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Forschungsprojekt "Frühdemenz" sucht Betroffene für Interviews

10.11.2009
Rund 1,5 Millionen Männer und Frauen leiden in Deutschland an Demenz. Experten schätzen sogar, dass sich die Zahl der Patientinnen und Patienten in den kommenden 40 Jahren verdoppelt.

Trotzdem ist Demenz immer noch ein Tabuthema. Darunter leiden die Betroffenen, die Krankheit schränkt nicht nur ihre Lebensqualität ein, sie isoliert sie auch noch. Gerade zu Beginn bestimmen Angst und Unsicherheit das Leben der Erkrankten.

Die Lebenssituation der Betroffenen erforschen Prof. Dr. Gaby Lenz und Prof. Dr. Marita Sperga vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Für ihr Forschungsprojekt "Frühdemenz" suchen sie Betroffene und Angehörige, die Auskunft darüber geben, wie sie die Situation erleben, wenn die Krankheit beginnt.

"Wir suchen Menschen, die sich Sorgen um ihr Gedächtnis oder das Gedächtnis ihres Angehörigen machen, wenn z.B. Namen und Begriffe nicht mehr so leicht einfallen oder wichtige Gegenstände an ungewöhnlichen Orten wiedergefunden werden", erklärt Prof. Dr. Gaby Lenz.

Wer zu einem Interview bereit ist, kann sich unter der Telefonnummer 0431 210-3091 melden. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Kontakt:
Projektbüro: Melanie von Eitzen, Christiane Jensen
E-Mail: fruehdemenz@fh-kiel.de

Frauke Schäfer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-kiel.de

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