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Funktionale Implantate arbeiten künftig mit Sensoren und Aktoren

13.11.2006
Laut VDE-Innovationsmonitor 2006 werden in der Elektro-, Automations- und Medizintechnik Spitzenpositionen erreicht. Starke Impulse für alle Bereiche gehen von der Mikro- und Nanotechnologie aus.

So ist auch in der Medizintechnik der Trend zur Miniaturisierung, zu funktionalen Oberflächen und zu neuen Materialien ungebrochen. Diese Entwicklungen spiegeln sich auf der diesjährigen Medica, dem 38. Weltforum der Medizin, und der integrierten ComPaMED wieder, der internationalen Fachmesse für Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische Fertigung.

Beide Messen finden parallel vom 15. bis zum 17. bzw. bis zum 18. November 2006 in Düsseldorf statt. Im Rahmen der Medica präsentiert sich der VDE neben anderen Aktivitäten auf dem Stand F31 in Halle 10 sowie auf einem Innovationsabend (15. November, 17.30 Uhr, Raum 201), auf dem über die Zukunft der Implantationschirurgie informiert werden soll. Ein Informationsfrühstück (16. bis 18. November, Halle 16, Stand A79) informiert über Aktuelles aus den Vorschriften für Medizinprodukte.

Innovationsabend "Aktive Implantate für Prävention und Therapie" Künftig werden funktionale Implantate immer häufiger mit Aktoren und Sensoren aus der Mikro- und Nanotechnik versehen sein. Das schafft zusätzliche Möglichkeiten in Diagnose und Therapie, weil die Bauteile funkgesteuert sind und ihr Verhalten auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt werden kann. So lassen sich Therapien individualisieren und damit ihre Wirksamkeit erhöhen.

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Unter dem Strich verbessern sich die therapeutische Führung des Patienten und seine Lebensqualität. Nicht zuletzt können die Kosten im Gesundheitswesen reduziert werden. An drei Beispielen aus der Unfall-, Neuro- und Gastrochirurgie wird dies vertieft am Innovationsabend am 15. November, 17.30 Uhr, Raum 201, dargestellt werden.

Die Implantationschirurgie ist auch Teil der VDE Initiative Mikro-Medizin. Sie soll die Einführung neuer Verfahren vorantreiben und wird hierbei insbesondere durch die VDE Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) sowie die VDE/VDI Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM) unterstützt. Erste Schwerpunkte beinhalten Telemedizin, Disease Management, Neuroprothetik sowie minimal-invasive Instrumente beziehungsweise Implantate. Über die Aktion "TeleMed in Germany" zur Verbesserung des Informationsaustausches zwischen verschiedenen Komponenten von e-Health-Systemen leistet die VDE Initiative auch einen Beitrag zur wichtigen Frage der Interoperabilität von Systemen wie beispielsweise RFID, Personal Area Networks, Personal Health oder Tele-Monitoring.

Vom 16. bis 18. November findet in Halle 16, Stand A79, ein Informationsfrühstück für Vertriebsfachleute und Produktmanager statt, bei denen Aktuelles aus den Vorschriften für Medizinprodukte vorgetragen und diskutiert wird. Dabei geht es sowohl um gesetzliche Maßnahmen als auch um Normenwerke. Eingebunden sind hier auch die Fachleute des VDE-Instituts. Die Prüfingenieure werden insbesondere das Thema Gebrauchstauglichkeit ansprechen, aber auch die Sicherheitsprüfung von Medizinprodukten oder die Kontrolle von Managementsystemen behandeln.

Melanie Mora | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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