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Sichere RFID-Technologie für die Fashion-Logistik - Fraunhofer IFF auf der CeMAT 2011

29.04.2011
Sicherheit und Transparenz sind für die Transport- und Intralogistik nicht nur wirtschaftlich bedeutende Faktoren.

Neue Technologien, insbesondere neue funk- und bildbasierte Systeme, können der Branche zu einem deutlichen Qualitätssprung verhelfen. Vor allem aktuellste RFID-Anwendungen spielen eine immer größere Rolle. Auf der diesjährigen CeMAT, vom 2. - 6. Mai 2011, stellt das Fraunhofer IFF aus Magdeburg nun ein neues, patentiertes RFID-Tunnelgate für die uneingeschränkt sichere Pulkerfassung von Waren mit RFID-Markierung vor.

RFID-Tunnelgate für die Textilindustrie
Den Ingenieuren ist es gelungen, mit dieser Entwicklung die Probleme herkömmlicher RFID-Gates, wie etwa das ungewollte Lesen von Fremdtranspondern, zu überwinden. Zudem konnten sie die neuen RFID-Tunnelgates, die auch bereits von verschiedenen Unternehmen eingesetzt werden, um zusätzliche Funktionalitäten erweitern. So wurde die sichere Pulkerfassung von RFID-getaggten Waren erstmalig um die bildbasierte Analyse vordefinierter Packmuster ergänzt. Auf der CeMAT, wird auf dem Gemeinschaftsstand »Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik« in Halle 27, Stand G19 das neue Tunnelgate erstmalig in seiner Ausführung für die Anwendung in der Fashion-Logistik präsentiert.

Diese Anwendung in der Ausgangserfassung von Warenlieferungen in der Textilindustrie ist ein sehr erfolgreiches Beispiel für das RFID-Tunnelgate des Fraunhofer IFF. Durch das sichere Lesen der Transponder werden in Versandkartons stark verdichtet gepackte Kleidungsstücke vollständig inventarisiert. Fehlmengen in den per Hand gepackten Kartons werden bereits im Hersteller-land erkannt - der weltweit verfügbare Warenbestand wird in Echtzeit zentral im Warenwirtschaftssystem aktualisiert.

Hohe Flexibilität und mobile Transport-Überwachung
Aufgrund der hohen technischen Flexibilität sind die RFID-Tunnelgates frei skalierbar und damit für verschiedenste Einsatzgebiete geeignet - von der Kleinlösung auf Bandförderanlagen bis zur automatischen Inventarisierung ganzer LKW-Ladungen.

Das zugrunde liegende technische Prinzip ist von den Fraunhofer-Ingenieuren auch auf mobile Objekte, wie z.B. Ladungsträger, übertragen worden. So können die Waren auch während des Transports in Luftfracht- oder Seecontainern lückenlos überwacht werden.

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
auf der CeMAT, vom 2.- 6.05.2011, in Hannover.
Halle 27, Stand G19

René Maresch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iff.fraunhofer.de/de/materialflusstechnik.htm

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