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Neuer Behandlungsansatz bei Leukämie

11.08.2009
Forscher der University of South Wales und des Children¹s Cancer Institute Australia haben einen neuen Ansatz bei der Behandlung von akuter myeloischer Leukämie (AML) entwickelt. Diese Form der Leukämie ist eine der aggressivsten Leukämie-Erkrankungen.

Für den neuen Behandlungsansatz wird ein Antikörper verwendet, um gezielt AML-auslösende Zellen anzugreifen. Dieser Ansatz könnte sich auch als wirksam erweisen, andere Leukämie-Erkrankungen mit weniger Nebenwirkungen zu behandeln.

"AML ist eine Form von Leukämie, bei der sich die Behandlungsresultate in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren kaum verbessert haben. Die jetzige Forschung liefert eine neue Richtung für eine zielgenaue Therapie bei der AML-Behandlung", so Associate Professor Richard Lock von der University of New South Wales. "Wir brauchen einen Schritt nach vorn und hoffen, dass dies einer ist."

Es gibt verschiedene Arten von Leukämie. Sie unterscheiden sich dadurch, welche Blutzellen von Krebs befallen werden. Die akute myeloische Leukämie ist eine der aggressivsten Formen, vor allem bei Erwachsenen mit schlechten Überlebensraten trotz zahlreicher Behandlungsmethoden. "Die krebsauslösenden Zellen sind relativ resistent gegen Chemotherapie und ein Hauptgrund, warum es Probleme bei der Heilung der meisten AML-Erkrankungen gibt. Um die Aussichten für Patienten mit AML zu verbessern, müssen diese krebsauslösenden Zellen ausgeschaltet werden", erläutert Lock.

Der in der Studie verwendete Antikörper befindet sich aktuell in der klinischen Versuchsphase I. Er wurde von Professor Angel Lopez entwickelt, der inzwischen am Centre for Cancer Biology in Adelaide tätig ist und ebenfalls am jetzigen Forschungsprojekt mitwirkt.

Weitere Informationen:
Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
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Tel.: 030-20 96 29 593
Das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund ist die zentrale Einrichtung aller australischen und neuseeländischen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuständig für Wissens- und Forschungstransfer, Forschungsförderung sowie Studenten- und Wissenschaftleraustausch und für die Betreuung von Studierenden und Schülern, die ein Studium Down Under vorbereiten.

Sabine Ranke-Heinemann | idw
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