Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wasserstrahl-Chirurgie: Für schonende Dissektion und Präparation

01.11.2001


HELIX HYDRO-JET®


In Ergänzung zu den bereits etablierten chirurgischen Verfahren bietet die Wasserstrahl-Technik völlig neue Anwendungsmöglichkeiten in Chirurgie und Endoskopie.


Der präzise Wasserstrahl ermöglicht eine selektive und schonende Dissektion und Präparation von Gewebestrukturen. Wesentlicher Vorteil dabei: angrenzende Organe, aber auch Gefäße und Nerven werden bei diesem Verfahren geschont.

ERBE Elektromedizin GmbH nimmt das Wasserstrahl-Chirurgiesystem, HELIX HYDRO-JET®, in sein bisheriges Produktprogramm auf und rundet damit die Dienstleistungspalette von HF-Chirurgie, Kryo- und Ophthalmo-Chirurgie in idealer Weise ab. Der OEM Kooperationsvertrag für den weltweiten Vertrieb dieses innovativen Produkts wurde mit dem Hersteller, ANDREAS PEIN Medizintechnik GmbH, im Juni 2001 unterzeichnet.


Nach mehrjähriger klinischer Bewertung in der Offenen Chirurgie, z.B. bei der Leberresektion, in Urologie, HNO und Laparoskopie hat sich die Wasserstrahl-Chirurgie als selektive, schonende und organerhaltende Methode erfolgreich bewährt. Sie wird sich schnell auch in anderen chirurgischen Disziplinen etablieren. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass das System - durch das breite und ständig wachsende Indikationsspektrum - wirtschaftlich betrieben werden kann. Dem Anwender stehen eine Reihe unterschiedlicher Handgriffe und Applikatoren für verschiedenste Eingriffe zur Verfügung.

Der Vorteil des Wasserstrahls gegenüber alternativen chirurgischen Techniken: hohe Selektivität beim Durchtrennen (kein Schneiden!) von Gewebe. Gefäße und Nerven werden bei der Resektion geschont und bleiben weitestgehend funktionsfähig, obwohl das umliegende Gewebe durchtrennt wird. Darüber hinaus ist dieses chirurgische Verfahren in höchstem Maße organerhaltend, da keine thermische oder mechanische Veränderungen der umliegenden Strukturen verursacht werden. Häufig kann der Patient nach einem Eingriff schneller genesen. Der Blutverlust ist durch die gezielte Hämostase, auch bei stark durchblutenden Organen wie der Leber, deutlich reduziert.

Schonend für Gefäße und Nerven lassen sich mit dem HELIX HYDRO-JET® auch so delikate Eingriffe in der Kolonchirurgie durchführen, wie z.B. die totale mesorektale Excision (TME).

Darüberhinaus wird diese Technologie klinisch in der Chirurgie der Zunge und der Ohrspeicheldrüse (Parotis) angewendet, sowie auch bei der lumbalen Dissektomie in der Bandscheibenchirurgie.

Weitere Möglichkeiten zur klinischen Anwendung der Wasserstrahl-Chirurgie und Etablierung in neuen Disziplinen werden nun in enger Zusammenarbeit von ERBE und ANDREAS PEIN gemeinsam erforscht und erschlossen. Auch die Kombination beider Verfahren, HF- und Wasserstrahl-Chirurgie, wird dem Chirurgen neue operative Möglichkeiten bei der Therapie seiner Patienten erlauben.

ots Originaltext: ERBE Elektromedizin GmbH

Weitere Informationen erhalten Sie über:

ERBE Elektromedizin GmbH
Waldhörnlestraße 17
72072 Tübingen
Telefon 0 70 71/ 7 55-0
Telefax 0 70 71/ 7 55-188
E-Mail: Sales@erbe-med.de

| ots

Weitere Berichte zu: Dissektion Präparation Wasserstrahl-Chirurgie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Fraunhofer IGB wirkt bei Gestaltung des europäischen Fahrplans für Organ-on-a-Chip-Technologie mit
14.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

nachricht Entwicklung modernster Navigationssysteme für die Gefäßchirurgie
06.11.2017 | Universität zu Lübeck

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte