Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens stellt Cios-Familie mobiler C-Bögen vor

27.10.2015

Der Trend innerhalb der Chirurgie geht heute verstärkt in Richtung minimal-invasiver Eingriffe – und Siemens stützt diesen Trend mit seinen bildgebenden Systemen.

Bereits seit 2013 bietet Siemens mit dem mobilen C-Bogen Cios Alpha ein Bildgebungssystem an, das durch seinen quadratischen Flachdetektor und seine Leistungsfähigkeit chirurgische Eingriffe dieser Art unterstützt.

Neben dem erweiterten Sichtfeld sind die bis in den Submillimeterbereich scharfen Bilder entscheidend, um die Führung der feinen Katheter und Instrumente im Röntgenbild kontrollieren zu können. Nun präsentiert Siemens nicht nur eine neue Version des Cios Alpha, sondern insgesamt drei zusätzliche C-Bogen-Modelle. Denn mobile C-Bögen sind in den Bereichen Orthopädie und Trauma-Chirurgie als bildgebende Systeme von zentraler Bedeutung.

Mit dem neuen Cios Fusion bringt Siemens einen C-Bogen auf den Markt, der sich, wie bereits der etablierte Cios Alpha, durch die moderne Flachdetektor-Technologie auszeichnet. Insgesamt ist sein Sichtfeld um ca. 160 % grösser als das üblicher Bildverstärker. Mit Cios Fusion wird die Flachdetektor-Technologie im mittleren Preissegment verfügbar.

Diese bietet eine verzeichnungsfreie (nicht geometrisch verzerrte) Aufnahme und eine höhere Graustufenauflösung für eine bessere Sichtbarkeit unterschiedlicher anatomischer Strukturen. Mit zwei unterschiedlichen Detektorgrössen, entweder 30 cm x 30 cm oder 20 cm x 20 cm Zentimeter, kann das Modell je nach Bedarf ausgestattet werden.

Ein zusätzlicher Berührungsbildschirm, der direkt am OP-Tisch platziert werden kann, ermöglicht es dem Chirurgen, den C-Bogen aus dem sterilen Arbeitsfeld heraus zu steuern. Dank der von Cios Alpha übernommenen Software-Pakete – wie dem Live Graphical Overlay zur Markierung anatomischer Strukturen bei Kontrastmittel-Untersuchungen, dem Beschneiden von Bildszenen und dem Abspielen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – können gefässchirurgische Eingriffe erleichtert werden.

Gefässe besser darstellen mit Cios Connect

Cios Connect nennt sich der zweite neue C-Bogen der Cios-Familie. Er deckt ein besonders breites Anwendungsfeld im mittleren Marktsegment ab. Über die gesamte Nutzungsdauer hinweg zeichnet sich das ausfallarme System mit niedrigen Servicekosten durch ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Spezielle Software-Optionen zur Gefässbildgebung ermöglichen es dem Mediziner, mit Cios Connect einzelne Aufnahmen gleichzeitig in subtrahierter Darstellung und Durchleuchtungsdarstellung anzuzeigen, in Kontrast und Knochendarstellung zu optimieren und zur Dokumentation direkt in die Datenbank zu spielen. Ausserdem bietet er zur besseren Durchdringung der Anatomie eine gepulste Durchleuchtung im Subtraktionsverfahren.

Damit können Gefässe, beispielsweise bei Stenosen, also Gefässverengungen, besser dargestellt werden. Zudem werden besonders strahlungsarme pädiatrische Behandlungen durch ein abnehmbares Streustrahlenraster ermöglicht. Bei der Lithotripsie (Steinzertrümmerung) bietet der C-Bogen eine direkte Schnittstelle zur Modularis-Variostar-Urologieplattform von Siemens. Damit können beide Geräte mit einer einzigen Handbedienung gesteuert werden. Mit einem Gewicht von nur 248 Kilogramm zählt Cios Connect zu den besonders leichten Modellen, die eine unkomplizierte Handhabung für das OP-Personal am Tisch gewährleisten.

Cios Select für die klinische Routine

Als drittes neues Familienmitglied präsentiert Siemens Cios Select. Dieser ist im Einstiegs-Segment angesetzt und darauf ausgerichtet, als Basisprodukt die Gesundheitsversorgung weltweit durch leichteren Zugang zu chirurgischer Bildgebung zu verbessern. Seine Handhabung ist besonders nutzerfreundlich konzipiert und das System bedarf dank robuster Bauweise keines hohen Wartungsaufwandes. Cios Select erleichtert durch eine Farbkodierung die Kommunikation während einer Operation.

Jede Bewegungsrichtung, in die der C-Bogen gesteuert werden kann, wird dabei durch eine Farbe gekennzeichnet und besitzt Bremshebel, die in eben dieser Farbe markiert sind. Der C-Bogen verfügt wie die gesamte Cios-Familie über den Bildverarbeitungsalgorithmus IDEAL (Intelligent Dose Efficiency Algorithm), der durch kontinuierliche Kontrast- und Helligkeitsanpassungen sowie eine automatische Dosis-Leistungs-Regelung für eine hohe Bildqualität sorgt und Behandlungen bei möglichst niedriger Dosis gewährleistet. Als einziges Gerät in seinem Preissegment besitzt Cios Select ausserdem eine Subtraktionsfunktion, mit der Überlagerungen – beispielsweise durch Knochen in der Gefässbildgebung – ausgeschlossen werden können.

Ansprechpartner

Eray Müller
Tel. +41 (0)585 585 844
eray.mueller@siemens.com

Leseranfragen bitte an:
Siemens Healthcare AG
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Telefon +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com
www.siemens.ch/healthcare

Eray Müller | Siemens Healthcare AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Mikroskop im Kugelschreiberformat: Auf dem Weg zur endoskopischen Krebsdiagnose
28.04.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Highspeed-Laser erkennt Krebs in zwei Minuten
25.04.2017 | University of Hong Kong

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie