Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Research & Technology: Neue Technologien sichern die Zukunft der Industrie

09.11.2010
- Research & Technology ist Schaufenster des industriellen Fortschritts
- Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
- Partnerland Frankreich präsentiert sich als Forschungsnation, Halle 2
- Schirmherrin der Leitmesse ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan

Die Research & Technology hat sich in den vergangenen Jahren im Umfeld der HANNOVER MESSE zu einem wichtigen Schaufenster für neue Technologien entwickelt und erhält von 2011 an erstmals die Bezeichnung internationale Leitmesse für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer.

"Mit der neuen Positionierung der Research & Technology untermauern wir die Bedeutung der Veranstaltung als den maßgeblichen Treiber für industrielle Zukunftstechnologien", sagt Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG.

"Damit kommen wir dem Anspruch der Aussteller nach einer stärkeren Positionierung der Leitmesse im HANNOVER-MESSE-Portfolio nach", ergänzt Frese.

Vom 4. bis 8. April 2011 umfasst das Portfolio des weltweit bedeutendsten Technologieereignisses insgesamt 13 internationale Leitmessen. Das übergreifende Thema der HANNOVER MESSE 2011 lautet 'Smart Efficiency'. Es verbindet konkret die Bereiche Kosten-, Prozess- und Ressourceneffizienz. Die Research & Technology zahlt auf dieses Thema in besonderer Weise ein, indem das Ziel der Leitmesse das schnelle und effiziente Transferieren von Zukunftstechnologien in neue Produkte oder neue Anwendungen ist.

"Insbesondere im Bereich der Forschung geht es um Innovationen, Entwicklungen, um neue Technologien und die Weiterentwicklung von Produkten, um effiziente Prozesse und Materialien, die die Zukunft der Industrie positiv beeinflussen", sagt Frese.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, hat erneut die Schirmherrschaft für die Research & Technology übernommen. Bildung und Forschung genießen einen hohen Stellenwert in der Bundesregierung und werden trotz angespannter Haushaltslage mit umfangreichen finanziellen Mitteln unterstützt.

Denn Innovationen durch Forschung und Entwicklung sind entscheidende Voraussetzungen für Unternehmensgründungen sowie wirtschaftliches Wachstum und sichern damit die Zukunft der Industrie sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland.

Die Research & Technology ist der Marktplatz für Forschungsergebnisse und zukunftsweisende industrielle Entwicklungen und legt dabei ihren Fokus auf den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Unternehmen kommen mit konkreten Investitionsabsichten auf die HANNOVER MESSE und nutzen insbesondere die Research & Technology als eine Plattform, auf der die Nachfrageseite der Industrie auf aktuelle Forschungsergebnisse trifft.

Partnerland Frankreich in Halle 2

Das Partnerland Frankreich wird seine Innovationskraft im Forschungsbereich der HANNOVER MESSE so stark wie nie zuvor darstellen: Auf 250 Quadratmetern (2010: 85 Quadratmeter) belegt Frankreich eine zentrale Fläche in Halle 2 und stellt seine industriellen Forschungsaktivitäten vor. Ein wichtiger Bestandteil sind hier die Instituts Carnots, die sich ähnlich der Fraunhofer Institute verschiedenen Themen im Bereich der industriellen Forschung widmen. So beispielsweise der Energie- und Umweltforschung, der Mikro- und Nanotechnologie sowie den neuen Materialien. Das Partnerland Frankreich zeigt sich im Schaufenster der internationalen Forschung so stark wie nie zuvor.

Fachliches Know-how, Trends, Themen und ein starkes Programm

Mit dem fachlichen Know-how führender Forschungsinstitute, Länderinitiativen sowie Verbände und Ministerien mit ihren Projektträgern ist die Research & Technology eine wichtige Bühne für das Innovationsangebot auf der gesamten HANNOVER MESSE. Highlights aus dem Programm der Leitmesse sind unter anderem der neue Themenpark Organische Elektronik, die Präsentationen der Hermes Award-Nominierten und des Preisträgers, die Initiative des Ausstellerbeirates der HANNOVER MESSE mit tech transfer - Gateway2Innovation sowie der World of Nano, in der aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen aus der Welt der Nanotechnologie präsentiert werden. Weiterhin sind die Themenstände Adaptronik und Bionik, ESA Space Apps als weltweit einzige internationale Plattform für Raumfahrt-Technologie-Transfer sowie Textile Solutions mit Anwendungsbereichen intelligenter textiler Werkstoffe Teil des Messeprogramms.

Über die HANNOVER MESSE

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 4. bis 8.
April 2011 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2011 vereint
13 Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2011 sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Frankreich ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2011.

Silke Tatge | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie