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Mahlen beeinflusst Pharmawirkstoffe

01.10.2009
Dass u.a. die Partikelgröße von pharmazeutischen Wirkstoffen bei der Löslichkeit und bei den Transportmechanismen dieser Stoffe eine entscheidende Rolle spielt und damit ein entscheidender Einfluss auf deren Wirksamkeit existiert, ist bekannt. Das Einstellen der Partikelgröße ist somit ein wesentlicher Parameter bei der Formulierung der Wirkstoffe.

Mit dem Zentrifugal-Mischer von THINKY können jetzt Partikelgrößen von Pulvern in wenigen Minuten um Dekaden verkleinert werden. Beispielhaft wurde dafür der Wirkstoff Phenytoin in einem THINKY-Mixer unter Zugabe von Zirkoniumkügelchen (0,1 mm Durchmesser) für 5 min gemischt und gleichzeitig gemahlen.

Der "D50-Wert" wurde dabei von vorher 10,9 µm auf nachher 0,129 µm reduziert. DSC- und röntgendiffraktometrische Messungen zeigten im Anschluss, dass sich der kristalline Anteil der Substanz durch diesen Mahlprozess nicht verringert, sondern konstant bleibt.

Die Mixer werden zum Homogenisieren, Entgasen und Dispergieren eingesetzt. Diese Vorgänge laufen ohne Rührorgan, d.h. nur durch die Überlagerung einer Kreis- und Rotationsbewegung ab. Beim beschriebenen Mahlprozess werden dem Mahlgut kleine Kügelchen beigegeben. Die Probenvolumina beginnen bei wenigen ml und reichen aktuell bis 3 l bzw. 5 kg. Alle Prozesse können - je nach Anwendung - unter atmosphärischen Bedingungen bzw. auch unter Vakuum stattfinden. Die gewünschten Programme können gespeichert und wieder abgerufen werden, die Prozesse sind damit reproduzierbar und bedienerunabhängig. Der Anwender wählt die Behälter aus einem großen Angebot aus oder verwendet individuell gefertigte Behälter.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/xist4c/web/Mahlen-beeinflusst-Pharmawirkstoffe_id_510__dId_464720_.htm

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