Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IZFP auf der 28. CONTROL 2014

02.05.2014

Auch in diesem Jahr nutzt das Fraunhofer IZFP die Gelegenheit, auf der Weltleitmesse für Qualitätssicherung, der 28. CONTROL in Stuttgart, die Vorteile, den Nutzen sowie Neuheiten zerstörungsfreier Prüfverfahren anhand von Exponaten zu demonstrieren.

Wie können Oberflächenrisse ohne großen zeitlichen Aufwand kosteneffizienter detektiert werden?


Induktions-Thermographie

Herkömmliche Farbeindring-, Magnetpulver- oder Wirbelstromprüfungen erweisen sich als zeit- und somit kostenintensiv. Das dies nicht mehr notwendig sein muss, zeigt das Fraunhofer IZFP mit seinem Exponat zur »thermographischen Rissprüfung«:

Die induktiv angeregte Thermographie ermöglicht die Oberflächenrissprüfung ohne Oberflächenbehandlung, ist schnell und lässt sich relativ einfach automatisieren.

Sie arbeitet objektiv, liefert zuverlässige Prüfaussagen und ermöglicht die Bestimmung der Fehlergröße (Risstiefe). Damit eignet sie sich sehr gut für vollautomatische Prüfanlagen zur Hundertprozent-Prüfung von Bauteilen in der industriellen Fertigungslinie.

Weitere Infos finden Sie unter:
http://www.vision.fraunhofer.de/de/projekte/786.html

Ein zweites Exponat gibt Einblicke in die mobile, zerstörungsfreie Bestimmung von Materialeigenschaften (Härte, Zugfestigkeit, Eigenspannung usw.), die bisher meist nur zerstörend bestimmt werden. Bei ferromagnetischen Werkstoffen können diese nun zerstörungsfrei abgebildet werden:

Die Materialcharakterisierung mit mikromagnetischen Prüfmethoden ermöglicht bei dieser Werkstoffgruppe, eine Komponente bereits während eines Fertigungsschritts oder unmittelbar danach schnell und zerstörungsfrei bis zu 100 Prozent der Produktion zu prüfen.

Die Haupteinsatzbereiche für das neue Prüfsystem liegen in den Bereichen Automobil, Stahlverarbeitung und – herstellung, Windenergie und Kraftwerkstechnologie.

Weitere Infos finden Sie unter:
http://www.vision.fraunhofer.de/de/projekte/787.html

Weitere Informationen:

http://www.izfp.fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de/de/projekte/786.html
http://www.vision.fraunhofer.de/de/projekte/787.html

Sabine Poitevin-Burbes | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops