Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont zeigt, wie Zusammenarbeit zu Leistungssteigerungen und Kostensenkungen führt

19.10.2012
Auf der diesjährigen Fakuma präsentiert DuPont Performance Polymers einen innovativen Anschlagpuffer für Kfz-Federbeine und zeigt damit, wie Konstruktions-, Werkstoff- und Verarbeitungs-Knowhow zusammenwirken können, um die Leistung zu steigern und Kosten zu senken.

Als Teil des Kfz-Stoßdämpfersystems dient der Anschlagpuffer dazu, als Geräusch hörbare oder als Vibration spürbare Schwingungen (NVH) zu dämpfen.


Foto: DuPont

Der Anschlagpuffer ist Teil eines Kfz-Stoßdämpfersystems, das dazu dient, als Geräusch hörbare oder als Vibration spürbare Schwingungen (NVH) zu dämpfen.

Zusammen mit einem Team des Maschinenbauunternehmens Ossberger GmbH & Co. hat DuPont die elastischen Eigenschaften des thermoplastischen Polyesterelastomers DuPont™ Hytrel® mit einer speziellen Blasformtechnologie von Ossberger kombiniert. So konnte die Ausführung dieser Komponente, die ursprünglich aus vier, eine nachfolgende Montage erfordernden Bauteilen bestand, auf ein einziges Teil reduziert werden. Alleine dadurch ließen sich die Kosten und Abmessungen signifikant verringern und die Leistungsfähigkeit steigern.

Dazu Patrick Cazuc, Automotive Director Europe bei DuPont Performance Polymers: „Der Werkstoff spielt bei der Konstruktion von Bauteilen eine wichtige Rolle. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Konstruktion, Werkstoff und Verarbeitung optimal aufeinander abgestimmt sind.“

Mehr als nur Werkstofflieferant

DuPont trug maßgeblich zur Entwicklung des Anschlagpuffers bei. Dazu gehörten die Mitarbeit an der Konstruktion – mittels nichtlinearer FEA-Techniken (FEA = Finite-Elemente-Analyse) und spezieller Software – sowie auch an der Umsetzung, einschließlich Rapid Prototyping und umfangreichen Tests am Europäischen Technischen Zentrum von DuPont in Genf. Dabei ermöglicht ein Spritzblasautomat von Ossberger eine exakte Steuerung des Wanddickenprofils, so dass sich sowohl die stoßdämpfenden Eigenschaften als auch das Deformationsvermögen optimieren lassen.

Ausführlich getestet

Die Anschlagpuffer aus Hytrel® wurden von Kfz-Herstellern an einer Vielzahl von Modellen und über mehrere Zehntausende von Kilometern getestet. Ein unabhängiges Kfz-Prüfinstitut urteilte: „Im Vergleich mit Bauteilen aus Polyurethan (PU) ermöglichen Anschlagpuffer aus Hytrel® mehr Fahrkomfort und Lenkungsfeedback bei zugleich verbesserter Straßenlage. Zudem wird das Ausfedern der Räder reduziert, und kleine Stöße werden besser gedämpft. Auch der Wankwinkel der Vorderachse wird verringert.“

„Der neue Anschlagpuffer zeigt beispielhaft, wie DuPont Anforderungen des Marktes erkennt und zur Entwicklung überlegener Lösungen beiträgt. Zugleich bieten wir die erforderliche Unterstützung, um ein Produkt von der Entwicklung zur Marktreife zu bringen“, so Cazuc weiter. „Demnächst werden weitere Einzelheiten zu diesem neuen Bauteil folgen.“

In den Mittelpunkt seines Messeauftritts auf Stand 4201/Halle B4 stellt DuPont neben dem neuen Anschlagpuffer auch sein breites technisches Knowhow und seine Erfahrung, die zur Entwicklung dieses Bauteils geführt haben, sowie zahlreiche weitere innovative Lösungen und Dienstleistungen von DuPont für unterschiedliche Branchen.

DuPont bietet der weltweiten Automobilindustrie über 100 Werkstoffe und Produktfamilien. Über sein globales anwendungstechnisches Netzwerk arbeitet DuPont Automotive zusammen mit Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette an der Entwicklung neuer Produkte, Werkstoffe, Bauteile und Systeme, die dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Menschen und die Umwelt zu schützen.

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® und ™sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Pressekontakt DuPont:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
remi.daneyrole@dupont.com

Rémi Daneyrole | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise