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Plattform zur präklinischen Bildgebung

30.01.2007
Inveon in Grundlagenforschung und für Arzneimittelentwicklung einsetzbar

Siemens Medical Solutions (Med) hat Inveon vorgestellt, eine multimodale Bildgebungsplattform aus dem Bereich der molekularen Medizin zur Untersuchung von Kleintieren mit Miniaturscannern. Inveon kann sowohl in der Grundlagenforschung als auch bei der Arzneimittelentwicklung eingesetzt werden. Vier dieser neuen Lösungen sind bereits in Forschungsbereichen von Universitäten in Europa installiert.

Inveon ermöglicht es Forschern, spezifische biologische Prozesse zu erkennen, die Wirksamkeit von Substanzen zu überwachen und die Auswirkungen des Krankheitsfortschritts über die Zeit zu messen. Je mehr krankheitsspezifische Biomarker entwickelt werden, desto eher könnte es in Zukunft gelingen, den Weg des Arzneimittels von der Entdeckung bis zur Vermarktung zu beschleunigen.

Die Bildgebungsplattform Inveon ist als modulares oder integriertes System erhältlich. Es erlaubt die einheitliche Steuerung von Positronenemissionstomographie (PET), Single- Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT) und CT-Datenakquisition und bietet branchenweit die höchste PET-Auflösung und -Empfindlichkeit. Dafür ist Inveon mit fortschrittlichen Multi-Pinhole-SPECT-Kollimatoren ausgestattet. Außerdem verfügt das System über neue Akquisitions- und -Verarbeitungstechnologien für PET und SPECT sowie eine einzigartige PET-Transmissionsmethode für eine schnelle und genaue Schwächungskorrektur.

Je nach den Anforderungen des Kunden kann das System individuell konfiguriert und als PET/CT, CT/SPECT oder PET/CT/SPECT genutzt werden. Darüber hinaus unterstützt Inveon präklinische Applikationen mit der – im Vergleich zu bisherigen Systemen – größten Zahl an Rekonstruktionsalgorithmen. Es bietet optimierte Bilddatenakquisition, hochwertige Bildfusionstechnologie, integrierte Visualisierungs- und Analysemöglichkeiten sowie umfassende Nachverarbeitungswerkzeuge.

Mit Inveon erhält der Forscher eine einheitliche Multimodality-Plattform bei dem Untersuchungsdurchsatz zweier einzelner Scanner. Das PET-Modul kann einzeln verwendet oder an die Inveon-Gantry angedockt werden. Trotzdem sind alle Module weiterhin unabhängig voneinander einsetzbar und durch Inveon sehr leicht einheitlich zu bedienen.

„Die präklinischen Lösungen von Siemens sind ideal für die medizinische Forschung in Labors und Kliniken geeignet“, sagte Michael Reitermann, Leiter des Bereichs Molecular Imaging bei Med. „Inveon ist das vielseitigste Bildgebungssystem auf dem Markt. Es lässt sich deshalb von der Grundlagen- und anwendungsbezogenen Forschung bis hin zur Arzneimittelentwicklung einsetzen.“

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Molekularmedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Jüngste Akquisitionen auf dem Gebiet der Labordiagnostik (In-Vitro) – wie die Diagnostic Products Corporation und Bayer Diagnostics – ebnen den Weg dazu, weltweit erstes integriertes Diagnostik-Unternehmen zu werden. Mithilfe all dieser Lösungen ermöglicht Siemens Medical Solutions seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken, Praxen sowie im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung und führen zu mehr Effizienz. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit mehr als 41.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2006 (30. September) erzielte Siemens Medical Solutions einen Umsatz von 8,23 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 9,33 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,06 Mrd. €.

Bianca Braun | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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