Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Flender-Kupplung N-Bipex erhöht Lebensdauer des gesamten Antriebsstrangs

23.04.2015

Siemens auf der Achema 2015, Halle 11, Stand C3

  • Verbesserte Standzeiten durch optimierte Nocken und Elastomere-Geometrie in Kombination mit hochwertigen Werkstoffen
  • Erhöhung der Drehmomente um bis zu 20 Prozent
  • Durch neu entwickelte Elastomere bei voller Nutzung der Nenndrehmomente im Temperaturbereich von -50° C bis +100° C einsetzbar
  • Geeignet für Applikationen in Chemie-, Umwelt- und Stahlindustrie

Neuartige Elastomere und das Sphärogussverfahren ermöglichen bei der Flender N-Bipex-Klauenkupplung gesteigerte und vor allem temperaturunabhängige Leistungen sowie hohe Freiheitsgrade bei der Formgebung der Nocken.

Mit der Flender N-Bipex erweitert Siemens sein umfangreiches Kupplungsportfolio um eine neue elastische Klauenkupplung. Sie wird in zehn Baugrößen aus hochwertigem Sphäroguss hergestellt. Die optimierte Nockengeometrie sowie neu entwickelte Elastomere mit hochwertigen Werkstoffen verbessern die Standzeiten der N-Bipex im Vergleich zu marktüblichen Kupplungen.

Je nach Baugröße wird das Drehmoment um zehn bis 20 Prozent im Vergleich zu bisherigen Lösungen erhöht. Die Elastomere sind in drei Shore-Härten erhältlich. Sie erlauben einen Einsatz im Temperaturbereich von -50° C bis +100° C ohne Minderung des Nenndrehmoments. Hauptsächlich finden Flender N-Bipex-Kupplungen Anwendung in Applikationen mit Hydraulik und mit Getriebemotoren und somit im gesamten Maschinenbau; unter anderem in der Chemie-, Umwelt- und Stahlindustrie.

Durch das angewandte Gießverfahren erhöhen sich die Freiheitsgrade für die Formgebung der Nocken. Somit ist es möglich, die Kontur so zu gestalten, dass die Flächen der Lastflanken optimal tragen. Dabei ist entscheidend, dass dem anliegenden Nockenring aus hochwertigem Polyurethan ausreichend und lastabhängig die Möglichkeit der Verformung gegeben wird und er unter allen Bedingungen in seiner vorgesehenen Position verbleibt.

Dadurch ergibt sich eine deutliche Verschleißminimierung bei gleichzeitiger Leistungserhöhung. Die Sicherheiten gegenüber Gewaltbruch und die maximal zulässigen Drehzahlen sind bei Sphäroguss-Kupplungen deutlich über denen von Grauguss-Kupplungen beziehungsweise vergleichbar mit Stahlkupplungen.

Die für die Flender N-Bipex verwendeten, neu entwickelten Elastomere sind für hohe Leistungen ausgelegt. Sie sind für dynamische Beanspruchungen in einem sehr breiten Temperaturbereich ohne Einschränkungen einsetzbar. Der Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckbelastbarkeit, Abriebresistenz, Formstabilität und Verformungswilligkeit aus.

Weitere Informationen zum Thema Kupplungen unter www.siemens.de/kupplungen


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015040184PDDE


Ansprechpartner
Frau Ines Giovannini
Division Process Industries and Drives
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7946

ines.giovannini​@siemens.com

Ines Giovannini | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer CSP präsentiert Neuheiten auf der EU PVSEC
18.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

nachricht Polymerbasierter Leichtbau – energieeffizient gehärtet und funktional bedruckt
14.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

10. Cottbuser Medienrechtstage zu »Fake News, Hate Speech und Whistleblowing«

18.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parasitenflirt: Molekulare Kamera zeigt Paarungszustand von Bilharziose-Erregern in 3D

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie

19.09.2017 | Förderungen Preise