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MEDICA 2007 - MEDICA MEDIA: Telemedizin regional und weltweit

12.11.2007
Die elektronische Gesundheitskarte, Medizin in Tansania und Kambodscha, im Wohnzimmer, in der Praxis sowie im Krankenhaus - wie kann das alles miteinander zusammenhängen?

Antworten gibt der Themenpark MEDICA MEDIA im Rahmen der mit über 4.300 Ausstellern aus 65 Nationen weltgrößten Medizinmesse MEDICA 2007 in Düsseldorf (14. bis 17. November). Zahlreiche Referenten liefern in Vorträgen und Exponaten den fundierten Überblick über die zukunftsweisenden Entwicklungen in der Telematik im Gesundheitswesen.

So geht es am Freitag, 16. November 2007, mit Prof. Dr. med. Otto Rienhoff (Leiter der Medizininformatik der Universität Göttingen) um transnationale eHealth-Aspekte. Dr. med. Gerhard Stauch (Aurich) wird Projekte in Kambodscha and Tansania als Beispiele für die Telepathologie and -cytologie schildern.

Erfahrungen mit der Telemedizin in Lateinamerika wird Stephan Kiefer, Group Manager Health Telematics / HomeCare des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik (IBMT), darstellen.

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Ebenfalls exotisch mögen für den ein oder anderen die Vorgänge rund um die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland erscheinen. Sie wird aber Realität mit allen für Ärzte damit verbundenen Chancen und Risiken. Unter anderem wird Jürgen Engels, Referent für Informationstechnik bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (Düsseldorf), Position beziehen im MEDICA MEDIA Workshop "Sprechstunde zur elektronischen Gesundheitskarte - Fragen der Ärzteschaft" (Mittwoch, 14.11.2007, 14 bis 16 Uhr).

Chancen und Risiken des eGK-Projekts aus ärztlicher Sicht schildern ferner Dr. med. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, sowie Dr. med. Carl-Heinz Müller, Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Telematikanwendungen mbH (gematik) und Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im "AnwenderForum" der MEDICA MEDIA am 14.11. und zwar bereits von 11 bis 12 Uhr.

Ein weiteres wichtiges Thema der MEDICA MEDIA wird der Technologietransfer sein. Der Industrieverband SPECTARIS fordert eine bessere Koordination der Einführung von Innovationen im Gesundheitswesen. Um "Hemmnisse im Wissens- und Technologietransfer in der Medizin - Brauchen wir neue Transfermodelle?" geht es entsprechend bei einem Werkstattgespräch zum Transfer von Wissen, Verfahren, Methoden und Technologien in der Medizin im Rahmen der MEDICA MEDIA am Samstag, 17. November, von 11 bis 13:30 Uhr.

Am Donnerstag, 15. November 2007, geht es unter anderem um aktuelle Entwicklungen beim Einsatz "Neuer Medien" in der medizinischen Ausbildung in Deutschland und insgesamt neuere Entwicklungen in der medizinischen Diagnostik aus Sicht der Anwender.

So wird die Telediagnostik mit ihren neueren Entwicklungen (Ultraschall, Genanalyse, Bildverarbeitung und Endoskopie) unter die Lupe genommen. Wichtig bleibt auch das Thema, wie Ärzte beim beschleunigtem Wissenszuwachs mithalten können: Von neuen Ansätzen in der chirurgischen Weiterbildung bis zum Status Quo und den Perspektiven der Fortbildung niedergelassener Ärzte reicht das Themenspektrum der Veranstaltung "Bildungsökonomie in der Medizin" das in Kooperation mit der LMU München angegangen wird. Ärzte können bei der MEDICA MEDIA Fortbildungspunkte sammeln.

Der Wegweiser des Themenparks MEDICA MEDIA zur Elektronischen Gesundheitskarte, zu Heilberufs- und Berufsausweis, Institutionenkarte und eHealth enthält alle themenrelevanten Vorträge, Ansprechpartner und Ausstellerbeteiligungen. Mit der Broschüre gewinnen Interessierte also zeitsparend einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und erhalten neue Anregungen für ihre eigenen Planungen.

Diese Broschüre kann im Internet heruntergeladen werden unter:
http://www.medicamedia.de/wegweiser_egk.html

Martin-Ulf Koch | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.medica.de
http://www.medicamedia.de
http://www.medicamedia.de/wegweiser_egk.html

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