Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chemnitzer Nanotechniker in Tokio

14.02.2008
Smart Systems Campus präsentiert sich im Rahmen des Projektes "Deutschland - Land der Ideen" vom 13. bis 15. Februar 2008 auf der nano tech 2008 in Tokio
Der Chemnitzer Smart Systems Campus gehört zu den acht ausgewählten Teilnehmern der Initiative "Welcome to Nanotech Germany", einem Teil des Projektes "Deutschland - Land der Ideen", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Er ist mit dem Projekt "Internationale Vermarktung des Kompetenznetzwerkes Smart Systems Campus Chemnitz"

beteiligt.

Partner des Smart Systems Campus sind in diesem Projekt das Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz und die Professur Marketing und Handelsbetriebslehre, außerdem sind der Institutsteil Chemnitz des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) sowie die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH beteiligt. Ziel des Vorhabens ist es, die internationale Bekanntheit und Sichtbarkeit des Standortes Chemnitz zu erhöhen. Ebenfalls gefördert werden in der Inititative "Welcome to Nanotech Germany" unter anderem das Kompetenznetzwerk Mikrotechnik (IVAM), der Fraunhofer-Verbund Nanotechnologien, das Netzwerk Hochleistungsanalytik für Medizin und biomedizinische Forschung und die Nanoinitiative Bayern.

Der Nanotechnologie-Standort Deutschland präsentiert sich im Rahmen dieser Kampagne verstärkt international. Auftakt ist vom 13. bis 15. Februar 2008 ein Auftritt auf der mit rund 50.000 Besuchern und ca. 600 Ausstellern weltweit größten Messe für Nanotechnologien, der nano tech in Tokio. Der Smart Systems Campus möchte hier Kooperationen mit ausländischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen initiieren, anwendungsbezogene Projekte mit ausländischen Firmen akquirieren, den Smart Systems Campus als Kompetenzzentrum im Bereich Nano- und Mikrotechnologie etablieren, einen internationalen Studien- und Fachpraktikaaustausch einrichten und Forschungskompetenz auf diesen Gebieten durch internationale Präsenz, Kooperation und Expertenaustausch ausbauen.

Stellvertretend für die zukünftige Vielfalt an neuen Ideen und innovativen Lösungen auf dem Gebiet der Nanotechnologien, zeigt das Fraunhofer IZM gemeinsam mit dem Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz in Tokio Exponate der Mikro- und Nanosystemtechnik sowie Forschungsergebnisse wie Nanokomposite für neue Sensoren und Aktoren, nanostrukturierte Oberflächen und Exponate der Nanoelektronik.

Stichwort: Smart Systems Campus

Bis zum Jahr 2009 entsteht in unmittelbarer Nähe zum Universitätscampus an der Reichenhainer Straße auf 4,5 Hektar Fläche der Smart Systems Campus. Zu ihm gehören der Neubau des Instituts für Physik der TU Chemnitz mit einem Reinraum des Zentrums für Mikrotechnologien, der Institutsteil Chemnitz des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, ein Start-Up-Gebäude sowie Gewerbeflächen. Das Start- Up-Gebäude soll etwa 15 Unternehmensgründungen Platz bieten. Die jungen Firmen profitieren nicht nur von angepassten Mietpreisen, sondern auch von der Nähe zu etablierten Unternehmen und Instituten ihrer Branche.

Die Initiative "Welcome to Nanotech Germany" im Internet:
http://www.research-in-germany.de
Weitere Informationen erteilt Dr. Martina Vogel, Telefon 0371 531-36458, E- Mail martina.vogel@zfm.tu-chemnitz.de

Katharina Thehos | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.smartsystemscampus.de
http://www.research-in-germany.de

Weitere Berichte zu: Mikrotechnologie Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie