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Optische Sauerstoffmessung - Markt-Entwicklungen der Uni Potsdam werden auf der Biotechnica präsentiert

30.09.2010
Auf der Biotechnica 2010, die vom 5. bis 7. Oktober in Hannover stattfindet, zeigen Wissenschaftler des Institutes für Chemie der Universität Potsdam Ergebnisse des Forschungsprojektes InnoLaserSensor des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ziel des ForMaT(Forschung für den Markt im Team)-geförderten Projektes ist es, neue Wege anzustoßen, um das Innovations- und Wachstumspotenzial der optischen Sauerstoffmessung und Ionenmobilitätsspektrometrie für den Markt nutzbar zu machen.

Zum einen wurde ein optischer Sensor für die Bestimmung von lebenswichtigen Substanzen, wie Sauerstoff oder Chlorid, für kleinste Volumen entwickelt. Die Genauigkeit der Messung wird unter anderem durch ein innovatives Verfahren gewährleistet, das natürlich vorkommende Störsignale eliminiert. Durch die neuen Möglichkeiten, die der Sensor in sich vereint, ist er für kommerzielle Anwendungen in der Mikrosystemtechnik, der modernen Zellzüchtung und der Fluoreszenzmikroskopie besonders geeignet.

Zum anderen wurde für die Untersuchung von Gasen, Flüssigkeiten und Oberflächen in der chemischen und Bioprozessanalytik ein Ionenmobilitätsspektrometer zur Kopplung an kommerzielle Massenspektrometer entwickelt. Mithilfe dieses nachrüstbaren Moduls wird eine äußerst schnelle Vortrennung von Substanzgemischen erreicht. Zudem erhalten Anwender neben der Massen- auch Strukturinformationen über die untersuchten Substanzen. Beide Systeme wurden gemeinsam von Physiko-, Biochemikern, Medizinern, Ingenieuren und Betriebswirtschaftlern im Rahmen des noch laufenden zweijährigen Projektes entwickelt. Die enge Kooperation des Teams mit Industriepartnern aus den Lebenswissenschaften gewährleistet die Nähe der entwickelten technischen Lösungen zu Problemstellungen des Marktes.

Hinweis an die Redaktionen:
Die Potsdamer Wissenschaftler sind auf der Biotechnica in Halle 9, Stand F54 zu erreichen.

Kontakt: Marvin Stolz, Institut für Chemie der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-5895, E-Mail: cstolz@uni-potsdam.de

Sylvia Prietz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de

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