Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

productronica 2011 bringt Schwung in die Elektromobilität

31.05.2011
Produktionstechnik für Batterien ist ein Schlüssel für die Kostensenkung

Die productronica, Leitmesse für innovative Elektronikfertigung, liegt voll im Trend der Elektromobilität, der durch die kürzlich veröffentlichten Empfehlungen der Nationalen Plattform Elektromobilität neuen Schub bekam.

Gemeinsam mit dem VDMA Fachverband Productronic widmet die Messe dem Highlight-Thema „Batteriefertigung und Leistungselektronik“ eine Sonderschau. Damit erhalten die deutschen und internationalen Unternehmen aus der Elektronik-Produktionstechnik und dem Maschinenbau die ideale Plattform, um sich in zwei Schlüsselthemen der Elektromobilität zu präsentieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Die productronica findet von 15. - 18. November 2011 auf dem Messegelände der Neuen Messe München statt.

In ihrem neuen Programm will die Bundesregierung die Forschungsförderung für die Elektromobilität bis 2013 auf eine Milliarde Euro verdoppeln. „Als Ausrüster der Elektronikfertigungsbranche begrüßen wir insbesondere Investitionen in die Forschung für die Batterieproduktionstechnik und die Weiterentwicklung der Leistungselektronik. Der neue Anwendermarkt Elektromobilität wird dem Elektroniksegment insgesamt viel Schub verleihen. Schon allein dadurch profitieren wir im Elektronik-Maschinenbau“, weiß Rainer Kurtz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kurtz Gruppe und Vorsitzender von VDMA Productronic.

Laut der aktuellen Studie „Zukunftsfeld Elektromobilität – Chancen und Herausforderungen für den Maschinenbau“ von VDMA und Roland Berger werden im Jahre 2020 rund 40 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge einen Hybrid- oder vollelektrischen Antrieb haben. Durch die Fertigung von neuen Produktionsanlagen für Batterien wird bis 2020 ein Geschäftspotential von 4,8 Milliarden Euro im Maschinenbau entstehen. Im VDMA wurde die Studie vom Forum Elektromobilität „E-Motive“ geleitet, bei dem sich VDMA Productronic mit Know-How zu Elektronik- und Batteriefertigung einbringt.

Fertigungstechnik für Batterien muss in die Großserie wachsen

Der wertvollste Teil eines Elektroautos ist die Batterie. Autohersteller können sich besonders bei reinen E-Mobilen in diesem Bereich am Besten differenzieren - hier wird ein großer Teil der Produktinnovation und der Kostensenkung stattfinden müssen. „Die Elektronikindustrie hat es verstanden, ihre Produkte nicht nur immer leistungsfähiger zu machen, sondern auch immer kostengünstiger zu produzieren. Wichtig war dabei vor allem der Wandel der Produktionstechnik von der Manufaktur zur Großserienfertigung“, erklärt Dr. Eric Maiser, Managing Director von VDMA Productronic. „Das müssen wir auch für die Batteriefertigung schaffen - der Maschinenbau ist hier ein Schlüsselfaktor“.

Die Fertigungsoptimierung setzt an vielen Stellen an: Von der Substrat- und Materialfertigung, der Beschichtungstechnik, Öfen, Vakuumtechnik über das Handling, Automatisierung und Lasertechnik bis hin zum Laminieren, Schneiden, Löten und Schweißen. Die Beherrschung von Rolle-zu-Rolle-Verfahren, das Mischen und Beschichten der Elektrodenmaterialien sind laut der Studie von VDMA und Roland Berger die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Batterieherstellung. „Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Automobil- und Batterieherstellern mit dem Maschinenbau ist eine Kernempfehlung unserer Studie“, sagt Maiser.

Die productronica ist ideale Informations- und Kommunikationsplattform

„Wir fanden es deshalb ganz hervorragend, dass die Messe München die Schlüsselthemen Batteriefertigung und Leistungselektronik zum Highlight-Thema der productronica 2011 gemacht hat und diesen eine Sonderschau und viel Programm widmet“, freut sich Kurtz. „Dabei konzentrieren wir uns voll auf die Produktionsabläufe unter Berücksichtigung der gesamten Prozesskette. Industrie- und Marktrelevanz sind uns wichtig“, ergänzt Maiser. Es werden innovative Batteriekonzepte, deren Umsetzung in eCar-Plattformen und Komponenten, Maschinen und Anlagen zu deren Fertigung zu sehen sein. Darüber hinaus werden Experten der Sonderschau im Highlight-Forum zu Märkten, Technologien und Strategien vortragen. „Die Information und Kommunikation die am Rande solcher Messe-Events stattfindet, ist eine der effektivsten Möglichkeiten, in die Materie vorzudringen. Dafür brauchen wir die productronica“, bekräftigt Kurtz.

Diese Pressemitteilung ist auch im Internet auf den Presseseiten der productronica unter http://productronica.com/de/home/journalisten/presseinformationen-der-productronica abrufbar. Fotos sind unter www.productronica.com/fotos eingestellt.

Über die productronica
Die productronica ist die Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung und wird ideell vom VDMA getragen. Sie findet seit 1975 alle zwei Jahre in München statt und ist Kernelement des Elektronik-Messenetzwerks der Messe München International. Zu diesem Netzwerk gehören die Weltleitmessen electronica und productronica am Standort München sowie regionale Leitmessen in Brasilien, Hongkong, China und Indien. Mit über 8 000 Ausstellern und mehr als 280 000 Besuchern zählt die Messe München International zu den weltweit führenden Messeveranstaltern in diesem Segment. Weitere Informationen unter www.productronica.com.
Über VDMA Productronic
Der Fachverband Productronic im VDMA repräsentiert mit über 70 Mitgliedern die gesamte Prozesskette der Elektronikfertigung. Die Mitglieder fertigen Maschinen, Anlagen, Materialien und Komponenten mit denen ein breites Spektrum von Elektronikprodukten hergestellt wird, z.B. Halbleiter („Mikrochips“), Leiterplatten und elektronische Baugruppen, Flachdisplays, Solarpanels (Photovoltaik) und Batterietechnik.. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.000 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell rund 912.000 Beschäftigten (Februar 2011) im Inland und einem Umsatz von 173 Milliarden Euro (2010) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt. Weitere Informationen unter www.vdma.org
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
Ansprechpartner für die Presse:
Messe München GmbH
Bettina Schenk
Messegelände
81823 München
Tel.: +49 (0) 89 949 20860
Fax: +49 (0) 89 949 97 20671
Email: bettina.schenk@messe-muenchen.de
F&H Public Relations GmbH
Kristina Fornell
Brabanter Str. 4
80805 München
Tel.: +49 (0) 89 121 75 117
Fax: +49 (0) 89 121 75 197
Email: productronica@fundh.de
VDMA
Dr. Eric Maiser
Managing Director VDMA Productronic
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 6603 1433
Fax: +49 (0) 69 6603 2433
Email: eric.maiser@vdma.org
Internet: www.vdma.org/productronic

Dr. Eric Maiser | VDMA
Weitere Informationen:
http://www.messe-muenchen.de
http://www.vdma.org/productronic
http://www.productronica.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie