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Mit Ultraschall der „Schaufensterkrankheit“ vorbeugen: Lebensbedrohliche Durchblutungsstörungen der Beine früh erkennen

17.09.2010
Jeder Dritte bis Vierte über 65-Jährige in Deutschland ist an einer „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (PAVK) der Beinarterien erkrankt, von denen circa ein Drittel eine sogenannte Schaufensterkrankheit aufweisen.

Betroffene müssen dann wegen schmerzenden Waden beim Gehen häufig Pausen einlegen und bleiben deshalb oft vor den Auslagen stehen. Aber auch beschwerdefreie PAVK-Patienten sind hochgradig gefährdet, innerhalb weniger Jahre einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Die Erkrankung ist mit einer Ultraschalluntersuchung sicher und einfach festzustellen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) mitteilt.

Eine PAVK entsteht durch Ablagerungen in den Blutgefäßen und bleibt oft lange unbemerkt. „Um bei Betroffenen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verhindern zu können, ist die rechtzeitige Diagnose entscheidend”, betont Dr. med. Hubert Stiegler vom Klinikum Schwabing in München im Vorfeld der Pressekonferenz. Aber auch andere Gefäßerkrankungen wie Entzündungen, Verletzungen oder Überbelastung lassen sich mittels Ultraschall sicher und für den Patienten schmerzfrei diagnostizieren. Selbst bereits bei Kindern können Gefäßerkrankungen vorkommen, die durch die nicht belastende Ultraschalluntersuchung erkannt werden können. Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen erläutert und demonstriert Dr. Stiegler in einer Pressekonferenz der DEGUM am 22. September 2010 in München.

Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM):

Durchblutungsstörungen und verkalkte Gefäße mittels Ultraschall frühzeitig erkennen – Thrombosen und Schlaganfall verhindern

Mittwoch, den 22. September 2010, 11.00 bis 12.00 Uhr
Lehrhörsaal, Klinikum Schwabing
Kölner Platz 1, 80804 München
Themen und Referenten:
Gestörter Blutfluss in den Beinen: Wie findet Ultraschall sicher, genau und schmerzfrei verengte Stellen in Arterien und Venen?

Dr. med. Hubert Stiegler, Chefarzt, Klinik für Angiologie, Klinikum Schwabing, München

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK):
Die schmerzhafte „Schaufensterkrankheit“ feststellen und behandeln
Dr. med. Hubert Stiegler
Moderne Diagnostik in der Gefäßchirurgie: schonend, schnell und kostengünstig
Dr. med. Stefan Nöldeke, Chefarzt, Abteilung für Gefäßchirurgie – Vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie – Venenzentrum, Klinikum Garmisch Partenkirchen,

Garmisch Partenkirchen

Bevor es zum Schlaganfall kommt – verengte Halsarterien rechtzeitig erkennen:
Wie hilft Ultraschall bei der Diagnose von Belägen in der Halsschlagader?
Dr. med. Hans-Peter Weskott
Vorstandsmitglied der DEGUM, Leiter Zentrale Sonografie Abteilung, Klinikum Siloah, Klinikum Region Hannover
Ihr Pressekontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Pressestelle
Anna Voormann
Julia Hommrich
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-423
Fax: 0711 8931-167
hommrich@medizinkommunikation.org

Anna Julia Voormann | idw
Weitere Informationen:
http://www.degum.de

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