Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonderschau mit Forum auf der CeMAT: „Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik“

26.04.2011
Forscher des Bremer Instituts für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen schaffen besondere Plattform auf Weltleitmesse der Intralogistik / Mit neun Ausstellern, zahlreichen Attraktionen und Forum vom 2. bis 6. Mai auf der CeMAT in Hannover (Halle 27 Stand G19)

Nur besondere Messestände, Attraktionen und Themen nimmt die Deutsche Messe AG in das Programm der wenigen CeMAT-Sonderschauen auf. In diesem Jahr ist der vom Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen initiierte Gemeinschaftsstand "Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik" dabei: In Halle 27 an Stand G19 auf der Weltleitmesse der Intralogistik vom 2. bis 6. Mai 2011 in Hannover präsentieren sich neun Institutionen und Unternehmen mit zahlreichen Projekten, Exponaten und einem umfassenden Forum.

Die Prozesse in der Produktion und der Logistik dürfen heute nicht mehr isoliert betrachtet werden, und ihre Gestaltung bedarf der Zusammenarbeit zahlreicher Disziplinen sowie enger Kooperationen von Wissenschaft und Industrie. Heute gilt es, den ganzen Material- und Informationsfluss im Blick zu haben: Ob im Seehafen oder im Gütertransport, im Hochregallager, bei der Warenannahme, in der Disposition oder dem Versand - von der Entladung bis zur Kommissionierung.

"Der Trend bei der Automatisierung in der Logistik geht deutlich in Richtung modularer Lösungen. Dabei dürfen keine Insellösungen entstehen. Die verschiedenen Elemente müssen in vorhandene Systeme integriert, der Datenaustausch innerhalb der ganzen Prozesskette gewährleistet und die Wechselwirkungen berücksichtigt werden", sagt BIBA-Wissenschaftlerin Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Pallasch. Gemeinsam mit der Bremer Messemanagerin Alesja Alewelt von FAIRworldwide organisiert sie den außergewöhnlichen Messestand.

"Auf der CeMAT zeigen wir typische Elemente aus der logistischen Prozesskette und verdeutlichen die funktionalen Abläufe der Material- und Informationsflüsse", erklärt Pallasch. Mit seiner Initiative wolle das BIBA unter anderem die Bekanntheit und Akzeptanz von Automatisierungslösungen für die Logistik steigern sowie die Herausforderungen und Potenziale der Automatisierung in der Logistik veranschaulichen. "Wir bringen die unterschiedlichen Bereiche der Logistik interdisziplinär zusammen und zeigen ihre Verknüpfungen."

Namhafte Forschungsinstitute und Unternehmen - mit Eurogate auch Global Player dabei

Auf insgesamt knapp 300 Quadratmetern Fläche zeigen die neun Aussteller nun Neuestes aus Forschung und Entwicklung. Sie veranschaulichen auch Beispielhaftes aus der jüngsten Praxis. Gemeinsam bilden die Partner aus Forschung und Industrie die Logistikkette ab, demonstrieren exemplarisch aktuelle Projekte und bieten in ihrem Forum an allen Messetagen sowohl Fachvorträge als auch die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Nur ein paar Beispiele für das Angebot am Gemeinschaftsstand: Das Mini-Hochregallager, die Modell-Seilbahn zum Transport von Seecontainern und der Spezialgreifer für Kaffeesäcke sind zu sehen, das patentierte RFID-Tunnelgate zur Pulkerfassung, zum selber Ausprobieren das Robotersimulationssystem und das soeben am Markt platzierte Informationssystem Logistikfabriktisch. Wissenswertes gibt es beispielsweise auch zum dem Robotersystem für die automatische Entladung aller Arten von Stückgütern aus Containern.

An dem Sonderschau-Stand "Logistikfabrik - Automatisierung in der Logistik" sind beteiligt (aufgeführt nach Reihenfolge in der Logistikkette):
- Eurogate, einer der führenden Seehafenbetreiber Europas
- der Softwarehersteller für Robotersimulationen Easy-Rob aus Frankfurt
- das europäische Forschungsprojekt RobLog (7 Partner aus Forschung und Industrie aus ganz Europa, Koordination Reutlingen University/Prof. Dr. Wolfgang Echelmeyer)
- das BIBA
- die Bremer Logistik-Medienexperten von eventV
- das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg
- die Reutlingen University (Logistikfabrik – Kompetenz in Forschung, Beratung und Lehre sowie die ESB Business School)
- die Profibus Nutzerorganisation (PNO) sowie Profibus & Profinet International (PI)

- BITO-Lagertechnik Bittmann, einer der europäischen Marktführer im Bereich Lager- und Kommissioniertechnik

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Pallasch (BIBA, Logistikfabrik - Automatisierung in der Logistik)

Telefon: 0421 218-55 17, E-Mail: pal@biba.uni-bremen.de

Alesja Alewelt (Messemanagement FAIRworldwide)
Telefon: 0421 696 205 92, mobil: 0176 623 350 98, E-Mail: a.alewelt@fairworldwide.com

Sabine Nollmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.biba.uni-bremen.de/aktuell
http://www.fairworldwide.com
http://www.cemat.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie