Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zeit sparen in der Kardio-MRT

06.09.2006
Siemens präsentiert das Software-Tool syngo BEAT auf dem Weltkongress für Kardiologie

Siemens Medical Solutions stellte auf Weltkongress für Kardiologie ein Software-Tool für die Magnetresonanztomographie (MRT) speziell zur Anwendung in der Kardiologie vor. Syngo BEAT reduziert die MRT-Untersuchung des Herzens in der klinischen Routine auf wenige Mausklicks – auch bei Patienten mit Arrhythmien. So führt syngo BEAT zu einer schnelleren und genaueren Diagnostik und erhöht die Effizienz in der Kardiologie.

Die Kardio-MRT ist für ihre ausgezeichneten diagnostischen Fähigkeiten bekannt, wird jedoch oft als zu kompliziert und zeitaufwändig betrachtet. Mit nur wenigen Mausklicks gestattet syngo BEAT nun eine einfache und schnelle Untersuchung bei Fragestellungen zu Herzfunktion, Myokardmorphologie, Infarktausmaß und 3D-Koronaranatomie. In den meisten Fällen kann eine Untersuchung in weniger als 30 Minuten abgeschlossen werden. Voraussetzung für diesen Fortschritt sind intelligente Algorithmen, die z.B. die Aufzeichnungsparameter selbständig der Herzfrequenz anpassen oder bei Arrhythmien die Datenerfassung automatisch unterdrücken. Damit kann die Kardio-MRT zu einer wesentlich einfacheren Untersuchung für ein breiteres Patientenspektrum weiterentwickelt werden.

Syngo BEAT lässt sich bei folgenden Fragestellungen einsetzen: Nachweis von Myokardnarben (Vitalitätsdiagnostik), Abklärung von Thoraxschmerzen (Stress-MRT), Differenzialdiagnostik von Kardiomyopathien, kongenitale Herzerkrankungen sowie zur Ablationsplanung in der Elektrophysiologie. Syngo BEAT unterstützt auch 3D-Darstellungen beispielsweise von Herzfunktion, Herzkranzgefäßen oder komplexen angeborenen Herzfehlern.

... mehr zu:
»Kardio-MRT »Kardiologie »Magnetom

Die neuen syngo-MR-Applikationen werden durch die Tim (Total imaging matrix)- Technologie ermöglicht. Es handelt sich dabei um eine Software-basierte Lösung, die unter anderem zu einer schnelleren Aufzeichnung detailreicherer Bilder führt. Mit iPAT (integrated Parallel Acquisition Technique) in allen Richtungen liefert Tim die kürzesten Messzeiten ohne Kompromisse bei der räumlichen Auflösung.

Neben dem Magnetom Avanto stehen Tim-Technologie und syngo-MR-Applikationen mittlerweile auch für das 3-Tesla-System Magnetom Trio und für das weltweit kürzeste 1,5-Tesla-System Magnetom Espree mit einer sehr weiten Tunnelöffnung von 70 Zentimetern zur Verfügung.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 33 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2005 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,6 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,6 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1 Mrd. €.

Anja Süssner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

Weitere Berichte zu: Kardio-MRT Kardiologie Magnetom

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Fraunhofer IGB wirkt bei Gestaltung des europäischen Fahrplans für Organ-on-a-Chip-Technologie mit
14.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

nachricht Entwicklung modernster Navigationssysteme für die Gefäßchirurgie
06.11.2017 | Universität zu Lübeck

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie