Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompakt und patientennah: Neues Analysesystem für Gerinnungsdiagnostik

29.07.2015

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als einer der Marktführer im Bereich der Hämostase-Analyse, stellt Siemens Healthcare Diagnostics nun ein neues Point-of-Care-System für die Gerinnungsdiagnostik vor.

Das Xprecia Stride Analysesystem ermöglicht durch Thrombo-plastinzeitmessung (PT/INR) eine schnelle und zuverlässige Analyse der Blutgerinnung. PT/ INR-Tests sind notwendig für die einfache Aussteuerung der Antikoagulationstherapie (OAT).

Mehr als 800 Millionen PT/INR-Tests werden dieses Jahr weltweit durchgeführt. Sie kommen im Rahmen verschiedener Krankheiten und deren Therapie zum Einsatz, zum Beispiel bei Vorhofflimmern, minimalinvasivem Herzklappenaustausch, starker Venenthrombose oder angeborenen Herzfehlern.

Das Xprecia Stride Analysesystem wurde speziell entwickelt, um der wachsenden Nachfrage für schnelle und zuverlässige PT/INR-Tests in medizinischen Einrichtungen und ambulanten Spitälern gerecht zu werden.

In diesem Jahr erhielt das Xprecia Stride Analysesystem den international anerkannten Red Dot Award im Bereich Produktdesign. Das Koagulationsanalysegerät bietet viele innovative Anwendungen, die andere Point-of-Care Analysegeräte nicht vorweisen können. Dabei wiegt das Analysesystem nur 300 Gramm und ist damit nicht wesentlich grösser als ein Smartphone.

Eine besonders wichtige Eigenschaft ist, dass nicht der Finger an das Analysesystem herangeführt werden muss, sondern dass der Blutstropfen in jedem Winkel direkt von der Fingerspitze des Patienten aufgenommen werden kann. Das ermöglicht einen einfachen und praktischen Arbeitsablauf.

Das Xprecia Stride Analysesystem nutzt frisches Kapillarblut aus der Fingerspitze. Die Ergebnisse werden als PT-Wert (Prothrombinzeit, in Sekunden), oder als absoluter INR-Wert (International Normalized Ratio) dargestellt.

Um eine gute Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wird dasselbe Dade Innovin Reagenz benutzt, das auch im Siemens-Zentrallabor Verwendung findet. In Studien konnte die Vergleichbarkeit des Ergebnisses zum Zentrallabor belegt werden, allerdings liegt es ohne lange Wartezeit bereits nach wenigen Minuten vor.

Das Xprecia Stride Analysesystem zählt zu den benutzerfreundlichsten Innovationen im Point-of-Care-Gerinnungsbereich seit 20 Jahren. Das Analysesystem ist mit dem Ziel entwickelt worden, sicherer, effizienter und ergonomischer zu sein als die bisher verfügbaren Produkte.

Ein integrierter Barcode-Scanner vereinfacht darüber hinaus die Arbeitsabläufe. So ist es beispielsweise möglich, für eine akkurate Kalibrierung vor dem Testen neue Chargennummern durch simples Einscannen zu erfassen.

Das Xprecia Stride vermindert ausserdem das Risiko von Krankheitsübertragungen. Auf Knopfdruck kann der benutzte Teststreifen mittels Sprungfedertechnik ohne Berührung ausgeworfen werden. Der gebrauchte Streifen kann so ohne Infektionsrisiko für den Anwender entsorgt werden. Durch den integrierten USB-Anschluss kann das Analysegerät zum schnellen Datenaustausch an den Computer angeschlossen werden. Animationen auf dem Farbdisplay führen den Nutzer zudem Schritt für Schritt durch das Testverfahren.

Insgesamt vereint das Xprecia Stride Innovationen, die insbesondere im Hinblick auf eine höhere Benutzerfreundlichkeit zunehmend wichtiger werden, um den wachsenden Anforderungen in der Point-of-Care-Gerinnungsdiagnostik genügen zu können.

Ansprechpartner

Eray Müller
Tel. +41 (0)585 585 844
eray.mueller@siemens.com

Leseranfragen bitte an:
Siemens Healthcare Diagnostics AG
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 150
diagnostics.ch.healthcare@siemens.com
www.siemens.ch/diagnostics

Eray Müller | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Schlaganfalltherapie: Neues Stimulationsgerät synchronisiert Zeitpunkt der Reize mit aktuellen Hirnsignalen
23.10.2017 | Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

nachricht Smartphones im Kampf gegen die Blindheit
18.10.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie