Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Photonics West 2012: Gute Aussichten für die Deutsche Photonik auf dem US-Markt

06.12.2011
Mit großen Schritten erobern deutsche Hersteller und Entwickler das Feld der Optischen Technologien in Nordamerika. Gleich 54 Aussteller allein im deutschen Gemeinschaftsstand zeichnen auf der Photonics West 2012 ein leuchtendes Bild der innovativen deutschen Photoniklandschaft und machen den „German Pavilion“ wieder einmal zu einem zentralen Anlaufpunkt der Fachmesse.

Mehr als 19.000 internationale Fachbesucher und über 1.150 Aussteller erwartet Veranstalter SPIE zur Photonics West vom 21.-26. Januar im Moscone Center in San Francisco, Kalifornien. Die bedeutendste nordamerikanische Fachmesse für Optik und Photonik gilt als ein globaler Branchentreffpunkt.

Auch die deutsche Community weiß die Kombination aus Messe und wissenschaftlich-technischem sowie wirtschaftspolitischem Tagungsprogramm zu schätzen. Dabei stellt die unmittelbare Nähe zu den amerikanischen Kunden einen großen Vorteil dar, so dass viele deutsche Aussteller die Gelegenheit zu anschließenden Vorortbesuchen bei Geschäftspartnern und Zulieferern nutzen.

Beim prominent platzierten deutschen Gemeinschaftsstand sorgt allein schon die Ausstellungsfläche für Aufmerksamkeit und ein hohes Besucheraufkommen: Mit mehr als 418 qm ist der „German Pavilion“ erneut größter Stand der Messe (Halle Nord, Stand Nr. 4601): Hier können Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ihre Innovationen wirkungsvoll präsentieren und gezielt über ihre Produkte und Lösungen informieren.

„Gerade kleine Firmen profitieren von einem unkomplizierten und preislich attraktiven Angebot für die Messepräsenz“, erläutert OptecNet Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Schindler einen der Gründe, die dafür sprechen, auf dem Gemeinschaftsstand neben anderen starken deutschen Marken präsent zu sein. Genau diese Präsenz eines Unternehmens werde von vielen Kunden und Partnern aus dem amerikanischen Raum erwartet, so Schindler weiter. Wer Kontakte pflegen, ausbauen oder knüpfen möchte, dem bietet der traditionelle „German Evening“ eine gute Gelegenheit für neue Impulse. Seit 2005 lädt das deutsche Generalkonsulat in San Francisco anlässlich der Photonics West zu einem Austausch mit interessanten Gesprächspartnern in besonderer Atmosphäre ein. Deutschland ist bereits seit 2004 mit einem Gemeinschaftsstand auf der Photonics West vertreten: Gemeinsam mit dem Industrieverband Spectaris und der Durchführungsgesellschaft IEC-Berlin bietet OptecNet Deutschland seinen Mitgliedern diese Leistung, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird. Teilnehmer auf dem Gemeinschaftsstand sind:

Aixtooling GmbH, AMPHOS GmbH, AMTRON GmbH, Artifex Engineering e.K., ASLD GmbH, asphericon GmbH, Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, Bte Bedampfungstechnik GmbH, Carl Zeiss Jena GmbH, Carl Zeiss AG – Industrial Optics, CRYSTAL GmbH, EPIGAP Optronic GmbH, FAU Universität Erlangen-Nürnberg, Fraunhofer HHI, Fraunhofer IIS, Fraunhofer ILT, Fraunhofer IOF, Fraunhofer IPT, Fraunhofer ISC, Fresnel Optics GmbH, GD Optical Competence GmbH, greateyes GmbH, J. Hauser GmbH & Co. KG, IMM Photonics GmbH, inno-spec GmbH, J & M Analytik AG, JCMwave GmbH, Laser Optics Berlin, Laser Zentrum Hannover e.V., LEG Thüringen mbH, Leica Microsystems GmbH, LightTrans VirtualLab UG, Luphos GmbH, Moulded Optics GmbH, m2k-laser GmbH, neoLASE GmbH, OSRAM Opto Semiconductors Inc., Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, PHOTON ENERGY GmbH, PicoLAS GmbH, Primes GmbH, RGB Lasersysteme GmbH, S & R Optic GmbH, Schmidt & Bender GmbH & Co. KG, TEC Microsystems GmbH, TEM Messtechnik GmbH, THM Technische Hochschule Mittelhessen, TOPAG Lasertechnik GmbH, TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH, TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, u²t photonics AG, VERTILAS GmbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena GmbH, WISTA-MANAGEMENT GmbH.

Laut Spectaris ist der US-Markt der drittwichtigste Abnehmer von Produkten aus dem Bereich der Optischen Technologien aus Deutschland: Rund 10 % aller deutschen Laser, LEDs und optischen Komponenten werden in die Vereinigten Staaten exportiert. Nach Angaben des Industrieverbandes erfuhr der Export 2010 einen Zuwachs von rund 50 % auf 417 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Flankiert wird die Messe von einem hochkarätigen Kongress mit rund 4.200 Vorträgen und 65 Fachkursen. Mehr Informationen gibt es unter http://www.spie.org, http://www.optecnet.de oder auf http://www.photonics-west.german-pavilion.com.

OptecNet Deutschland e.V. ist der Zusammenschluss der neun regionalen Kompetenznetze Optische Technologien HansePhotonik, OpTecBB, PhotonicNet, OpTech-Net, PhotonAix, OptoNet, Optence, Photonics BW sowie bayern photonics und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Kompetenznetze vereinen bundesweit rund 500 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Beratung und Finanzen. Das gemeinsame Ziel ist die nachhaltige Weiterentwicklung der Optischen Technologien in Deutschland.

Kontakt:
OptecNet Deutschland e.V.
Iris von Borcke (Marketing & Kommunikation)
Seelandstr. 3-5
D-23569 Lübeck
Tel.: +49 (0)4 51-39 09 213
Fax: +49 (0)4 51-39 09 210
E-Mail: vonborcke@optecnet.de

Iris von Borcke | idw
Weitere Informationen:
http://www.optecnet.de
http://www.photonics-west.german-pavilion.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Designvielfalt für OLED-Beleuchtung leicht gemacht
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics