Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aktuelle Pelletsproduktion in Deutschland steigt sprunghaft

11.09.2007
Fachmesse Interpellets 2007 präsentiert gesamte Wertschöpfungskette rund um Holzpellets

Holzpellets-Produzenten in ganz Deutschland erweitern ihre Produktionskapazitäten. Auch die Zahl der neuen Produktionsstätten für den alternativen Brennstoff ist gestiegen.

Aktuellen Erhebungen der Solar Promotion zufolge produzieren 44 Pelletswerke dieses Jahr rund 1,3 Millionen Tonnen Holzpellets.

Weitere 13 Pelletsproduktionen sind geplant oder bereits im Bau.

... mehr zu:
»Fachmesse

Diese deutlich gestiegenen Produktionskapazitäten führten dazu, dass sich der Pelletspreis wieder stabilisiert hat. Neues und Trends aus der Pelletstechnik präsentiert die Interpellets 2007, die vom 10. bis 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart stattfindet. Die Interpellets ist Deutschlands einzige Fachmesse ausschließlich zu Holzpellets.

Die Zahl der Produktionsstätten für Pellets ist in den vergangenen drei Jahren deutlich ausgebaut worden: Im Jahr 2005 produzierten 28 Pelletswerke rund 290.000 Tonnen Holzpellets, ein Jahr später gab es schon 32 Firmen an 35 Standorten. 2007 werden in Deutschland produzierte Holzpellets erstmals die Einmillionen-Tonnen-Grenze überschreiten. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich das Angebot an Holzpellets vervierfacht.

Deutlich über 70.000 Pelletsfeuerungen sind laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurzeit in deutschen Haushalten in Betrieb. Diese Anlagen verbrennen jährlich jeweils im Durchschnitt zwischen fünf und sechs Tonnen: In der Summe müssen über 350.000 Tonnen Holzpellets zur Verfügung stehen. Es ist demnach noch ein enormes Potenzial für Pelletsheizungen vorhanden. Da schon heute mehr als doppelt so viele Pellets produziert wie verbraucht werden, exportieren einige Werke Teile ihrer Produktion ins europäische Ausland, wie z.B. nach Schweden, Italien und Frankreich. So entsteht ein grenzüberschreitender, zunehmend globaler Handel mit Holzpellets.

Trotz zunächst gesunkener Nachfrage nach Pelletsheizungen am Anfang dieses Jahres stehen die Vorzeichen für ein weiteres Wachstum

gut: Die Förderung des BAFA wurde kürzlich auf 36 Euro pro Kilowatt erhöht, mindestens jedoch 1.500 Euro. Damit sind Holzpellets eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Horst Dufner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.interpellets.de

Weitere Berichte zu: Fachmesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2017 zeigte neue Fertigungsverfahren für individualisierte Produkte
06.12.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Schlanke Motorsteuergeräte schaffen Platz im Schaltschrank erweitert RiLine Compact - Portfolio
30.11.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften