Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Berührungsfreies Schneiden in drei Dimensionen

13.10.2005


Ultrakurze Laserpulse liefern Medizinern, Biologen und Materialwissenschaftlern die Basis für ein kompaktes, extrem einfach zu handhabendes Schneidinstrument. Das ’Laser-Mikrotom’ der Rowiak GmbH wird erstmals auf der BioTechnica 2005 vom 18. bis 20. Oktober in Hannover vorgestellt.


Prinzip der Laser-Mikrotomie: Eine Gewebeprobe liegt auf einer Glasplatte (z.B. Objektträger). Der fokussierte Laserstrahl schreibt eine Schnittebene in das Präparat. Die Schnittführung kann analog dem klassischen Mikrotom in gerader Form vollzogen werden, oder in beliebiger Form erfolgen und damit ein "Region of Interest" herausgeschnitten werden. Quelle: Rowiak GmbH



PhotonicNet/Work - Success Story II

... mehr zu:
»BIOTECHNICA »Gewebe »Rowiak


Laserpulse von wenigen hundert Femtosekunden sind in der Lage in einem engen Fokus äußerst präzise dreidimensionale Schnitte an lebendem Gewebe vorzunehmen. In der Augenheilkunde bedient man sich dieser Technologie bereits bei Operationen an der Hornhaut. Doch auch andere biologische Gewebe lassen sich mit infraroten Licht oberflächennah und ohne thermische Schädigung schneiden. Der große Vorteil gegenüber dem mechanischen Messer ist, dass das zu untersuchende Material nicht fixiert werden muss. Das berührungslose Laserschneiden ermöglicht eine sehr viel einfachere und flexible Präparation, die Schnittlinie folgt einer beliebigen Form.

Innerhalb von nur zwei Jahren ist es der jungen Rowiak GmbH, die 2003 aus dem Laser Zentrum Hannover ausgegründet wurde, gelungen das Laser-Mikrotom zu entwickeln.
Die Entstehungsgeschichte zeigt, wie das niedersächsische Netzwerk PhotonicNet zu einer beschleunigten Entwicklungszeit und neuen Einsatzgebieten beitragen konnte. "Auch wenn uns die Namen vieler Partner durchaus bekannt waren, haben wir erst durch intensive Gespräche bei gemeinsamen Treffen die Möglichkeiten und das Potenzial einer Kooperation richtig erkannt", so der Rowiak Geschäftsführer Dr. Holger Lubatschowski.

Die zuverlässige und leistungsfähige Laserstrahlquelle entstand beispielsweise bei der Vision GmbH. Sie garantiert ein praktisch wartungsfreies Arbeiten mit dem Laser-Mikrotom. Das auf Präzisionsoptiken spezialisierte Unternehmen LINOS entwickelte Spezialoptiken mit für diese Wellenlänge geeignetem Transmissionsgrad. Und nicht zuletzt lieferte die Micreon GmbH wertvolle Unterstützung bei der Erweiterung des Anwendungsbereichs des Laser-Mikrotoms auf andere Werkstoffe wie beispielsweise Keramiken.

Stand auf der BioTechnica: Halle 3, F09/1

Kontakt:

Dr. Holger Lubatschowski
Rowiak GmbH
Hollerithallee 8
30419 Hannover

Tel.: 0511 2788 400
Fax: 0511 2788 100
eMail: info@rowiak.de

Anja Nieselt-Achilles | idw
Weitere Informationen:
http://www.rowiak.de
http://www.photonicnet.de/Members/mustermann/Allgemeine_Dateien/WIZIED1CH2
http://www.photonicnet.de

Weitere Berichte zu: BIOTECHNICA Gewebe Rowiak

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten