Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont auf der Fakuma 2014: Werkstoffentwicklungen und anwendungstechnische Zusammenarbeit als Antrieb für Innovationen

23.07.2014

Fakuma 2014 – Friedrichshafen, Deutschland, 14. bis 18. Oktober

DuPont –  Halle B4 – Stand B4-4200

Auf der Fakuma 2014 unterstreicht DuPont die große Bedeutung der Kunststoffe in der Gesellschaft. Zugleich zeigt das Unternehmen, wie es seine Hochleistungswerkstoffe mit fortschrittlichen Technologien weiterentwickelt, um Unternehmen dabei zu helfen, mit Innovationen im globalen Wettbewerb zu bestehen. Unter dem Motto „Welcome to the Global Collaboratory™“ zeigt DuPont, wie die Kombination aus den Möglichkeiten des Computer Aided Engineering (CAE), der Predictive Engineering Solutions und seines breiten Portfolios an technischen Kunststoffen besondere Vorteile in einer Vielzahl von Anwenderbranchen einschließlich Automobil, Elektro- & Elektronik sowie Healthcare ermöglicht. Herausragende Beispiele dafür sind:


DuPont und Biesterfeld stellen auf der Fakuma gemeinsam aus.

Bild: DuPont


DuPont zeigt auf der Fakuma, wie sich mit Computer Aided Engineering (CAE) und Predictive

Engineering Solutions herausragende Vorteile für Kunden erarbeiten lassen.

Bild: DuPont

  • der Einsatz eines biobasierten, langkettigen DuPont™ Zytel® Polyamids für Druckluftleitungen von MUNKPLAST, Schweden;

  • flexible und steife Kfz-Kühlmittelleitungen aus langkettigem Zytel® Polyamid 612 bzw. glasfaserverstärktem Zytel® PA66;

  • das halogenfrei1 flammgeschützte Zytel® FR95G25V0NH mit erhöhter Hochtemperatur-Alterungsbeständigkeit für Anwendungen in Elektrik und Elektronik;

  • ein kürzlich vorgestelltes, halogenfrei1 flammgeschütztes DuPont™ Rynite® PET mit sehr hoher Hochtemperatur-Alterungsbeständigkeit und Flammwidrigkeit für Anwendungen in Elektrik und Elektronik.

Wissenschaft verkürzt Entwicklungszeit

DuPont unterstützt seine Kunden über den gesamten Entwicklungszyklus eines Produktes durch kontinuierliche Werkstoff-Weiterentwicklungen sowie Beratung bei der Konstruktion und Verarbeitung. Zur Fakuma hebt DuPont Beispiele für Fortschritte hervor, die gemeinschaftlich mit Kunden bereits in der Konstruktionsphase erreicht wurden, indem die bei DuPont Engineering Research kontinuierlich wachsende Erfahrung in der Simulation des zu erwartenden Werkstoffverhaltens genutzt wurde. 

Dazu Craig Norrey, Gruppenleiter CAE bei DuPont in der Region EMEA: „Mit unserer auf dem aktuellen Stand der Technik befindlichen Ausstattung für die Computer-Modellierung und -Simulation können Hersteller das bestgeeignete Material für eine Anwendung finden, weil sie damit besser verstehen, wie sich ein Werkstoff unter den Einsatzbedingungen ihres speziellen Produktes verhalten wird. Unsere Finite-Elemente-Analyse (FEA) sagt das Bauteilverhalten so zuverlässig voraus, dass sich die Herstellung von Prototypen minimieren lässt.“

Während des gesamten Entwicklungszyklus geben die Konstruktions- und Entwicklungsteams von DuPont Daten und Analyseergebnisse an unsere Partner weiter und setzen dabei Standard-CAE-Software in einer allgemein zugänglichen, transparenten Umgebung ein. „Diese Transparenz und Echtzeit-Verfügbarkeit aller Informationen auf allen Stufen der Konstruktion und Entwicklung schafft eine vertrauensvolle Basis für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der gesamten Wertschöpfungskette“, ergänzt Norrey.

Gewichtsreduzierung ohne Kompromisse

Zu den von DuPont zur Fakuma 2014 präsentierten Innovationen gehören zukunftsweisende Werkstoffe und Technologien, die signifikante Gewichtsreduzierungen im Automobilbau ohne Kompromisse hinsichtlich Leistung und Nachhaltigkeit ermöglichen werden.

Für Automobilhersteller ist die Gewichtsreduzierung der wohl effizienteste und unmittelbarste Weg zur Verringerung der CO2-Emission. Dabei bewirkt ein um 110 kg geringeres Fahrzeuggewicht eine um rund 10g/km reduzierte CO2-Emission, und die höchste Effizienz hat dabei die Substitution von Metallen durch Kunststoffe.

Das Prinzip der Zusammenarbeit geht bei DuPont weit über die reine Entwicklung von Kunststoffen hinaus und umfasst auch die Bereitstellung integrierter und kosteneffizienter Lösungen, die zur Gewichtsreduktion von Kfz beitragen und die helfen, strenge Emissionsgrenzen einzuhalten. Gute Beispiele dafür sind steife und flexible Kühlmittelleitungen aus einem speziellen, für die Wasser-Einspritztechnik (Water Injection Technology, WIT) optimierten, glasfaserverstärkten Zytel® PA66 bzw. einem langkettigen Zytel® PA612. Beide Versionen verbinden eine sehr gute Verarbeitbarkeit in Extrusion bzw. Spritzguss mit Langzeitbeständigkeit gegen aggressive Wasser/Glycol-Kühlmittel und Tausalze unter hohem Innendruck bei Temperaturen von –40 °C bis 125 °C.

Nachhaltigkeit bei Flammschutzsystemen

DuPont bietet eine Vielzahl technischer Kunststoffe für die Elektro- und Elektronikindustrie, die sich – anders als Duroplaste – sehr gut für das Recycling eignen und beispielsweise für Gehäuse, Sockel und Schalter eingesetzt werden. Darüber hinaus erweitert DuPont kontinuierlich sein Portfolio halogenfrei1 flammgeschützter technischer Kunststoffe, die strenge gesetzliche Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Das neue halogenfrei1 flammgeschützte PA66 Zytel® FR95G25V0NH bietet eine verbesserte Wärmealterungsbeständigkeit. Sein Relativer Temperaturindex (RTI Elec) von 160 °C nach UL 746B ist der höchste im gesamten Portfolio der technischen Thermoplaste von DuPont und aller marktgängigen Polyamide. Zudem bietet er eine der branchenhöchsten Kriechstromfestigkeiten (Comparative Tracking Index, CTI), die Einordnung nach UL94 in die Klasse V-0 bei 0,4 mm und sehr gute Oberflächeneigenschaften. Darüber hinaus ermöglicht dieser Werkstoff eine erhöhte Produktivität auf Grund seiner guten Fließfähigkeit und der geringen Neigung zur Bildung von Ablagerungen im Werkzeug.

Kürzlich hat DuPont das erste halogenfrei1 flammgeschützte Rynite® FR533NH vorgestellt, das eine verbesserte Wärmealterungsbeständigkeit (RTI Imp & Str von 160 °C nach UL 746B) sowie gute elektrische Eigenschaften (CTI = 325 V) bietet. Zudem bietet der Werkstoff sehr gute Werte bei der Entflammbarkeit mit einer GWIT (Glow-Wire Ignition Temperature) von bis zu 775 °C (UL94 V-0 bei 0,4 mm).

Besondere Kontrollen für Food & Healthcare

Es besteht ein wachsender Bedarf hinsichtlich Verbrauchersicherheit, und unsere Kunden wünschen die Zusammenarbeit mit uns im Bereich Sicherheitsanwendungen.

In diesem Zusammenhang erweitert DuPont kontinuierlich das Portfolio seiner SC- und PC-Produkte (Special Control und Premium Control) für den Bereich Healthcare. Entsprechende Typen sind in den DuPont™ Crastin® PBT-, Delrin® Polyacetal-, Hytrel® TPC-ET- und Zytel® PA-Produktfamilien zu finden. Die SC- und PC-Produkte werden entsprechend den betreffenden Teilen der USP Class VI (United States Pharmacopeia) und ISO 10993-5, -11 geprüft, nach GMP (Good Manufacturing Practice) produziert, mit Sterilisationsdaten ausgeliefert, sind (mit ganz wenigen Ausnahmen) nach den Richtlinien der FDA und EU für den Lebensmittelkontakt geeignet und global verfügbar.

DuPont hat als eines der ersten Unternehmen ein spezifisches FG(Food Grade)-Kunststoffportfolio eingeführt. Für die entsprechenden, nach den Richtlinien der FDA und EU für den Lebensmittelkontakt geeigneten Materialien kommen nicht nur ausschließlich Rohstoffe zum Einsatz, die den betreffenden Vorschriften entsprechen, sie werden in unseren Anlagen auch unter GMP-Bedingungen produziert, wo besondere Kontrollen für Produkte durchgeführt werden, die einen Kontakt mit Lebensmitteln erwarten lassen. Diese Typen sind in den DuPont™ Crastin® PBT-, Delrin® Polyacetal-, Hytrel® TPC-ET-, Rynite® PET-,  Zytel® PA- und Sorona® EP-Produktfamilien zu finden.

Dieses Potenzial ist von der lebensmittelverarbeitenden Industrie sehr klar erkannt worden. So findet zum Beispiel ein für den Lebensmittelkontakt geeignetes, mit Metalldetektoren nachweisbares DuPont™ Delrin® FG400MTD Polyacetal dort vielfältige Anwendung, wo Lebensmittelsicherheit eine Schlüsselanforderung ist.

1 „halogenfrei“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass keine Halogene als Rezepturbestandteil zugesetzt werden

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Kontakt:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
DuPont International Operations Sàrl
2 chemin du Pavillon - PO Box 50
1218 - Le Grand Saconnex/Switzerland

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® und ™ sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.
 

PP-EU-2014-03

Rémi Daneyrole | DuPont

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Designvielfalt für OLED-Beleuchtung leicht gemacht
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics