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Universität Rostock auf der CeBIT 2011

28.02.2011
Die Universität Rostock präsentiert sich zusammen mit den Hochschulen und Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns vom 1. bis 5. März 2011 erneut auf der CeBIT mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 9 (Stand C 09). Fünf Aussteller der Universität Rostock zeigen ihre neuesten Entwicklungen.

Prof. Dirk Timmermann und Dr. Frank Golatowski vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik stellen mit ihrem Projekt www.ws4d.org Webdienste für Kleinstgeräte in adhoc-Netzwerken vor.

Die Forschungsgruppe Rechnerarchitektur um Prof. Djamshid Tavangarian (Institut für Informatik) ist mit ihren Projekten „Universität der Zukunft“, „Selbstorganisierende, kollektive Virtualisierung zur Optimierung der Energieeffizienz von Rechenzentren“ und „Open-Air-Lab for Vehicular Communication Networks“ vor Ort.

Das Team um Prof. Thomas Kirste (Institut für Informatik) gibt Einblicke in ihre Forschungen rund um mobile Assistenzsysteme – www.mobile-assistenzsysteme.de, wobei insbesondere die Bewegungs- und Intentionserkennung, mobile Assistenzsysteme in der Pflege und intelligente Umgebungen im Fokus stehen. Ein weiteres Forschungsvorhaben des Departments Aging Science and Humanities, ebenfalls unter der Leitung von Prof. Kirste, zeigt Möglichkeiten auf, die kognitive und physische Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten bzw. zu kompensieren. Darüber hinaus werden in diesem Vorhaben ebenso ein sensorbasiertes Monitoring und Orientierungshilfen für Demenzpatienten entwickelt.

Das Team um Prof. Rainer Bader von der Orthopädischen Klinik und Poliklinik, Forschungslabor für Biomechanik und Implantattechnologie, präsentieren intelligente Implantate und Assistenzsysteme in der Rehabilitation – www.forbiomit.med.uni-rostock.de . Prof. Ralf Salomon und Claas Richter (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) stellen ihr Ausgründungsvorhaben aus der Universität Sharedat www.sharedat.de vor.

Dabei geht es um Schulungen und Weiterbildung im Bereich Lichtwellenleiter und Kommunikationstechnik, moderne Geschäftsanwendungen im Internet mit Web 2.0 Funktionen für eine bessere Unternehmenskommunikation und einen Webdienst für sensorbasierte Bewertungen im Internet der Dinge.

Die Universität Rostock nimmt seit 1995 an der CeBIT teil und koordiniert zudem die Präsentation der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns.

Kontakt:
Dr. Ulrich Vetter
Leiter Presse + Kommunikation
Telefon: +49 (0)381 498 1013
E-Mail: ulrich.vetter@uni-rostock.de
Universität Rostock, Interdisziplinäre Fakultät, Erfolgreich Altern
Steigende Lebenserwartung und niedrige Geburtenraten verändern die Bevölkerungsstruktur tiefgreifend. Dieser demografische Wandel gilt als eine der großen Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft. Zu seinen Konsequenzen zählen die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, der Anstieg der Pflegebedürftigkeit und Finanzierungsprobleme der Renten. Das zentrale Ziel der interdisziplinären Forschung ist es, die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alter zu erhöhen. Im Verbund forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Rostock nach neuen Lösungen, auf der Ebene der medizinischen Versorgungs- und Therapieformen, im Bereich der sozialen Strukturen und in Bezug auf technische Assistenzsysteme. Die Herausforderung besteht darin, die medizinischen, die sozial- und geisteswissenschaftlichen, sowie die ingenieurwissenschaftlichen Aspekte ganzheitlich zu untersuchen und in ihren Wechselwirkungen zu verstehen.
Primärziel der Forschungsarbeit ist die Entwicklung von kausalen Modellen neuronaler und kognitiver Prozesse im Bereich der Handlungssteuerung und Bewegungskontrolle. Auf dieser Basis entstehen Assistenzsysteme, die es den Betroffenen erlauben, länger ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Technische Systeme sollen zu einer Verbesserung der Diagnostik und Versorgung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen und kognitiven Störungen beitragen. Degenerative Veränderungen können mit Hilfe technischer Methoden frühzeitiger erkannt und kompensiert werden.

Im Department Erfolgreich Altern wird an neuen Konzepten und Lösungen gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung, dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels, dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung und dem Partnerzentrum Rostock/Greifwald des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen gearbeitet.

KONTAKT:
UNIVERSITÄT ROSTOCK
Interdisziplinäre Fakultät | Department Aging Science and Humanities
Stefan HASSINGER
stefan.hassinger@uni-rostock.de | 0172-32 23 238
www.inf.uni-rostock.de
Orthopädische Klinik und Poliklinik der Universität Rostock
Forschungslabor für Biomechanik und Implantattechnologien
Entwicklung nicht-invasiver Diagnostik und intelligenter Implantate
Am Institut für Allgemeine Elektrotechnik und der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Rostock werden in Kooperation mit industriellen Partnern nicht-invasive optische und akustische Messsysteme zur Diagnostik von physiologischen Parametern und Krankheitszuständen entwickelt. Hierzu werden spezifische Mess-Sensoren extrakoporal appliziert sowie in Implantate für den künstlichen Gelenkersatz integriert. Damit soll dem Arzt auf risikolose und einfache Weise ein Bild des Zustandes und Krankheitsverlaufes des Patienten geliefert und eine kontinuierliche Überwachung des Therapieverlaufes ermöglicht werden.
Ziel des Landesverbundforschungsvorhabens PHOTOSENS ist die Entwicklung nichtinvasiver medizinischer Diagnosesysteme, die im Bereich des „älter werdenden Menschen“ (Dehydrierungsmessung) und im „Home Care“- Bereich (Low-Perfusion-Pulsoximetrie, Messung von Carboxy-Hämoglobin, sowie Hämatokrit bzw. Hämoglobinkonzentration) eingesetzt werden können.
Im Forschungsprojekt Lockerungssensor, gefördert durch die DFG sowie Venture Cup M-V, wird ein neuartiges strahlungsfreies, nicht-invasives System zur In-vivo-Diagnose von Implantatlockerungen nach künstlichem Gelenkersatz entwickelt. Das Verfahren basiert auf in der Endoprothese integrierten Masseschwingern, die über ein äußeres Magnetfeld angeregt werden. Deren Schwingungsdämpfung dient als Maß, wie fest das Implantat im Knochen verankert ist.
Im Forschungsprojekt Gigasensor werden in die Implantate spezifische Sensoren zur Erfassung des Aktivitätsgrades des Patienten, der Kinematik und Beschleunigungen im künstlichen Gelenk integriert. Die Messdaten werden über Mikrocontroller erfasst, telemetrisch durch das Gewebe nach außen gefunkt und außerhalb des Körpers nichtinvasiv mittels eines Erfassungsmoduls aufgezeichnet.

Die industriellen Partner sind die Firmen bluepoint medical GmbH aus Selmsdorf, Hensel Elektronik aus Bentwisch und DOT GmbH aus Rostock.

KONTAKT:
UNIVERSITÄT ROSTOCK
Orthopädische Klinik und Poliklinik | Forschungslabor für Biomechanik und Implantattechnologie
Prof. Rainer BADER
rainer.bader@med.uni-rostock.de | 0381 494-9337
Dr. Daniel KLÜSS
daniel.kluess@uni-rostock.de | 0381 494-9343
www.forbiomit.med.uni-rostock.de
Universität Rostock, Institut für Informatik, Mobile Assistenzsysteme
Mit Leichtigkeit die täglichen Routineaufgaben erledigen. Alltagssituationen besser bewältigen können. Selbstbestimmt und eigenverantwortlich das eigene Leben im Alter gestalten. Das sind nur einige der zentralen Herausforderungen, die die Forschung und Entwicklung in dem interdisziplinären, hochschul- und projektübergreifenden Forschungsverbund Mobile Assistenzsysteme an der Universität Rostock bestimmen.
Dabei geht es um die Entwicklung und Integration mobiler Assistenzsysteme, die in der Lage sind die individuellen Bedürfnisse zu erkennen und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben eines Menschen in seiner gewohnten Lebens- und Arbeitsumgebung zu unterstützen. Die mobilen Assistenzsysteme unterstützen dabei eigene Tätigkeiten wie auch eines persönlichen Assistenten in der häuslichen Betreuungssituation und erleichtern so die täglichen Pflegeaufgaben. Zukünftige Wohn- und Arbeitsumgebungen können durch die Kooperation von Sensoren mit intelligenten Geräten, angereichert durch allgegenwärtige Assistenzsysteme umgesetzt werden. Auf der Basis von neuen technischen Verfahren der Intentionserkennung können anstehende Aufgaben und Tätigkeiten frühzeitig identifiziert werden und unter Nutzung von Informationsmodellen und individueller Strategien neue Anwendungen wie das Auslösen gewünschter und auf die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Menschen abgestimmter Aufgaben, wie z.B. die funktionale Steuerung in Wohn- und Arbeitsräumen realisiert werden.
Der Forschungsverbund Mobile Assistenzsysteme wird gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Europäischen Union. Am Verbund sind beteiligt das Graduiertenkolleg MuSAMA - Multimodal Smart Appliance Ensembles for Mobile Applications (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)), das Department Aging Science and Humanities der Interdisziplinären Fakultät, das IT-Science-Center Rügen gGmbH und das Partnerzentrum CIDC-Rostock des Helmholtz-Zentrum Deutsches Demenzzentrum.
KONTAKT:
UNIVERSITÄT ROSTOCK
Institut für Informatik | Mobile Assistenzsysteme
Stefan HASSINGER
stefan.hassinger@uni-rostock.de | 0172-32 23 238
www.mobile-assistenzsysteme.de
Forschungsgruppe Rechnerarchitektur präsentiert drei innovative Projekte auf der CeBit
Wie schon in den vergangenen Jahren ist die Forschungsgruppe Rechnerarchitektur an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock wieder auf der CeBIT vertreten.
Dieses Jahr werden drei wegweisende Projekte vorgestellt, die sich um das Thema pervasive Technologie drehen. Moderne Infrastrukturen durchdringen verstärkt den Alltag und können helfen, beispielsweise Kosten und Energie zu sparen, Internet überall und jederzeit verfügbar zu machen oder Bildungsinhalte spannend und zielgruppengerecht aufzubereiten.
Das Projekt „Optimierung der Energieeffizienz von Rechenzentren“ beschäftigt sich mit einem ressourcenschonenden Einsatz von IT-Systemen. Aufgrund steigender Energiepreise und zunehmender ökologischer bzw. damit einhergehender gesellschaftlicher Probleme, wird die Reduktion des Energieverbrauchs in den kommenden Jahren eine große und wichtige Herausforderung darstellen. Es gibt zahlreiche Ansatzpunkte, um eine Steigerung der Energieeffizienz der IT-Systeme in Rechenzentren zu erzielen. Vor allem die Virtualisierung hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Technologie entwickelt. Die Forschungsgruppe Rechnerarchitektur entwickelt Systeme, die durch eine optimierte Live-Migration von Last eine selbstorganisierende, kollektive Virtualisierungsinfrastruktur zur Steigerung der Energieeffizienz schaffen.
Sicherheit und Service stehen im Fokus des Projekts „OPAL-VCN“. Dabei werden technologische Infrastrukturen entwickelt, die sowohl die Fahrzeugkommunikation (Fahrzeug zu Knotenpunkt, Fahrzeug zu Fahrzeug) als auch das Anbieten von schnellem und sicherem Internetzugang auf der Autobahn erlauben.
Um auf die wachsende Mobilität der Studierenden und Geräte sowie unterschiedliche Ausprägungen von individuellen Lehr-/Lern-Prozessen zu reagieren, entwickelt die Forschungsgruppe Rechnerarchitektur unter dem Titel „Universität der Zukunft“ innovative Methoden und Werkzeuge, die zunehmend Einzug in Hochschulen erhalten. Dabei werden vor allem zwei Schwerpunkte fokussiert: Durch Projekte wie das Juniorstudium und International Education werden traditionelle Studieninhalte mit innovativen Konzepten durch Einsatz modernster Medien aufbereitet und für verschiedene Zielgruppen angeboten. Das dafür entwickelte Konzept des Online Distance Learning ermöglicht ein modernes und ökonomisches Fernstudium aus dem Lehrangebot einer traditionellen Präsenzhochschule.
Für die Optimierung und Weiterentwicklung von Hochschulprozessen werden zudem pervasive Assistenzsysteme konzipiert und implementiert, die Studierende und Mitarbeiter im universitären Alltag unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Mobilität von Mensch und Maschine.
KONTAKT:
UNIVERSITÄT ROSTOCK |
Forschungsgruppe Rechnerarchitektur
Prof. Djamshid TAVANGARIAN
djamshid.tavangarian@uni-rostock.de | 0381 498-7551
wwwra.informatik.uni-rostock.de
WS4D – Internetbasierte Vernetzung von Kleinstgeräten für eine intelligente Umgebung
Die Web Services for Devices (WS4D) Initiative der Universität Rostock verfolgt das Ziel, bekannte und bewährte Internettechnologien im Bereich vernetzter Kleinstgeräte und Sensoren einzusetzen. In Zukunft sollen Standards wie das Internetprotokoll der neusten Generation IPv6 und Web Services verstärkt in den Bereichen Industrie- und Heimautomatisierung, Medizintechnik und Automobiltechnologien Verwendung finden. Auf der CeBIT präsentiert die Universität Rostock ein Szenario der zukünftigen Medizintechnik: Ein Fingerclip zur Puls- und Blutsauerstoffmessung wird drahtlos direkt mit dem Internet verbunden. Die Sensordaten können so von entfernten Internetzugängen aus über eine sichere Verbindung abgerufen werden. Auf diese Weise kann beispielsweise eine autorisierte Person wie ein Arzt seine Patienten in Echtzeit, etwa mit dem Smartphone oder Laptop, überwachen und Ferndiagnosen stellen. Die bisherigen Forschungsergebnisse zeigen, dass selbst kleinste Geräte in das Internet eingebunden werden können und somit ihre Dienste anderen zur Verfügung stellen. Derzeit forscht die Universität Rostock an verschiedenen Aspekten, um WS4D auch in den Bereichen der Industrie- und Heimautomatisierung, unter anderem für Smart-Metering (intelligente Stromzähler), einzusetzen. Die sichere Datenübertragung und der Datenschutz stellen dabei wesentliche Aspekte dar.
KONTAKT:
UNIVERSITÄT ROSTOCK
Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik
Prof. Dirk TIMMERMANN
dirk.timmermann@uni-rostock.de | 0381 498-7250
www.ws4d.org
www.imd.uni-rostock.de
Sharedat Deutschland
Als neues Start-up bietet Sharedat Deutschland derzeit zwei Softwareprodukte. Zum einen ist dies die technische Anwendungssoftware FiberDoc®, eine leistungsfähige Software zur Auswertung und Dokumentation von OTDR-Messungen mit zahlreichen herausragenden Eigenschaften. Zum anderen ist es der neue Webdienst fLARe® Business Cloud-Service – ein Sammlung moderner Geschäftsanwendungen mit gemeinsamer Datenbasis. fLARe® bietet moderne Web 2.0 Funktionen für eine bessere Unternehmenskommunikation: Favoriten, Bewertungen und Bloggen – direkt verknüpft mit Geräten, Personen, Dokumenten, Projekten und Auftraggebern. Damit können die Mitarbeiter im Unternehmen auf moderne elektronische Weise effizienter kommunizieren. Die täglichen Informationen werden kanalisiert und Relevantes und Wichtiges kann schneller wiedergefunden werden.
fLARe® ist ein moderner Cloud-Webdienst. Der neue Trend „Cloud-Computing“ ermöglicht es dem Nutzer, egal ob im Büro, Homeoffice oder unterwegs, jederzeit über den Webbrowser auf die Anwendungen und Daten zugreifen zu können. Und das ohne Installation und Wartung und mit flexiblen Abrechnungsmodell. Weiterhin bietet fLARe® eine Information Sharing – Community. Als Teilnehmer der fLARe® User-Community kann der Nutzer auf einfache Art und Weise seine Daten mit den Daten anderer Nutzer vergleichen. Der Nutzer kann seine Daten über z.B. Geräte und Fahrzeuge im Vergleich zum Community-Durchschnit automatisch bewerten lassen. Oder er tauscht Kurznachrichten mit anderen Nutzern direkt mit Hilfe der integrierten Blogging-Funktion aus. Damit hilft die Community dem Nutzer seine Geschäftsdaten objektiver zu beurteilen und noch bessere Entscheidungen zu treffen.
Mit FiberDoc® können Stadtwerke, Kabelnetzbetreiber, Telekommunikationsanbieter und Montagefirmen ihre Lichtwellenleiter-Übertragungsstrecken und Kabelnetze hinsichtlich der Qualität prüfen und den einwandfreien Betrieb sicherstellen. FiberDoc® ist hierbei ein wesentliches Werkzeug für den erfolgreichen Ausbau von leistungsfähigen Breitbandanschlüssen. „Netze der Zukunft“ - die flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet ist ein erfolgskritischer Faktor für das wirtschaftliche Wachstum und den steigenden Wohlstand in Deutschland und wird durch die EU und Deutschland gefördert. Hierzu leistet Sharedat mit FiberDoc® einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft. Sharedat arbeitet an neuen Lösungen, die solche Mess- und Sensordaten automatisch bewerten, damit der Techniker in Zukunft einen wesentlichen Teil seiner bisherigen Zeit für die Auswertung einsparen kann und die Überprüfung noch verlässlicher wird.
KONTAKT:
Sharedat
Claas RICHTER
richter@sharedat.de
www.sharedat.de
Ausgründung aus der UNIVERSITÄT ROSTOCK
Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik
Prof. Ralf SALOMON
ralf.salomon@uni-rostock.de
Alternde Belegschaften erfordern „Ergonomie-Compliance“
Vom 1. bis 5. März 2011 wird die Fachhochschule Stralsund Konzepte aus dem Forschungsbereich Compliance des Stralsund Information Management Team (SIMAT) auf der CeBIT in Hannover vorstellen. Professor Michael Klotz, der das SIMAT leitet und den Stand der Fachhochschule betreut, sucht vor allem Unternehmenskontakte zu seinem Forschungsthema „IT-Lösungen für die systematische Analyse von Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz“.
„Angewandte Forschung ist unser Ziel. Wir entwickeln Lösungen, die in Unternehmen sofort zum Einsatz kommen können“, erklärt der Compliance-Experte. Unter Compliance versteht man die Einhaltung aller verbindlich vorgegebenen Regeln. Dies umfasst Gesetze ebenso wie Branchenstandards und interne Richtlinien. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sehen sich mit einer Vielzahl von Regelwerken konfrontiert, die sie in ihrem Arbeitsalltag nur zum Teil voll berücksichtigen. Es sei ein komplexes Thema, welches jedoch mit IT-Unterstützung gelöst werden könne, ist Professor Klotz überzeugt.
Auf der diesjährigen CeBIT Präsentation fokussiert er sich auf die Ergonomie-Compliance. Mit der demographischen Entwicklung sehen sich Unternehmen mit einer alternden Belegschaft konfrontiert. Diese gilt es ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend einzusetzen. Für die Ergonomie und Arbeitsplatzsicherheit gibt es bereits Standards, die Unternehmen einhalten müssen. Mit IT-gestützten Checklisten werden Kennzahlen für Belastungen am Arbeitsplatz ermittelt und fest in die Infrastruktur des Unternehmens eingebunden. Dadurch kann frühzeitig auf Abweichungen reagiert werden.
KONTAKT:
FACHHOCHSCHULE STRALSUND
Fachbereich Wirtschaft | SIMAT (Stralsund Information Management Team)
Prof. Michael KLOTZ
www.simat-stralsund.de
Softwaredienst Tourenoptimierung
Die Hochschule Wismar wird auf der diesjährigen CeBIT in Hannover (1. bis 5. März) von Prof. Dr. Harald Mumm von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vertreten. Er stellt einen Softwaredienst zur Tourenoptimierung vor. Dieser Softwaredienst ist in Zusammenarbeit mit Prof. Röck vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Rostock entstanden. Neben einer Verringerung der Transportkosten schont der Softwaredienst auch die Umwelt, weil durch seinen Einsatz weniger Kohlendioxid von den LKW ausgestoßen wird, deren Touren mit ihm optimiert werden.
Der Softwaredienst ist über das Internet aufrufbar und wird für jeden Kunden maßgeschneidert gestaltet. Er arbeitet mit exakten Optimierungsverfahren und garantiert dadurch eine maximale Kosteneinsparung. Für das Optimierungsverfahren wurde ein neuartiges Dynamisches Programm entwickelt.
KONTAKT:
HOCHSCHULE WISMAR | Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Prof. Harald MUMM
www.wi.hs-wismar.de/~mumm | www.optimummconsult.de

Ingrid Rieck | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

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