Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik präsentiert sich auf der embedded world

25.02.2013
Sicherheit und Effizienz beim Entwurf mechatronischer Systeme: Die Fraunhofer-Projektgruppe »Entwurfstechnik Mechatronik« stellt auf der embedded world 2013 (Halle 5, Stand 228) Methoden und Werkzeuge für die Entwicklung der mechatronischen Systeme von Morgen vor (auch: »Cyber-Physical Systems«).

Die präsentierten Methoden und Werkzeuge für das Systems- und Software-Engineering technischer Systeme ermöglichen es, verschiedene Fachdisziplinen beim Entwurf von mechatronischen Systemen zu koordinieren und helfen, komplexe, interagierende Systeme effizient und sicher zu entwickeln.

CONSENS – Fachdisziplinübergreifende Entwicklung mechatronischer Systeme

Mechatronische Produkte und ihre Entwicklung sind komplex – in ihnen wirken verschiedenste Fachdisziplinen wie Mechanik, Elektronik, Regelungs- und Softwaretechnik zusammen. Es gelingt häufig nicht, ein einheitliches Systemverständnis zu erzeugen. Die Spezifikationstechnik CONSENS (CONceptual Design Specification technique for the ENgineering of complex Systems), das dazugehörige Vorgehensmodell und die Software »Mechatronic Modeller« helfen, diese Probleme zu lösen. Sie verbessern die Koordination mit den Entwicklern der Fachdisziplinen, prägen ein gemeinsames Systemverständnis, bieten einen modellbasierten, ganzheitlichen Entwicklungsprozess und erhalten die Konsistenz zwischen den disziplinspezifischen Entwurfsmodellen.

MechatronicUML – Entwicklung von eingebetteter Software für komplexe, interagierende Systeme

Komplexe Software durchdringt immer stärker die Funktionalität von intelligenten Geräten. MechatronicUML ist eine Entwicklungsmethode und visuelle domänenspezifische Sprache, die speziell zur Softwareentwicklung für fortschrittliche mechatronische Systeme mit nachrichtenbasierter Echtzeitkommunikation entwickelt wurde. Sie bietet eine kürzere Entwicklungsdauer und verringerte Test- und Wartungskosten durch den Einsatz modellbasierter Verfahren. Darüber hinaus vereint sie Vorteile wie die Integration von Standardwerkzeugen (z.B. MATLAB/Simulink und Dymola), die automatische Überprüfung von Softwareeigenschaften sowie die Wiederverwendung von Protokollen zur Koordination vernetzter Systeme.

X-in-the-Loop Entwicklungs- und Testumgebungen

Der Einsatz integrierter Entwicklungs- und Testumgebungen bietet die Vorteile, dass die Entwicklungszeiten deutlich reduziert werden können, reproduzierbare Tests unter reproduzierbaren Bedingungen gewährleistet sind sowie eine hohe Testtiefe trotz steigender Produktkomplexität und Variantenvielfalt beibehalten werden kann. Techniken wie Hardware-in-the-Loop werden in den Entwicklungsprozess eingebunden und unterstützen während der Entwurfs-, Integrations- und Testphase. Die Anforderungen, die über die Spezifikationen in den modellbasierten Entwurf fließen, werden bei der Komponentenentwicklung weiter genutzt, um zur Prototypenphase einen bereits umfangreich getesteten und somit robusten Software- und Hardwarestand zu erhalten.

Kontakt

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnoloie IPT
Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik
Dr. Matthias Meyer
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn
Telefon +49 5251 5465-122
Fax +49 5251 5465-102
matthias.meyer@ipt.fraunhofer.de

Martina Thielemann | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops