations- und Wissenstransfer.

In fünf dieser Branchen managt die Bayern Innovativ GmbH auch die betreffenden Cluster der 2006 gestarteten Cluster-Offensive: Automotive, Energietechnik, Logistik, Medizintechnik und Neue Werkstoffe. Ziel der Cluster ist der weitere Ausbau landesweiter Netzwerke zur Generierung zusätzlicher Wertschöpfung in Bayern.

Die Netzwerke der Bayern Innovativ GmbH umfassen aktuell 55.000 Firmen und 500 Institute in 50 Ländern.

Sonja Henning | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de
http://www.bayern-innovativ.de/messen
http://www.bayern-innovativ.de/ifat/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie