Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Technologien von Siemens helfen bei der Früherkennung von Brustkrebs

07.07.2005


Wer nach Brustkrebs fahndet, muss zielsicher die wenigen Betroffenen unter den vielen Gesunden erkennen können. Siemens Medical Solutions hat daher seine voll digitale Breast Care Befundungsstation MammoReport Plus um weitere Funktionen ergänzt. Dazu gehört etwa die Anwendung von CAD (Computer Aided Detection), welche den Arzt bei der Befundung von Mammogrammen unterstützt. Zusammen mit dem digitalen Mammographiesystem Mammomat Novation bietet Siemens eine Komplettlösung zur Unterstützung der Brustkrebs-Früherkennung nach dem neuesten Stand der Technik.

MammoReport ist eine spezielle Breast Care Befundungsstation, an der Mammographie-Aufnahmen digital befundet werden können. Alles ist so aufgebaut, dass schnelle Arbeitsabläufe möglich sind und dem Arzt für eine sichere Diagnose vielfältige Werkzeuge zur Verfügung stehen. Mit dem anwenderspezifischen Tastenfeld und der Roaming/Panning-Funktion des Systems kann der Anwender die volle räumliche Auflösung ausnutzen und in weniger als einer Sekunde acht Mammogramme aufrufen (vier Voraufnahmen und vier aktuelle Aufnahmen). Der Arzt kann außerdem Bilder anderer Diagnoseverfahren – wie etwa Magnetresonanz (MR) und Ultraschall – für eine optimale Befundung heranziehen (Multi-Modality- Viewing). Darüber hinaus ist MammoReport Plus nun Windows-basiert und damit für die intuitive Software-Plattform syngo von Siemens mit ihrer leistungsfähigen Funktionalität für Vernetzung und Nachverarbeitung geeignet. Zur Verbesserung des Arbeitsablaufs kommen beim System auch Tools wie 2D-Abstandsmessung und 2D-Vergrößerung sowie Nachverarbeitung zum Einsatz. Der Befundstatus ist automatisch an bis zu drei MammoReport-Systemen synchronisierbar. Selbstverständlich bietet MammoReport volle Konformität mit Dicom-Standard und IHE Workflow. MammoReport Plus unterstützt außerdem CAD der Hersteller R2 Technology und iCAD. „Ich glaube, dass die Gefahr, Kleinsttumore zu übersehen, mit der digitalen Mammographie erheblich sinken wird“, resümierte Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock vom St. Josefs-Hospital in Dortmund. „Die technische Überlegenheit der digitalen Systeme wird sich sehr bald auch in einer diagnostischen Überlegenheit niederschlagen.“ Erste Studien haben beispielsweise gezeigt, dass die digitale Vollfeldmammographie eine größere diagnostische Sicherheit bei der Begutachtung von Mikroverkalkungen bietet als die analoge Technologie. „Die neue Technik bringt den Frauen außerdem den Vorteil einer um zwanzig bis dreißig Prozent geringeren Strahlenbelastung als bei analogen Systemen.“ Die ersten zwölf dieser neuen Befundungsplätze sind bereits weltweit im Einsatz.

Bianca Braun | Pressereferat Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical
http://www.siemens.com/med-bild/mammo-report

Weitere Berichte zu: Brustkrebs CAD MammoReport

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie