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Schnellere Analyse direkt in Stahlschmelze

25.03.2015
  • Neues Sensorsystem ermittelt noch schneller Stahlzusammensetzung
  • Kein Umweg über chemisches Labor mehr notwendig – „QuiK-Lab“ analysiert direkt vor Ort

Auf der Messe GIFA, 16. bis 20. Juni in Düsseldorf, stellt Heraeus eine absolute Neuheit zur schnelleren Analyse von Stahlschmelzen vor.


Lässt sich direkt in der Produktion einsetzen: Quik-Lab analysiert verschiedene, wichtige Werte der Schmelze direkt vor Ort. Quelle: Heraeus

Das System besteht aus einem High-End-Spektrometer mit automatischer Kalibrierung (QuiK-Lab genannt) und einem Sublanzensensor. Dieser Sensor ermöglicht die sofortige Probenpräparation und ermittelt unter anderem die Schmelz- sowie Liquidustemperatur und den Sauerstoffgehalt.

Mit diesem innovativen System kann der Bediener am Konverter innerhalb einer Minute den Mangan-, Phosphor- und Schwefel-Gehalt des geschmolzenen Metalls ermitteln – und nebenbei noch die erwähnte Schmelz- und Liquidustemperatur. Das High-End-Spektrometer QuiK-Lab kalibriert sich automatisch innerhalb einer bestimmten Zeitperiode, mithilfe eines Roboters und speziell entwickelten Kalibrierungsstandards.

Probenpräparation nicht mehr notwendig

Der entscheidende Vorteil der Heraeus Innovation ist der große Zeitgewinn in der chemischen Analyse - eine bis dahin große Herausforderung bei der Stahlproduktion. QuiK-Lab lässt sich direkt in der Produktion einsetzen, das heißt, die Proben müssen nicht mehr zeitaufwändig präpariert werden, zum Beispiel durch Schleifen oder Drehen.

Dies beschleunigt und erhöht die Stahlproduktion, da die Industrie nicht mehr auf die Messergebnisse aus dem Labor warten muss. Gleichzeitig wird der Herstellungsprozess verbessert, weil wichtige Informationen über die Stahlzusammensetzung unmittelbar zur Verfügung stehen.

Bereits 2013 mit einem Innovationspreis von Heraeus gewürdigt, stellt der Technologiekonzern nun die marktreife Neuheit für die Stahlindustrie auf der GIFA vor.

Heraeus Electro-Nite bietet ein breit gefächertes Sortiment verschiedener Messsonden und Instrumente für die Anwendung in Eisengießereien an. Und auf der Messe gibt es noch mehr zu entdecken, zum Beispiel: Qube. Dies ist ein System, um die Messlanze drahtlos (per WLAN) mit dem Messinstrument zu verknüpfen. Somit arbeitet Heraeus weiter daran, Gießerei und Labor noch besser zu vernetzen.

Heraeus Electro-Nite auf der GIFA: Halle 10, Stand C22.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Aktivitäten haben wir auf die Märkte Chemie und Metall, Energie und Umwelt, Kommunikation und Elektronik, Gesundheit, Mobilität sowie Industrieanwendungen ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Kontakt für technische Informationen:
Koen Carlier
Heraeus Electro-Nite
Centrum Zuid 1105
3530 Houthalen
Belgien
Phone: +32 (11) 600-286
Fax: +32 (11) 600-400
Koen.Carlier@heraeus.com

Kontakt für Fachpresse:
Guido Matthes
Manager PR
Heraeus Holding
Corporate Communications & Marketing
63450 Hanau, Germany
Phone: +49 6151 35-4583
Fax: +49 6151 35-4242
E-Mail: guido.matthes@heraeus.com

Guido Matthes | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.com

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