Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf der Wire 2016 zeigt The Chemours Company ihr umfangreiches Angebot an Teflon™ Fluorkunststoffen für die Draht- und Kabelindustrie

22.01.2016

Auf der Wire 2016 präsentiert The Chemours Company („Chemours“) (NYSE: CC), ein weltweit tätiges Chemieunternehmen und einer der Weltmarktführer bei Titandioxid-Technologien, Fluorprodukten und anderen chemiebasierenden Lösungen, in Halle 17, Stand D66 ihr breites Portfolio an Fluorkunststoffen für die Draht- und Kabelindustrie. Dazu gehören neue Typen aus der ECCtreme™ ECA Familie, eine Klasse thermoplastisch verarbeitbarer Perfluorkunststoffe.

Diese vereinen die vorteilhaften mechanischen, elektrischen und chemischen Eigenschaften von PTFE mit hoher Temperaturbeständigkeit. So besitzt der Werkstoff nach UL 746B die RTI-Einstufung (RTI = Relativer Temperaturindex) bei 300 °C bei einer Dicke von 0,75 mm.


Bild: Chemours

Auf der Wire 2016 präsentiert Chemours sein umfangreiches Angebot für die Draht- und Kabelindustrie. Im Fokus stehen dabei sehr hohe Einsatztemperaturen bis 300 °C, Miniaturisierung, höchste Datenübertragungsleistungen, Gewichtsreduktion sowie die patentierte PTFE Channel Extrusion Technologie, die weiter verbesserte elektrische Eigenschafen ermöglicht.


Grafik: Chemours

Vergleich der für die Draht- und Kabelindustrie relevanten Eigenschaften verschiedener Fluorkunststofftechnologien.

Mit seiner Dauergebrauchstemperatur von 300 °C übertrifft ECCtreme™ ECA damit die bisherige Obergrenze von 260 °C für herkömmliche Perfluorkunststoff-Isoliermaterialien.

ECCtreme™ ECA Typen können auf herkömmlichen Extrusionsanlagen für Hochtemperatur-Fluorkunststoffe mit Standardparametern verarbeitet werden. Nachgeschaltete Wärmebehandlung (epitaxiale Ko-Kristallisation, ECC) verbessert die thermische Beständigkeit des Werkstoffs und ermöglicht vorteilhafte mechanische Eigenschaften wie Langzeit-Zugmodul und hohe Spannungsrissbeständigkeit.

Das Material eignet sich zur Ummantelung von Kabeln und Leitungen, die unter extremen Bedingungen wie sehr hohen Temperaturen, hohen Drücken und korrosiven Umgebungen zum Einsatz kommen. Typische Anwendungsbereiche sind die Öl- und Gasindustrie, Luft- und Raumfahrt, Energieerzeugung, Halbleiterfertigung sowie die Automobilindustrie.

„Mit dieser Entwicklung haben wir auf die Forderung der Industrie nach einem hochtemperaturbeständigen, thermoplastisch verarbeitbaren Perfluorkunststoff reagiert“, so Frenk Hulsebosch, Global Product Manager Melts Fluoroplastics bei Chemours Fluoropolymer Solutions.

Zu den weiteren am Stand präsentierten Produkten gehören die auf der patentierten Airquick-Technologie basierenden Teflon™ Fluorkunststoff-Schaumtypen (FFR). Datenkabel mit geschäumten Fluorkunststoff-Ummantelungen besitzen eine geringere Signal-Fehlerdämpfung als herkömmliche Varianten.

Dies ermöglicht Miniaturisierung sowie Gewichtseinsparung auf Grund der geringeren Dichte und verringerten Isolationsstärken. Ein aktuelles Beispiel ist das mit einem DuPont Plunkett Award 2013 ausgezeichnete neue Star-Quad-Datenkabel KL24, das Draka Fileca, Sainte-Geneviève/Frankreich, für die Luftfahrtindustrie entwickelt hat. Es ist – bei gleichem Durchmesser – bis zu 25 % leichter als bisher eingesetzte Quadkabel und ermöglicht die Reduktion des Treibstoffverbrauchs von Flugzeugen und damit der Umweltbelastung.

Über The Chemours Company
The Chemours Company trägt mit den Möglichkeiten der Chemie zu einer bunteren, leistungsfähigeren und saubereren Welt bei. Das Unternehmen ist ein Weltmarktführer bei Titandioxid-Technologien, Fluorprodukten und anderen chemiebasierenden Lösungen. Es bietet seinen Kunden aus einem breiten Branchenspektrum bahnbrechende Produkte, breite Anwendungserfahrung und andere, auf Chemie basierende Innovationen an. Produkte von Chemours findet man in Kunststoffen und Beschichtungen, in der Kälte- und Klimatechnik, im Bergbau und in der Ölraffination sowie in der allgemeinen industriellen Fertigung. Zu den bekanntesten Marken von Chemours zählen Teflon™, Ti-Pure™, Krytox™ Viton™, Opteon™ und Nafion™. Chemours beschäftigt ca. 8.000 Mitarbeiter, hat 30 Produktionsstandorte und betreut weltweit über 5.000 Kunden in den Regionen Amerika, EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) und Asien/Pazifik. Der Firmensitz von Chemours befindet sich in Wilmington, Del. Das Unternehmen ist an der NYSE unter dem Symbol CC gelistet.Weitere Informationen sind verfügbar unter chemours.com oder auf Twitter unter @chemours.

Chemours™ und das Chemours Logo sind markenrechtlich oder urheberrechtlich geschützt für The Chemours Company.

Kontakt:
Chemours Deutschland GmbH
Horst Ulrich Reimer
Frankfurter Str. 229
D-63236 Neu-Isenburg
Tel.: +49 (0)6102 / 82233-1297
E-Mail: Horst-Ulrich.Reimer@chemours.com

www.chemours.com

Horst Ulrich Reimer | Chemours Deutschland GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz