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Exponate aus der Optik und der Sensortechnik

01.04.2003


Vom 07. bis 12. April 2003 stellt der Fachbereich Mathematik und Technik des RheinAhrCampus Remagen auf der Hannover Messe erneut höchst interessante Exponate vor.



Im Bereich der Optikrechnung präsentiert der RheinAhrCampus seine Möglichkeiten zur Entwicklung optischer Systeme und Beleuchtungen mittels spezieller Software. In diesem Umfeld können ebenfalls die Auswirkungen möglicher Fertigungstoleranzen auf die Abbildungsqualität analysiert und die Erstellung normgerechter Zeichnungen durchgeführt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit des Aufbaus und des Tests der berechneten Optik.



In den Laboren des RheinAhrCampus können die unterschiedlichsten Materialien mit dem Laser bearbeitet werden. Die ausgestellten Exponate bieten einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten, die man auf diesem Gebiet hat. Es ist erkennbar, dass das Beschriften und Schneiden dieser Materialien mit dem Laser eine hohe Präzision und Flexibilität bietet. Daraus folgt eine große Bedeutung dieser Technik, besonders in der Fertigung von Einzelstücken oder bei Kleinserien. Grund hierfür ist, dass die Materialien ohne die aufwendige Anfertigung von Schablonen oder Werkzeugen direkt, schnell und wirtschaftlich aus der jeweiligen Computerdatei bearbeitet werden können.

Auf der Basis einer Vielzahl von FuE-Kooperationen verfügt der RheinAhrCampus über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Wegsensoren mit induktivem Wirkprinzip und bei Strömungssensoren. Es wird gezeigt, dass mit der entsprechenden Geräteausstattung Voruntersuchungen durchgeführt und Prototypen entwickelt werden können. Industrielle Anwendungserfahrungen liegen insbesondere bei der berührenden und nichtberührenden Formmessung.

Die digitale Objekterfassung ist heutzutage ein zentraler Bestandteil der automatisierten Szenenüberwachung, vor allem bei Banken und in öffentlichen Gebäuden. Der RheinAhrCampus zeigt, dass man nach der Erstellung von Videoaufzeichnungen diese mit entsprechenden Computerprogrammen online analysieren kann, um nicht relevante Informationen durch Klassifizierung zu eliminieren. Somit erfasst das System lediglich die statischen, nicht zur Grundausstattung der Szene gehörenden Objekte. Dem Überwachungspersonal werden folglich nur noch die notwendigen und kritischen Bildbereiche übermittelt.

Weitere Informationen zu den Exponaten sowie zu verwandten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des RheinAhrCampus Remagen erhalten Sie bei Prof. Dr. Peter Kohns (Optikrechnung), Tel. 02642 - 932-268, kohns@rheinahrcampus.de, bei Prof. Dr. Jörg Himmel (Sensortechnik), Tel. 02642 - 932-267, himmel@rheinahrcampus.de sowie bei Prof. Dr. Ferdinand Hermanns (digitale Objekterfassung), Tel. 02642/932-266, hermanns@rheinahrcampus.de .

Dr. Anke Hülster | idw
Weitere Informationen:
http://www.rheinahrcampus.de

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