Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert umfassendes Bildgebungsportfolio für die Strahlentherapie

19.04.2013
- Computertomograph Somatom Definition AS Open in neuer RT Pro Edition
- Hohe Bildqualität selbst bei Metallimplantaten und Tumorbewegungen
- Neue Schnittstellen verbinden Siemens-Linacs mit Varian-Software ARIA

Auf dem Zweiten Forum der Europäischen Gesellschaft für Radiotherapie und Onkologie (ESTRO) in Genf zeigt Siemens Healthcare erstmals die neue RT Pro Edition des Computertomographen Somatom Definition AS Open 20/64. Die RT Pro Edition wurde speziell für den Einsatz in der Strahlentherapie entwickelt.


Die neue RT Pro Edition des Computertomographen Somatom Definition AS Open 20/64 wurde speziell für den Einsatz in der Strahlentherapie entwickelt. Sie unterstützt eine präzisere Therapieplanung und Krebsbehandlung, gerade bei schwierigen Bedingungen. Das gilt bei adipösen Patienten ebenso wie im Fall von Artefakten durch Metallimplantate oder Tumorbewegungen. Darüber hinaus macht die RT Pro Edition erstmals die Vorteile der Dual-Energy-Computertomographie für die Strahlentherapie nutzbar.

Sie unterstützt eine präzisere Therapieplanung und Krebsbehandlung, gerade bei schwierigen Bedingungen. Das gilt bei adipösen Patienten ebenso wie im Fall von Artefakten durch Metallimplantate oder Tumorbewegungen. Darüber hinaus macht die RT Pro Edition erstmals die Vorteile der Dual-Energy-Computertomographie für die Strahlentherapie nutzbar.

Mit der RT Pro Edition – und weiteren Bildgebungslösungen für die Strahlentherapie, die in Genf ebenfalls zu sehen sein werden – stellt Siemens Healthcare im Rahmen seiner Sektor-Initiative "Agenda 2013" erneut seine Rolle als starker Partner für bildgebende Systeme in der Radioonkologie unter Beweis. Zudem präsentieren Siemens und Varian Medical Systems neue Softwareschnittstellen, die die Konnektivität der Siemens-Linearbeschleuniger Primus und Oncor mit Varians Onkologie-Informations-System ARIA herstellen. Dies ist ein erstes Ergebnis gemeinsamer Entwicklungsarbeit im Rahmen der strategischen Partnerschaft beider Unternehmen.

Eine hohe diagnostische Bildqualität ist in der Strahlentherapie die Voraussetzung für eine exakte Therapieplanung und damit für eine erfolgreiche Krebsbehandlung. Dabei kommt es nicht nur darauf an, den Tumor präzise zu lokalisieren. Um die Dosis der Bestrahlung genau berechnen zu können, ist es in der Strahlentherapie unerlässlich, die Außenkonturen des Patienten zu sehen. Und zwar auch dann, falls diese außerhalb des normalen Bildgebungsbereichs (Scan Field-of-View, FoV) liegen – etwa bei adipösen Patienten. Die Funktionalität HD FoV Pro des Somatom Definition AS Open – RT Pro Edition bedient sich fortschrittlicher Algorithmen zur intelligenten Abschätzung der Körperkonturen und der Gewebeabschwächung außerhalb des normalen Scanbereichs. Ergebnis sind die verbesserte, geometrisch korrekte Darstellung der Körperumrisse und ein konsistentes Bild der Gewebedichte innerhalb und außerhalb des FoV. Strahlenmediziner erhalten damit selbst bei stark adipösen Patienten aussagekräftige Bilder zur Therapieplanung.

Bei vielen Patienten führen Metallimplantate – künstliche Hüftgelenke, Zahnfüllungen oder Herzschrittmacher – zu Artefakten in den klinischen Bildern. Dies beeinträchtigt die Darstellung des Tumors und der umgebenden Organe. Mit der Funktionalität Maris (Metal Artifact Reduction in Image Space) werden diese Aufhärtungsartefakte reduziert. So können die Verortung und Konturierung der Gewebestrukturen verbessert und damit die Therapieplanung vereinfacht werden.

Häufig verändern Atembewegungen die Position der zu behandelnden Gewebe-strukturen. Das erschwert es, das zu bestrahlende Tumorvolumen zu definieren und das umgebende gesunde Gewebe zu schonen. Mit dem Modul Motion Management Pro des Somatom Definition AS Open – RT Pro Edition bietet Siemens eine umfassende Lösung zur Analyse der Tumorbewegungen im Verlauf des Atemzyklus an. Das trägt etwa im Fall der Therapieplanung bei Lungenkrebs dazu bei, dass der Tumor im richtigen Umfang, zum richtigen Zeitpunkt innerhalb des Atemzyklus und mit der richtigen Dosis bestrahlt werden kann.

Mit der RT Pro Edition bietet Siemens zudem die Möglichkeit, nun auch bei einem Computertomographen mit der besonders großen Scanneröffnung von 80 Zentimetern die Vorteile der Zwei-Spektren-CT-Bildgebung (Dual Energy) zu nutzen. Hierbei werden zwei aufeinanderfolgende Spiralscans mit unterschiedlichem Energieniveau durchgeführt und in der Nachverarbeitung wieder zu einem Datensatz zusammengeführt. Die Dual-Energy-Aufnahmen können zur Reduzierung von Metallartefakten oder einer exakten Abschätzung der Gewebedichte genutzt werden – und damit zur Optimierung der Dosiskalkulation. Dies macht Somatom Definition AS Open – RT Pro Edition zum umfassenden und zukunftssicheren CT-System für die Strahlentherapie. Siemens plant, Neugeräte Ende April in der RT Pro Edition auszuliefern und für die installierte Basis ab Mitte Mai ein Upgrade anzubieten.

Konnektivität mit Varians Onkologie-Informations-System ARIA

Im Rahmen ihrer weltweiten Partnerschaft in Strahlentherapie und Radiochirurgie haben Varian Medical Systems und Siemens Healthcare gemeinsam Softwareschnittstellen entwickelt, die für die Konnektivität der Siemens-Linearbeschleuniger (Linac) mit Varians Onkologie-Informations-System ARIA sorgen. Damit haben Nutzer der Siemens-Linacs Primus und Oncor die Möglichkeit, diese Systeme an ARIA anzuschließen.

"Agenda 2013" ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.

Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Reference Number: HIM201304017d

Ansprechpartner
Herr Ulrich Künzel
Sektor Healthcare
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-3473
Ulrich.Kuenzel@siemens.com

Ulrich Künzel | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Virtual Reality in der Medizin: Neue Chancen für Diagnostik und Operationsplanung
07.12.2016 | Universität Basel

nachricht Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten
06.12.2016 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie