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Syngo Ultraschallarbeitsplatz macht den Kardiologen flexibler

06.09.2006
Neue Technologie ermöglicht Bildbearbeitung und Befundung auch offline

Bildaufnahme, -nachbearbeitung und Befundung – all das mussten Kardiologen bisher direkt an ihrem Ultraschallsystem erledigen. Zunehmend flexiblere und effizientere Arbeitsprozesse in Kliniken und Praxen machen es jedoch erforderlich, Bilddaten auch unabhängig vom Gerät begutachten zu können – etwa am Computer im Arztzimmer. Der neue syngo Ultraschallarbeitsplatz von Siemens bietet Ärzten jetzt eine Offline-Lösung, die sowohl die Verarbeitung von Ultraschallbildern als auch erneute Messungen und umfangreiche Analysen der Herzfunktionen an jedem Rechner erlaubt. Vorteil: Das Ultraschallsystem steht schneller wieder für die Untersuchung eines anderen Patienten zur Verfügung. Zudem kann der Arzt nicht dringliche oder komplexere Befundungen in einer ruhigeren Arbeitsphase erledigen.

Der syngo Ultraschallarbeitsplatz für die Echokardiographie stellt eine Vielzahl innovativer Applikationen bereit, darunter etwa die syngo Auto Ejection Fraction (Auto EF). Sie ermöglicht eine automatische, rasche und verlässliche Messung der so genannten Auswurffraktion des Herzen, also der pro Kontraktion in den Körper gepumpten Blutmenge. Dies erhöht die Genauigkeit einer kardiologischen Quantifizierung, wie sie etwa bei der Ermittlung und Bewertung von Herzinsuffizienz nötig ist. Die syngo Vector Velocity Imaging-Technologie (VVI) eröffnet Medizinern einen ganz neuen Zugang zum Herzen: Sie verwendet Ultraschalldaten zur bildlichen Darstellung der Mechanik der Herzkontraktion. So kann der Arzt einzelne Herzsegmente in ihrer Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit analysieren.

„Der neue syngo Ultraschallarbeitsplatz verbessert mit seinen Offline-Funktionen die Effizienz des gesamten Workflows”, sagte Klaus Hambüchen, Leiter der Ultraschall-Sparte von Siemens Medical Solutions. „Der Patientendurchsatz wird wesentlich erhöht, weil Bildbearbeitung, Funktionsmessung und Befundung bequem außerhalb des Echokardiographielabors durchgeführt werden können.“

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 33 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2005 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,6 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,6 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug rund 1 Mrd. €.

Anja Süssner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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