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European Congress of Radiology 2010: Siemens stellt Innovationen für Bildgebung und Befundung vor

04.03.2010
Eine der wichtigsten Herausforderungen, die Krankenhäuser und Praxen zu bewältigen haben, ist die Optimierung der Arbeitsabläufe. Immer mehr Daten aus verschiedenen Modalitäten müssen in immer kürzerer Zeit ausgewertet werden. Gleichzeitig sollen die Qualität der Patientenversorgung steigen und die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden.

Unter dem Motto „Images, my way" präsentiert Siemens Healthcare auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2010 seine jüngsten Innovationen für Bildgebung und Befundung, die helfen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Einige Beispiele: Syngo.via, eine neue Bildmanagement- und Befundungssoftware, unterstützt mit indikationsspezifischen Arbeitsabläufen und Layouts den Arzt bei der Befundung.

Das Client-Server-Konzept sorgt dabei durch Abkehr von der bisherigen aufwändigen Workstation-Philosophie für die notwendige Kosteneffizienz und Offenheit. Eine weitere Innovation ist Syngo.plaza, das erste Picture Archiving and Communications System (PACS) von Siemens, das 2D-, 3D- und 4D-Befundung auf einem Arbeitsplatz zusammenführt und damit zu einer besseren Begutachtung von Bildern verschiedener Modalitäten beiträgt. Außerdem stellt Siemens die neuen Magnetresonanzsysteme (MRT) Magnetom Aera (1,5 Tesla) und Magnetom Skyra (3 Tesla) vor. Sie kombinieren die innovative 4G-Technologie Tim (Total imaging matrix) mit Dot Engines (Day optimizing throughput) und können so beim Scan-Vorgang zu einer Produktivitätssteigerung von bis zu 30 Prozent beitragen. Mit Hilfe von Syngo.via lassen sich Untersuchungen effizienter auswerten und Informationen einfacher und schneller für die weitere Behandlung nutzen. Die neue Software stellt im Workflow MR-Applikationen zur Verfügung, so dass Informationen von überall abgerufen und mit klinischen Partnern geteilt werden können. Auch die Protokollplanung für den Scan kann per Fernzugriff erfolgen, wobei alle benötigten Informationen automatisch an den MRT-Scanner übertragen werden.

Neuheiten

Die Excel Edition von Siemens: Kostengünstiger Einstieg in die Hochleistungs- Computertomographie

Auf dem European Congress of Radiology 2010 wird Siemens Healthcare erstmals seine neue Scanner-Familie mit der Bezeichnung „Excel Edition“ für die Computertomographie vorstellen. Mit ihrem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis erleichtern die neuen Scanner Krankenhäusern und Praxen den Einstieg in die Computertomographie. Das Modell „Somatom Emotion Excel Edition“ basiert auf Somatom Emotion, einem im Markt äußerst erfolgreichen 16-Zeilen- Computertomographen (CT). „Somatom Definition AS Excel Edition“ ist eine kostengünstige Variante des Somatom Definition AS, einem High-End-Scanner mit 64-Zeilen. Er vereint umfassende Funktionalitäten zur Dosisreduktion wie beispielsweise das Adaptive Dosis Schild, hohe Leistungsfähigkeit und neueste klinische Anwendungen. Die beiden CT der Excel Edition werden bereits ab Mai weltweit verfügbar sein.

Software as a Service: Siemens liefert CAD-Anwendung für Radiographie übers Internet

Für die Digitale Radiographie bietet Siemens Healthcare ab sofort Software als Dienstleistung (Software as a Service, SaaS) an. In diesem Rahmen steht Kunden, die digitale Röntgensysteme wie Ysio oder Axiom Aristos nutzen, die Applikation „Syngo CXR CAD Subscription“ (Chest X-ray Computer-Aided Detection) über eine gesicherte Internetverbindung zur Verfügung. Die CADAnwendung, die Ärzten hilft, auf Röntgenbildern etwaige Gewebeknoten in der Lunge zu entdecken, wird sozusagen abonniert. Die Software liegt dabei nicht wie üblich auf einer Workstation beim Kunden vor Ort, sondern außerhalb auf einem Siemens-eigenen Server. Damit nutzt der Anwender bei jedem Aufruf der Applikation automatisch die aktuellste Software-Version.

Siemens zeigt seine Ultraschall-Highlights: Mehr Information, ein effizienter Workflow und intelligente klinische Anwendungen verbessern die Versorgung der Patienten

Diesjähriges Highlight bei den Ultraschall-Lösungen von Siemens ist die neue Version der Premium-Ultraschallplattform Acuson S2000. Die Plattform ist mit einer verbesserten ARFITechnologie (Acoustic Radiation Force Imaging) zur Erkennung und Quantifizierung von Gewebe ausgestattet. In Kombination mit einem Brustvolumen (3D)-Scanner (ABVS) eignet sich Acuson S2000 besonders zur Brustkrebsdiagnose bei Frauen mit dichtem Brustgewebe. Daneben stellt Siemens sein jüngstes Mittelklasse-Ultraschallsystem Acuson X300 Premium Edition (PE) für klinische Routineuntersuchungen vor. Dank immer besserer Bildakquisition kann der Arzt immer sicherere Diagnosen treffen – und dies bei kürzeren Untersuchungszeiten als bisher.

Neue Bildgebung für die interventionelle Neuroradiologie

Siemens Healthcare hat mit Syngo Neuro PBV IR (Parenchymal Blood Volume, Interventional Suite) eine neue Anwendung für die interventionelle Radiologie entwickelt, mit der sich die Hirndurchblutung während eines Eingriffs am Kopf prüfen lässt. Das ist von großem Vorteil für den Neuroradiologen, weil er mit seiner Behandlung sofort auf den aktuellen Durchblutungszustand des Gehirns reagieren kann. Mit Syngo Neuro PBV IR hat Siemens sein Portfolio an Bildgebungsapplikationen für Artis zee, die Siemens-Systeme für die interventionelle Radiologie und Kardiologie, erweitert.

Bildbefundungs-Software Syngo.via und PACS-Lösung Syngo.plaza verbessern klinische Effizienz

Die neue Bildbefundungs-Software Syngo.via von Siemens beschleunigt die Befundung von Patienten durch eine automatische Vorbereitung der Fälle und einen Strukturvorschlag für einen effizienteren Befundungsprozess. Dies gilt für Daten von unterschiedlichen bildgebenden Systemen wie MR, CT oder PET-CT. Mit Hilfe intelligenter Algorithmen werden zum Beispiel bei einer Herzuntersuchung die Herzkranzgefäße automatisch segmentiert und gekennzeichnet. Durch ihre moderne Client-Server-Architektur ermöglicht Syngo.via sowohl die Darstellung und Befundung von Patientenbildern an existierenden PACS-Befundungsarbeitsplätzen direkt am bildgebenden System, als auch an regulären PC-Plätzen außerhalb der Radiologie. Syngo.via lässt sich außerdem mit den PACS (Picture Archiving and Communication System) und Radiologie-Informationssystemen (RIS) aller führenden Hersteller verbinden. Zusammen mit dem neuesten PACS von Siemens, Syngo.plaza, werden durch die so genannte “No-Click”-Integration Bilder automatisch in der entsprechenden Syngo.via-Applikation geöffnet und stehen dem Anwender direkt zur Befundung zur Verfügung. Syngo.plaza ist das erste PACS von Siemens, das 2D-, 3D- und 4D-Befundung auf einem Arbeitsplatz für eine effektivere Begutachtung von Bildern verschiedener Modalitäten zusammenführt.

Lückenlose Unterstützung während des gesamten Produktlebenszyklus

Im Rahmen des Siemens-Servicevertrags kann die Kernfunktionalität von Syngo.via auf dem jeweils neuesten Stand gehalten und jederzeit durch neue klinische Applikationen erweitert werden – und dies durch Fernzugriff über eine sichere Online-Infrastruktur. Siemens stellt seinen Kunden einen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung, der rund um die Uhr (bis zu 24 Stunden an sieben Tagen in derWoche) sowohl technischen Service als auch Applikationsunterstützung bietet. Die Kosten des Servicevertrags sind transparent und die Gesamtinvestition ist eine vorhersehbare Größe, da Softwarewartung und Support bereits eingeschlossen sind.

Zwei Magnetresonanztomographen definieren Produktivität neu

Die beiden neuen Systeme Magnetom Aera (1,5 Tesla) und Magnetom Skyra (3 Tesla) sind die ersten Magnetresonanz (MR)-Tomographen, die zugleich mit der 4G-Technologie Tim (Total imaging matrix) und der Dot Engine (Day optimizing throughput) ausgestattet sind. Die Kombination von Tim und Dot ermöglicht eine individualisierte Behandlung der Patienten und verbessert die Arbeitsabläufe bei MRT-Untersuchungen erheblich. Für Krankenhäuser kann das zu einer Produktivitätssteigerung um bis zu 30 Prozent führen. Magnetom Aera und Skyra verfügen zudem über einen mobilen Tisch und über neue kabellose Spulen. Zusammen mit dem offenen Design (70 Zentimeter Open-Bore) der Systeme wird die Untersuchung für alle – und im Besonderen für klaustrophobische oder adipöse Patienten wesentlich angenehmer als bisher.

IRIS: neuartige Methode zur iterativen Rekonstruktion von CT-Bildern

Damit sich bei geringerer Dosis dennoch Aufnahmen hoher Qualität erzeugen lassen, hat Siemens Healthcare „Iterative Reconstruction in Image Space“ (IRIS) entwickelt, eine neue Methode zur Bildrekonstruktion. IRIS nutzt für die Rekonstruktion der Schnittbilder aus den CT-Rohdaten die in den Ursprungsdaten steckende Information besser aus und läuft trotz zusätzlicher Rekonstruktionsschritte wesentlich schneller ab als bisherige Ansätze für das iterative Verfahren. Wenn man IRIS mit der derzeitigen Standardmethode zur Bildrekonstruktion, der Filtered Back Projection (FBP), vergleicht, hat der Anwender des Siemens-Verfahrens zwei Optionen: Er kann dieselbe Bildqualität wie mit FBP erzeugen und dabei die Dosis um bis zu 60 Prozent reduzieren oder die Dosis beibehalten und dafür eine deutlich bessere Bildqualität als mit FBP erzeugen. IRIS wird derzeit bereits an mehreren Universitätskliniken getestet. Ab dem zweiten Quartal 2010 werden die meisten Systeme der Somatom-Definition-Familie mit dem neuen Verfahren ausgestattet sein.

Neues für die Bildgebung bei minimal-invasiven Verfahren für die Onkologie

Auf dem ECR 2010 stellt Siemens sein umfassendes Portfolio für die Bildgebung in der interventionellen Onkologie vor. Bei den minimal-invasiven Verfahren zur Krebstherapie navigiert der interventionelle Radiologe Katheter oder Nadeln im Millimeterbereich. Dazu sind Systeme und Applikationen notwendig, die eine hohe Bildqualität zur Erkennung von Details imWeichgewebe liefern. Siemens bietet dafür unter anderem High-End-Bildgebungssysteme und 3D-Anwendungen, die den Arzt im gesamten Arbeitsablauf, von der Tumorevaluation und Verfahrensplanung bis hin zur Therapie und Nachuntersuchung, unterstützen.

Tomosynthese: 3D für Breast Care

Siemens hat jetzt in seine sehr erfolgreiche digitale Mammographieplattform Mammomat Inspiration die 3D-Tomosynthese integriert. Diese Technologie erstellt dreidimensionale Aufnahmen von der Brust und kann damit auch Tumore darstellen, die durch überlappendes Gewebe verdeckt sind. Auf diese Weise wird die Diagnose genauer als bisher und reduziert die Anzahl von so genannten „Falsch-positiv-Befunden“. Die 3D-Tomosynthese-Systeme von Siemens sind seit ihrer Markteinführung im November 2009 bereits in zahlreichen Kliniken weltweit installiert worden. Als Ergänzung zur 3D-Tomosynthese bietet Siemens Syngo MammoReport, den Multi- Modality-Arbeitsplatz für Breast Care, an. Damit lassen sich erstmals Bilder aus den Modalitäten 3D-Tomosynthese, 3D-Ultraschall und Magnetresonanztomographie auf einer Workstation darstellen und gemeinsam zur Befundung heranziehen.

Licht und Farbe: Healthcare Lighting

„Healthcare Lighting“ von Siemens ist ein Konzept für die Lichtgestaltung in medizinischen Einrichtungen. Damit lässt sich statt der normalerweise eher nüchtern wirkenden Krankenhausatmosphäre eine freundliche und farbenfrohe Umgebung herstellen. Bisherige Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich viele Patienten wohler fühlen und entspannter sind, wenn der Untersuchungsraum oder das Diagnosegerät in farbiges Licht getaucht sind und eventuell beruhigende Musik gespielt wird. Auch Pfleger, MTAs und Ärzte bestätigen, dass sie eine farbenfrohe Umgebung als wesentlich angenehmeres Arbeitsumfeld empfinden.

Weitere Highlights

Molekulare Bildgebung und Nuklearmedizin

Siemens demonstriert die Vorteile des Biographen mCT, des ersten molekularen Computertomographen (CT) der Welt. Dieses System kann sowohl in radiologischen als auch in nuklearmedizinischen Abteilungen eingesetzt werden. Dabei eignet sich der Biograph mCT für PET/CT sowie auch für reine CT-Untersuchungen. Ermöglicht wird das durch die Integration von hochauflösender PET-Technologie mit Time-of-Flight-Funktionalität und CT-Konfigurationen mit bis zu 128 Schichten. Biograph mCT bietet Anwendern modernste Technologie, optimierten klinischen Workflow und hohe Wirtschaftlichkeit.

Zu sehen ist außerdem die neueste Client-Server-Lösung Symbia.net von Siemens für die SPECT- (Single Photon Computed Tomography) und die SPECT/CT-Bildgebung. Damit können Arzt und betreuendes Klinikpersonal die für die Diagnose und Therapie wichtigen Patientendaten jederzeit und von verschiedenen Standorten aus lesen und bearbeiten. Symbia.net ist mit einer einfachen, benutzerfreundlichen Bedienungsoberfläche ausgestattet und auf die speziellen Ansprüche in der molekularen Bildgebung zugeschnitten. Die Software-Lösung verbessert damit den klinischen Workflow und hilft auf dieseWeise, Kosten zu sparen und die Behandlung für den Patienten zu optimieren.

TubeGuard zur Echtzeit-Überwachung

Für seine Computertomographen (CT) aus der Familie Somatom Definition bietet Siemens Healthcare „TubeGuard“ an. Der Service ist eine zusätzliche Option zur proaktiven EchtzeitÜberwachung von Systemen durch das Guardian Program. Es prüft kontinuierlich die Funktionsfähigkeit der Röntgenstrahler im CT-System des Kunden. Rechtzeitig bevor ein Strahler ausfällt, etwa am Ende seiner Lebensdauer, benachrichtigt TubeGuard das Siemens Service Center online über den Siemens Remote Service (SRS). So kann umgehend Ersatz besorgt werden, wodurch das Risiko von unvorhergesehenen Systemausfällen deutlich gemindert wird.

Integrierte Lösungen mit Hospital IT von Siemens

Mit seinem integrierten IT-Portfolio bietet Siemens durchgängige Gesamtlösungen für die Radiologie aus einer Hand. Über die Module Auftrags- und Befundkommunikation in den Krankenhausinformations-Systemen (KIS) i.s.h.med, medico//s und Soarian Clinicals werden Aufträge zur Bilderstellung an Radiologie-Informationssysteme (RIS) gesendet. Sobald das Bild aufgenommen und bearbeitet ist, erstellt der Radiologe mit Hilfe des RIS den Befund und sendet ihn an den anfordernden Arzt. In der elektronischen Patientenakte lässt sich dieses Bild speichern.

Mit Soarian Integrated Care kann es auch Externen zur Verfügung gestellt werden. Die Anwender profitieren damit von durchgängigen Prozessen und optimierter Ressourcenplanung. Dokumente und Bildmaterial, das sich nicht im PACS speichern lässt, macht Soarian Health Archive im KIS verfügbar. Dadurch können dazu befugte Mitarbeiter in der Klinik an jedem dafür eingerichteten Arbeitsplatz auf Patientenakten zugreifen.

Green+ Hospitals von Siemens: Nachhaltigkeit ist mehr als Ökologie

Damit sich auch künftig höchste Ansprüche an Diagnose und Therapie bis hin zu einer personalisierten Medizin mit einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung vereinbaren lassen, hat Siemens „Green+ Hospitals“ konzipiert. Das hochgestellte Pluszeichen bedeutet, dass für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen nicht nur ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind, sondern auch Effizienz und Qualität. Das Krankenhaus profitiert von Green+ Hospitals, indem unter anderem Arbeitsabläufe optimiert und Service-Prozesse effizienter gestaltet werden. Innovative medizinische Systeme und modernste Gebäude-Infrastruktur senken Energiekosten und helfen die Patientenversorgung zu verbessern. Die Patienten profitieren zum Beispiel von geringeren Wartezeiten und von neuen Diagnose- und Therapiemethoden, die den Körper weniger belasten als bisher und damit auch die Behandlungsqualität erhöhen. Außerdem berät Siemens seine Kunden im Rahmen von Green+ Hospitals bezüglich der Optimierung von Arbeitsabläufen, Gebäudemanagement, Energiemanagement, Steuerungssysteme sowie IT- und Kommunikationsinfrastruktur.

Umweltkonzepte für medizintechnische Geräte

Siemens nimmt bereits seit Jahren gebrauchte medizintechnische Geräte im Rahmen seines Programms Proven Excellence (PE) zurück und arbeitet sie wieder auf. Dazu gehören beispielsweise Computer- und Magnetresonanztomographen, Ultraschall-, Strahlentherapie- und Röntgengeräte. Die Systeme durchlaufen dabei umfassende Qualitätsnormen, die alle relevanten Umweltaspekte einschließen. Siemens verfolgt einen ganzheitlichen Umweltschutz, der sich über alle Lebensphasen eines Systems zieht und von der Produktion über die Nutzung und Wiederverwendung bis zur Entsorgung wirkt. Ziel dieser ökologischen Ausrichtung ist, Energiekosten zu senken, den CO2-Ausstoß zu verringern und gleichzeitig eine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung von Patienten zu erreichen. So werden beispielsweise jährlich 20.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Dies entspricht dem Stromverbrauch von etwa 5.700 Haushalten oder der Kohlenstoffspeicherung von etwa 32 Hektar tropischen Regenwalds.

Labordiagnostik: Troponin-Tests erfüllen Leitlinien der wichtigsten Gesellschaften für Kardiologie

Kardiale Troponine sind heute die bevorzugten Blutmarker bei der Diagnose des Herzinfarkts und des akuten Koronarsyndroms. Als erstes Unternehmen entwickelte Siemens einen vollautomatischen hochpräzisen und hochsensitiven Troponin-Test („TnI Ultra“), der die strengen Anforderungen der Fachgesellschaften für Kardiologie, ESC und ACC (Europäische Gesellschaft für Kardiologie/American College of Cardioloy), erfüllte. Der Vorteil für den Kardiologen: Der Siemens-Test ermöglicht eine viel bessere Trennung zwischen Normal- und Infarktpatienten. Nachdem dieser Troponin-Test auf den vollautomatischen Immunoassay-Systemen der „Advia Centaur“-Produktlinie von Siemens Healthcare zur Verfügung steht, ist er nun auch für das neue integrierte Analysesystem Dimension EXL von Siemens Healthcare erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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