Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuste Erkenntnisse zur Neuro-Musiktherapie bei akutem Tinnitus

15.04.2013
Akkreditierte Weiterbildung im Rahmen der „Mittwochsreihe“ des German Center of Excellence in Music Therapy (G-CEMT, ausgegründet aus dem DZM e.V.) am 22.05.2013

Tinnitus ist eines der häufigsten Symptome im HNO-Bereich. Schätzungen gehen von jährlich rund 250.000 Neuerkrankungen aus. Seit Januar 2012 wird am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg eine Studie durchgeführt, in der eine neuro-musiktherapeutische Behandlung gegen akuten Tinnitus klinisch überprüft wird. Diese Therapie findet in Form einer fünftägigen Kompakttherapiewoche (Mo bis Fr) statt und richtet sich gezielt an diejenigen Patienten im Akutstadium ihres Tinnitus, denen die medizinische Erstversorgung nicht helfen konnte. Die Behandlung ist eingebettet in eine umfassende Diagnostik, die unter anderem auch zwei bildgebende Untersuchungen im Kernspintomographen (MRT) enthält.

Ergebnissen der Studie zufolge hat sich die subjektive Tinnitusbelastung um bis zu 82% verringert.

In der Weitberbildungsveranstaltung „Mittwochsreihe – Neuromusiktherapie“ des German Center of Excellence in Music Therapy (G-CEMT) werden die neurowissenschaftlichen Hintergründe sowie Entwicklung und Aufbau der Neuro-Musiktherapie bei akutem Tinnitus durch Referentenvorträge, Übungen der Teilnehmer, praktische Vorführungen und Demonstrationen vermittelt. Weiterhin ist die Besichtigung der musiktherapeutischen Tinnitusambulanz möglich. Termin der Veranstaltung ist am Mittwoch, 22.05.2013, 15:00 – 16:30. Die Veranstaltung ist von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg mit drei Fortbildungspunkten akkreditiert. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage www.g-cemt.de oder per Mail an heike.argstatter@stw.de möglich.

Zielgruppe der Fortbildung sind Mitarbeiter und Unternehmen, die an exzellenten Weiterbildungsangeboten im Bereich Musiktherapie interessiert sind. Neben qualifizierten Musiktherapeuten richtet sich das Angebot insbesondere auch an musiktherapeutische Laien (Mediziner, Psychologen, Psychotherapeuten, betroffene Patienten), die ihr Wissen über Neuro-Musiktherapie erweitern wollen.

Das German Center of Excellence in Music Therapy (G-CEMT) mit Sitz in Heidelberg hat sich als Weiterbildungsinstitut der Steinbeis Hochschule Berlin aus dem Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Insitut) DZM e.V. ausgegründet.

Unter dem Motto „Durch Musik heilen – durch Forschung verstehen – durch Bildung vermitteln“ setzt das G-CEMT auf eine konsequente Praxisausrichtung auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament.

Das G-CEMT bietet eine breite Palette an musiktherapeutischen Fort- und Weiterbildungsangeboten. Schwerpunktthemen des G-CEMT sind:
• Anwendungsfelder der Musiktherapie und Musikmedizin
• Qualitätsstandards in der musiktherapeutischen Praxis
• Methoden der klinischen Musiktherapie
• Neuro-Musiktherapie
• Musiktherapie für Nicht-MusiktherapeutInnen
Weitere Informationen:
German Center of Excellence in Music Therapy
Ansprechpartner: Dr. Heike Argstatter
Maaßstraße 32/1
69123 Heidelberg
Telefon: +49 (6221) 79 63 960
Telefax: +49 (6221) 73 99 989
E-Mail: SU1680@stw.de

Natascha Schettler-Brox | idw
Weitere Informationen:
http://www.g-cemt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen

Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko

23.03.2017 | Medizin Gesundheit

Die Evolutionsgeschichte der Wespen, Bienen und Ameisen erstmals entschlüsselt

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie