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Arzt werden im Internet? Probieren auf der Learntec

28.01.2003


Wollten Sie nicht immer schon mal Arzt werden? Ob Sie die richtigen Beobachtungen mit dem Fachwissen zur richtigen Diagnose und Behandlung kombinieren können, zeigt Ihnen das Projekt medicMED der Universitäten Witten/Herdecke und Regensburg



vom 4. bis 7. Februar 2003, auf der Messe Learntec

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in den Karlsruher Messehallen, Halle Schwarzwald, Stand 230.


Am Stand präsentiert sich medicMED gemeinsam mit anderen Projekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zu sehen ist das Problem-Orientierte Lernen (POL), also die besondere Art, in Witten/Herdecke Medizin zu studieren und dessen Umsetzung im Internet. Damit lernen die angehenden Ärzte vom ersten Semester an aus Büchern, am Krankenbett in den Kliniken und an Fallbeispielen, ohne sich durch Vorlesungen zu quälen.

Beispiel: Mit Blaulicht am Unfallort eingetroffen finden Sie eine ältere Dame, Frau König, am Boden liegend. Ihr Gesicht ist schmerzverzerrt, die Haut ist blass und schweißig. Das verdrehte linke Bein fällt sofort auf: Es ist deutlich verkürzt und außenrotiert. So beginnt der Fall Anni König auf der Internetseite des Projekts medicMED (www.medicMED.de).

Diese besondere Lehr- und Lernmethode wird seit Mitte letzten Jahres nun auch für das Internet in dem Projekt medicMED aufbereitet. Die Förderung durch das BMBF mit insgesamt ca. 2,8 Mio. Euro ermöglichte die Bildung eines Teams von mehreren Ärztinnen und Ärzten für die redaktionelle Arbeit, sowie Expertinnen für Webdesign und Informatik. Die Universität Witten / Herdecke steuert die didaktische Kompetenz, die Uni Regensburg die Internet-Technik zu medicMED bei. Im Zentrum von medicMED steht die Erstellung sogenannter Fallsimulationen. Für die Untersuchung der virtuellen Patienten stehen vielfältige Werkzeuge zur Verfügung: So können z.B. das Herz und die Lunge abgehört oder der Bauch abgetastet werden. Dabei dürfen die Studierenden auch Fehler machen und falsche Entscheidungen treffen. Ein individueller Kommentar gibt ein sofortiges Feedback.

Weitere Infos: Brigitte B. Strahwald, Tel. 02302/926-785

Christiane Bensch | idw
Weitere Informationen:
http://www.medicMED.de

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